1/32
Diese Flashcards decken die wesentlichen Begriffe und Konzepte des Marketing-Kapitels ab, einschließlich Marktforschung, Zielgruppen, Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai | Chat |
|---|
No analytics yet
Send a link to your students to track their progress
Marketing (Definition)
Die Planung und Kontrolle aller Unternehmensaktivitäten, die durch zielkonformen Einsatz der Marketinginstrumente auf eine Verbesserung der eigenen Marktposition ausgerichtet sind.
Verkäufermarkt
Eine Marktsituation, in der das Angebot kleiner als die Nachfrage (Angebot<Nachfrage) ist und der Fokus auf der Produktion und Materialwirtschaft liegt.
Käufermarkt
Eine Marktsituation, in der das Angebot größer als die Nachfrage (Angebot>Nachfrage) ist und der Fokus auf dem Marketing liegt.
Marketing-Mix (4P)
Die Kombination aus Produktpolitik (Product), Preispolitik (Price), Kommunikationspolitik (Promotion) und Distributionspolitik (Place).
Bedürfnis
Das Gefühl eines Mangels und der damit verbundene Wunsch, diesen Mangel zu beseitigen.
Bedarf
Der Teil der Bedürfnisse, den ein Individuum mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln befriedigen kann und will (mit Kaufkraft ausgestattete Bedürfnisse).
Nachfrage
Die auf dem Markt auch tatsächlich verlangten Güter, d.h. der auf dem Markt wirksam werdende Bedarf.
Absatz
Die Veräußerung der im Betrieb bestimmungsgemäß erstellten Produkte gegen Entgelt.
Marktpotenzial
Die maximale Aufnahmefähigkeit eines Marktes, berechnet als Anzahl Bedu¨rfnistra¨ger×durchschnittlicher Bedarf.
Marktvolumen
Der tatsächliche Umsatz oder Absatz aller Anbieter auf einem Markt in einem bestimmten Zeitraum.
Marktsättigung (Sättigungsgrad)
Das Verhältnis von Marktvolumen zu Marktpotenzial (Marktvolumen/Marktpotenzial).
Marktanteil (absolut)
Das Verhältnis des eigenen Absatzes bzw. Umsatzes zum gesamten Marktvolumen (eigenerAbsatz bzw. Umsatz/Marktvolumen).
Marktanteil (relativ)
Das Verhältnis des eigenen Absatzes bzw. Umsatzes zum Absatz bzw. Umsatz des Marktführers oder stärksten Wettbewerbers.
Involvement
Der Grad der „Ich-Beteiligung“ einer Person an Sachverhalten oder Aufgaben, welcher die Aktivität beim Informationserwerb und der -verarbeitung steuert.
Einstellung
Die innere Bereitschaft eines Individuums, auf bestimmte Stimuli der Umwelt konsistent positiv oder negativ zu reagieren.
Marktforschung
Die systematische, auf wissenschaftlichen Methoden beruhende Gewinnung und Auswertung von Informationen über die Elemente und Entwicklungen des Marktes.
Primärforschung
Die originäre Untersuchung und exklusive, problemspezifische Beschaffung von aktuellen und genauen Daten.
Sekundärforschung
Der Rückgriff auf bereits vorhandenes Datenmaterial aus innerbetrieblichen oder außerbetrieblichen Quellen.
Finale Zielgruppen
Alle Einzelwirtschaften, die als letzte Nachfrager bzw. letzte Verwender (Nutzer) angesprochen werden.
Subfinale Zielgruppen
Einzelwirtschaften, die den Absatz direkt oder indirekt beeinflussen oder als Zwischenanbieter (z. B. Großhandel) fungieren.
Marktsegmentierung
Die Aufteilung eines Gesamtmarktes in intern homogene und untereinander heterogene Untergruppen (Marktsegmente).
Grundnutzen
Der aus den technisch-funktionalen Basiseigenschaften eines Produktes resultierende Nutzen (Produktkern).
Programmbreite
Gibt an, wie viele verschiedene Produktarten (Produktlinien) ein Unternehmen führt.
Programmtiefe
Gibt an, wie viele verschiedene Varianten innerhalb einer Produktart angeboten werden.
Marke
Ein Bündel aus funktionalen und nicht-funktionalen Nutzen, das sich aus Sicht der Zielgruppe nachhaltig gegenüber konkurrierenden Angeboten differenziert.
Preis-Absatz-Funktion (PAF)
Gibt den Zusammenhang zwischen dem Preis eines Produktes und der zu diesem Preis absetzbaren Menge an (y=a−b×p).
Preiselastizität (ϵ)
Das Verhältnis der relativen Veränderung der Nachfrage zur relativen Änderung des Preises (relative Vera¨nderung der Nachfrage (%)/relative A¨nderung des Preises (%)).
Skimming-Strategie
Markteinführung mit einem relativ hohen Preis, der im Zeitablauf sukzessive gesenkt wird.
Penetration-Strategie
Markteinführung mit einem besonders niedrigen Preis, um schnell hohe Marktanteile zu gewinnen.
Absatzmittler
Rechtlich und wirtschaftlich selbstständige Organe, die im Distributionsprozess absatzpolitische Instrumente eigenständig einsetzen (z. B. Groß- und Einzelhändler).
Absatzhelfer
Institutionen, die unterstützende Funktionen im Distributionsprozess übernehmen, ohne eigenständig absatzpolitische Instrumente einzusetzen (z. B. Speditionen).
Marketinglogistik
Die physische Verteilung von Waren und Informationen mit dem Ziel, das richtige Produkt in der richtigen Menge am richtigen Ort zur richtigen Zeit bereitzustellen.
Public Relations (PR)
Die planmäßig gestaltete Beziehung zwischen dem Unternehmen und verschiedenen Anspruchsgruppen mit dem Ziel, Vertrauen zu gewinnen oder zu erhalten.