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Vokabel-Flashcards zu soziologischen Theorien, Begriffen wie Sex/Gender und der Bedeutung von Geschlechterverhältnissen für die Soziale Arbeit.
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Geschlecht (soziologisch)
Nicht nur eine biologische Eigenschaft, sondern ein zentrales gesellschaftliches Klassifikationssystem zur Einteilung in Frau und Mann.
Inter- und Trans*-Bewegungen
Bewegungen, die kritisieren, dass Geschlechtsmerkmale sowie die Übereinstimmung zwischen zugeschriebenem und empfundenem Geschlecht nicht immer eindeutig sind.
Hierarchische Zweigeschlechtigkeit
Die historisch entwickelte Vorstellung, dass männliche und weibliche Eigenschaften gegensätzlich sind, wobei männliche Eigenschaften gesellschaftlich höher bewertet werden.
Gesellschaftliche Sphärentrennung
Die Unterteilung in eine männlich dominierte Sphäre (z. B. Politik) und eine weiblich dominierte Sphäre (z. B. Haushalt).
Sex (John Money)
Bezeichnet die körperlichen Geschlechtsmerkmale.
Gender (John Money)
Bezeichnet das soziale Geschlecht und die erlernte Geschlechterrolle.
Kritik von Judith Butler
Die Ansicht, dass auch körperliche Unterschiede erst durch gesellschaftliche Deutung und Praktiken entstehen und Männlichkeit sowie Weiblichkeit ständig neu hergestellt werden.
Regina Becker-Schmidt (Geschlechterverhältnisse)
Theorie, nach der Ungleichheiten nicht auf persönlichen Vorurteilen beruhen, sondern durch gesellschaftliche Normen, Institutionen, Machtverhältnisse und Arbeitsteilung stabilisiert werden.
Care- und Reproduktionsarbeit
Gilt als eine wichtige Quelle sozialer Ungleichheit innerhalb der Geschlechterverhältnisse.
Intersektionale Perspektive
Ein Ansatz, der Geschlecht mit weiteren Kategorien wie Herkunft oder Behinderung verknüpft, da diese zusammenwirken.
Aufgaben der Sozialen Arbeit
Eigene Rollenbilder reflektieren, unterschiedliche Lebenslagen beachten und geschlechtergerechte Handlungsmöglichkeiten fördern.