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Flashcards für die Prüfungsvorbereitung im Bereich Kosmetik mit Fokus auf Dermatologie, Chemie, Physik, Hygiene und Betriebswirtschaft.
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Epidermis
Oberhaut; die äußerste der drei Hauptschichten der Haut.
Dermis / Corium
Lederhaut; die mittlere Hauptschicht der Haut, bestehend aus Stratum papillare und Stratum reticulare.
Subcutis
Unterhaut; die unterste Schicht der drei Hauptschichten der Haut.
Keratinozyten
Hautzellen, die im Stratum basale entstehen, Keratin bilden und schließlich als Hornschuppen abgestoßen werden.
Melanozyten
Zellen, die für die Bildung von Melanin zum Schutz vor UV-Strahlung verantwortlich sind.
Merkel-Zellen
Zellen in der Epidermis, die als Mechanorezeptoren für feine Berührungen fungieren.
pH-Wert des Säureschutzmantels
Dieser Wert liegt bei ca. 4,5 bis 5,5.
Leistenhaut
Haarlose Haut ohne Talgdrüsen mit einer dicken Hornschicht, zu finden an Handflächen und Fußsohlen.
Felderhaut
Behaarte Haut, die Talgdrüsen besitzt und den Großteil der Körperoberfläche bedeckt.
Hydrolipidmantel
Ein Gemisch aus Schweiß, Talg und NMF, auch als Säureschutzmantel bekannt.
Eudermische Haut
Ein Hautsekretionstyp, der ausgeglichen ist und feine Poren sowie eine glatte Oberfläche aufweist.
Sebostase
Fettarme und trockene Haut.
Seborrhoe oleosa
Hautzustand mit übermäßiger Talgproduktion, fettig-glänzendem Aussehen und großen Poren.
Seborrhoe sicca
Zustand mit erhöhter Talgproduktion bei gleichzeitigem Feuchtigkeitsmangel; die Haut ist fettig und schuppig.
Teleangiektasien
Dauerhaft erweiterte, oberflächliche Blutgefäße.
Atrophische Haut
Dünne, empfindliche Haut mit verminderter Zellneubildung sowie reduziertem Kollagen- und Elastingehalt.
Komedonen
Mitesser, die durch Verhornungsstörungen und Talgstau im Follikel entstehen.
Leptosomer Typ
Ein Konstitutionstyp, der schlank ist, schmale Schultern hat und wenig Muskulatur besitzt.
Pyknischer Typ
Ein Konstitutionstyp, der kräftig ist, eine rundliche Körperform hat und zu Übergewicht neigt.
WAS
Abkürzung für Waschaktive Substanzen (Tenside), die Fett und Schmutz lösen.
Tenside
Amphiphile Stoffe mit einem wasserliebenden (hydrophilen) Kopf und einem fettliebenden (lipophilen/hydrophoben) Schwanz.
Mizellen
Kugelförmige Aggregate aus Tensiden, deren lipophile Enden innen liegen und Fett sowie Schmutz einschließen.
Adstringierend
Zusammenziehend; führt dazu, dass Poren feiner wirken und die Hautoberfläche gestrafft wird.
Enzympeeling
Ein Peeling, bei dem Enzyme wie Papain (Papaya) oder Bromelain (Ananas) Eiweißverbindungen zwischen Hornzellen lösen.
AHA
Alpha-Hydroxysäuren, wie zum Beispiel Glykol- oder Milchsäure.
BHA
Beta-Hydroxysäure, spezifisch Salicylsäure.
PHA
Polyhydroxysäuren; sie wirken milder als AHA und eignen sich für empfindliche Haut.
Striae distensae
Der Fachbegriff für Dehnungsstreifen.
Hirsutismus
Verstärkte männliche Behaarung bei Frauen.
Hyperhidrose
Krankhaft vermehrtes Schwitzen.
Dermatose
Oberbegriff für alle Erkrankungen und krankhaften Veränderungen der Haut.
Dermatitis
Entzündliche Erkrankung der Haut mit Rötung, Schwellung und Juckreiz.
Effloreszenzen
Sicht- oder tastbare krankhafte Hautveränderungen.
Urtika
Eine flüchtige, ödematöse Quaddel mit Juckreiz.
Macula
Fleck; eine umschriebene, nicht tastbare Farbveränderung der Haut.
Vesicula
Bläschen; eine kleine, flüssigkeitsgefüllte Hauterhebung bis 5mm Durchmesser.
Nodus
Knoten; ein tiefliegender, derber Knoten in Dermis oder Subcutis, meist größer als 1cm.
Pustel
Eine oberflächliche Hauterhebung, die mit Eiter gefüllt ist.
Zyste
Ein von einer Kapsel umgebener Hohlraum, gefüllt mit Flüssigkeit, Talg oder anderem Material.
Cicatrix
Der Fachbegriff für eine Narbe.
Keloid
Eine überschießende Narbenbildung, die über die ursprüngliche Wunde hinauswächst.
Fitzpatrick-Hauttyp I
Sehr helle Haut, die immer Sonnenbrand bekommt und nie bräunt.
UVA-Strahlung
UV-Strahlung, die tief in die Haut eindringt und vorzeitige Hautalterung sowie Faltenbildung verursacht.
Freie Radikale
Hochreaktive Moleküle mit ungepaartem Elektron, die Zellschäden verursachen.
Antioxidantien
Stoffe, die Zellen schützen, indem sie freie Radikale neutralisieren (z.B. Vitamin C, E, A).
Elektrokosmetik
Anwendung elektrischer Ströme oder physikalischer Energie zur Unterstützung kosmetischer Behandlungen.
Iontophorese
Verfahren, bei dem mit Gleichstrom ionisierbare Wirkstoffe in die Haut eingebracht werden.
Mikrodermabrasion
Mechanisches Peeling mit Kristallen oder Diamantaufsätzen zur Abtragung der obersten Hornschicht.
Emulsion
Ein durch Emulgatoren stabilisiertes Gemisch aus zwei nicht mischbaren Flüssigkeiten (Öl und Wasser).
Liposome
Kleine kugelförmige Vesikel aus Phospholipiden, die zum Transport von Wirkstoffen dienen.
NMF
Natural Moisturizing Factor; natürliche Feuchthaltefaktoren der Hornschicht wie Urea, Aminosäuren und Milchsäure.
Syndets
Synthetisch hergestellte waschaktive Substanzen, die pH-hautfreundlich und schonender als Seifen sind.
Asepsis
Maßnahmen zur Keimfreiheit, um das Eindringen von Krankheitserregern zu verhindern.
Corporate Identity
Einheitliches Erscheinungsbild eines Unternehmens, einschließlich Logo, Farben und Philosophie.
Depositär
Autorisierter Händler oder Studio, das Produkte einer bestimmten Depotmarke vertreibt.
GbR
Gesellschaft bürgerlichen Rechts; Zusammenschluss von mindestens zwei Personen für einen gemeinsamen Zweck.
GmbH-Stammkapital
Dieses beträgt 25.000€, wovon bei Gründung mindestens 12.500€ eingezahlt werden müssen.
Inventur
Mengen- und wertmäßige Erfassung aller Vermögensgegenstände und Schulden zu einem Stichtag.
Vorsteuer
Die Umsatzsteuer, die ein Unternehmen beim Einkauf bezahlt und vom Finanzamt zurückfordern kann.
Skonto
Ein Preisnachlass, der gewährt wird, wenn eine Zahlung innerhalb einer bestimmten Frist erfolgt.