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Vokabel-Flashcards basierend auf Biologie-Unterrichtsnotizen zu Themen der DNA-Struktur, Replikation, Mitose sowie Protein- und Enzymfunktionen.
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DNA (Desoxyribonukleinsäure)
Der Träger der genetischen Information, bestehend aus zwei antiparallel verlaufenden Strängen, die eine Doppelhelix bilden.
Nukleotid
Baueinheit der DNA, bestehend aus einer Phosphatgruppe, Desoxyribose (Zucker) und einer Base.
Basenpaarung
Spezifische Bindung der Basen: Adenin (A) mit Thymin (T) über 2 Wasserstoffbrückenbindungen und Guanin (G) mit Cytosin (C) über 3 Wasserstoffbrückenbindungen.
Autosomen
Die 22 Chromosomenpaare beim Menschen, die nicht an der Geschlechtsbestimmung beteiligt sind.
Chromatid
Eine DNA-Einheit eines Chromosoms; vor der Replikation existiert ein Chromatid, danach zwei Schwesterchromatiden.
Helicase
Enzym, das die DNA-Stränge zur Vorbereitung der Replikation voneinander trennt.
SSB-Proteine
Proteine, die während der Replikation die Einzelstränge stabilisieren.
Primase
Enzym, das die RNA-Primer bildet, die als Startpunkt für die DNA-Polymerase dienen.
DNA-Polymerase
Enzym, das Nukleotide in 5′→3′-Richtung ergänzt.
DNA-Ligase
Enzym, welches die DNA-Fragmente, wie zum Beispiel Okazaki-Fragmente, miteinander verbindet.
Leitstrang
Der DNA-Strang, an dem eine kontinuierliche Synthese während der Replikation erfolgt.
Folgestrang
Der DNA-Strang, an dem eine diskontinuierliche Synthese über Okazaki-Fragmente erfolgt.
Okazaki-Fragmente
Kurze DNA-Abschnitte, die bei der diskontinuierlichen Synthese am Folgestrang entstehen.
Semikonservative Replikation
Replikationsmodell, bei dem jeder neue Doppelstrang aus einem alten und einem neu synthetisierten Strang besteht.
Meselson-Stahl-Experiment
Experiment zur Bestätigung der semikonservativen Replikation durch Markierung mit schwerem (15N) und leichtem (14N) Stickstoff.
Mitose
Zellteilungsprozess zur Bildung von zwei genetisch identischen Tochterzellen für Wachstum, Entwicklung und Regeneration.
Aminosäure
Baustein der Proteine, bestehend aus Aminogruppe (−NH2), Carboxylgruppe (−COOH), Wasserstoffatom und einer spezifischen Restgruppe (R).
Peptidbindung
Chemische Verbindung, über die Aminosäuren zu Polypeptidketten verknüpft werden.
Primärstruktur
Die spezifische Reihenfolge (Sequenz) der Aminosäuren in einer Polypeptidkette.
Sekundärstruktur
Erste räumliche Anordnungen der Polypeptidkette, wie die α-Helix oder das β-Faltblatt.
Tertiärstruktur
Die gesamte räumliche Faltung einer Polypeptidkette.
Quartärstruktur
Die Zusammenlagerung von zwei oder mehr Polypeptidketten zu einem funktionellen Protein.
Enzym
Ein Biokatalysator, der Reaktionen beschleunigt, ohne dabei selbst verbraucht zu werden.
Aktives Zentrum
Die Bindungsstelle eines Enzyms, an die das Substrat bindet.
Schlüssel-Schloss-Prinzip
Modell, das die Substratspezifität erklärt, indem nur perfekt in das aktive Zentrum passende Substrate gebunden werden.
Denaturierung
Veränderung der räumlichen Struktur eines Proteins (z. B. durch Hitze oder pH-Wert-Abweichung), die zum Funktionsverlust führt.
Kompetitive Hemmung
Hemmung eines Enzyms durch einen Hemmstoff, der dem Substrat ähnelt und denselben Platz am aktiven Zentrum besetzt.