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Vokabel-Flashcards basierend auf Vorlesungsnotizen zu biologischen Grundlagen wie Osmose, fossilen Belegen und der Evolutionstheorie nach Charles Darwin.
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Osmose
Die Bewegung von Wasser durch eine halbdurchlässige Membran zu dem Bereich, in dem mehr gelöste Stoffe (z. B. Salz oder Zucker) vorhanden sind, um einen Ausgleich zu schaffen.
Diffusion
Die selbstständige Verteilung von Teilchen von einem Bereich mit hoher Konzentration zu einem Bereich mit niedriger Konzentration aufgrund ihrer Eigenbewegung.
Deplasmolyse
Vorgang, bei dem eine geschrumpfte Pflanzenzelle im Wasser durch Osmose Wasser aufnimmt, sich der Zellinhalt ausdehnt und wieder an die Zellwand legt.
Fossilien
Lebensspuren aus früheren erdgeschichtlichen Zeiten, wie Reste von Lebewesen oder Abdrücke, deren Entstehung mehrere Millionen Jahre dauert.
Steinkerne
Fossilien, bei denen sich Sediment in Hohlräume einlagert und versteinert, sodass im Inneren die Strukturen der Schalen erkennbar bleiben.
Spurenfossilien
Versteinerte Fußabdrücke oder Abdrücke von Tieren und Pflanzen (z. B. Blätter).
Versteinerung
Der Prozess, bei dem Knochen, Schalen oder Panzer durch hohen Druck und Mineralstoffeinlagerungen fest werden.
Bernstein
Baumharz, in dem wirbellose Tiere wie Mücken eingeschlossen und konserviert wurden.
Mumien
Dauerhaft konservierte tote Tiere, die in Moorboden, heißem Wüstensand, gefrorenem Boden oder arktischem Eis erhalten geblieben sind.
Relative Altersbestimmung
Die zeitliche Einordnung der Entstehung nach der Schichtenfolge des Gesteins, in dem ein Fossil gefunden wurde.
Absolute Altersbestimmung
Die Bestimmung des physikalischen Alters von Gesteinsschichten mithilfe moderner physikalisch-chemischer Verfahren.
Leitfossilien
Fossilien, die regelmäßig nur in bestimmten Gesteinsschichten vorkommen und zur Bestimmung des relativen Alters dieser Schichten genutzt werden.
Übergangsformen (Mosaikformen)
Lebewesen oder Fossilien, die Merkmale von zwei verschiedenen Gruppen gleichzeitig besitzen und eine Zwischenstufe in der Evolution darstellen.
Konvergenz
Ähnlichkeiten bei Lebewesen, die nicht auf Verwandtschaft, sondern auf einer Anpassung an den gleichen Lebensraum oder die gleiche Lebensweise beruhen.
Homologie
Organe oder Strukturen, die auf den gleichen Ursprung oder einen gemeinsamen Grundbauplan zurückzuführen sind.
Rudimente
Reste von ursprünglich vollständig ausgebildeten Merkmalen, die im Laufe der Evolution funktionslos geworden sind.
Atavismen
Individuell auftretende, ursprüngliche Merkmale, die im Laufe der Evolution eigentlich verloren gegangen sind und zufällig wieder auftreten können.
Darwins Evolutionstheorie
Die Theorie, dass sich Lebewesen über viele Generationen verändern und an ihre Umwelt anpassen, anstatt gleich zu bleiben.
Überproduktion
Ein Prinzip der Evolution, nach dem Lebewesen mehr Nachkommen erzeugen, als letztendlich überleben können.
Kampf ums Dasein
Der Wettbewerb von Lebewesen um begrenzte Ressourcen wie Nahrung, Lebensraum, Wasser, Partner und Schutz vor Feinden.
Variabilität
Unterschiede zwischen Individuen innerhalb einer Art, die besonders bei geschlechtlicher Fortpflanzung durch neue Merkmalskombinationen entstehen.
Natürliche Selektion
Der Prozess, bei dem Lebewesen mit günstigeren Merkmalen eine höhere Überlebenschance haben und ihre Eigenschaften häufiger an Nachkommen weitergeben.
Vererbung
Die Weitergabe vorteilhafter Eigenschaften an die nächste Generation, wodurch sie sich mit der Zeit in einer Population verbreiten.
Artbildung
Die Entstehung neuer Arten über lange Zeiträume durch die Anhäufung von Veränderungen, oft begünstigt durch räumliche Trennung der Populationen.