Externes Rechnungswesen - Grundlagen und gesetzliche Anforderungen

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Diese Flashcards decken die Grundlagen des externen Rechnungswesens ab, einschließlich gesetzlicher Vorschriften nach HGB, Inventurverfahren und Grundprinzipien der doppelten Buchführung.

Last updated 2:00 PM on 7/16/26
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32 Terms

1
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Buchführung

Die systematisch geordnete, in Geldgrößen vorgenommene laufende Erfassung buchungspflichtiger Geschäftsvorfälle.

2
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Stakeholder

Interessensgruppen eines Unternehmens, dazu gehören Gesellschafter, Gläubiger, Arbeitnehmer, der Staat und die Unternehmensleitung.

3
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Informationsfunktion

Dient als Entscheidungsgrundlage und Rechenschaftslegung für interne und externe Adressaten über den wirtschaftlichen Erfolg.

4
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Ausschüttungsbemessungsfunktion

Kernfunktion des (HGB-)Jahresabschlusses zur Ermittlung der Beträge, die an Gesellschafter ausgezahlt werden dürfen.

5
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Steuerbemessungsfunktion

Funktion der Steuerbilanz (gemäß EStG/KStG) zur Ermittlung der steuerlichen Bemessungsgrundlage.

6
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Krankenhausbuchführungsverordnung (KHBV)

Spezifische Verordnung im Gesundheitswesen, die grundsätzlich handelsrechtliche Vorschriften fordert, aber Vereinfachungen und Verschärfungen enthält.

7
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Erfolgsermittlung durch statischen Vergleich

Berechnung des wirtschaftlichen Erfolgs durch Differenzbildung: Reinvermo¨gen am Ende\text{Reinvermögen am Ende} abzüglich Reinvermo¨gen am Anfang\text{Reinvermögen am Anfang}.

8
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Erfolg der Periode (formale Ermittlung)

Reinvermo¨gensvera¨nderung+EntnahmenEinlagen=Erfolg der Periode\text{Reinvermögensveränderung} + \text{Entnahmen} - \text{Einlagen} = \text{Erfolg der Periode}.

9
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Inventur

Der Vorgang der Bestandsaufnahme aller Vermögenswerte und Schulden zu einem bestimmten Zeitpunkt.

10
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Körperliche Inventur

Vollständige Aufnahme aller körperlichen Gegenstände durch Zählen, Messen oder Wiegen.

11
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Buchinventur

Erfassung von nicht-körperlichen Vermögenswerten und Schulden (z. B. Forderungen, Bankguthaben) anhand von Belegen.

12
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Stichprobeninventur

Verfahren gemäß \text{$ 241 Abs. 1 HGB}, bei dem der Bestand mithilfe anerkannter mathematisch-statistischer Methoden ermittelt wird.

13
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Stichtagsinventur

Vollständige Bestandsaufnahme genau an einem bestimmten Stichtag.

14
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Zeitverschobene Inventur

Bestandsaufnahme innerhalb der letzten 3\text{3} Monate vor oder der ersten 2\text{2} Monate nach dem Bilanzstichtag gemäß \text{$ 241 Abs. 3 Nr. 1 HGB}.

15
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Permanente Inventur

Laufende Bestandsaufnahme über das gesamte Geschäftsjahr verteilt gemäß \text{$ 241 Abs. 2 HGB}.

16
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Inventar

Ein detailliertes Verzeichnis aller Vermögenswerte und Schulden nach Art, Menge und Wert.

17
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Festbewertungsverfahren

Bewertung von Sachanlagen oder Rohstoffen mit gleichbleibender Menge und gleichbleibendem Wert gemäß \text{$ 240 Abs. 3 HGB}, wenn der Bestand nur geringen Schwankungen unterliegt.

18
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Gruppenbewertungsverfahren

Zusammenfassung gleichartiger Vermögensgegenstände zu einer Gruppe mit einem gewogenen Durchschnittswert gemäß \text{$ 240 Abs. 4 HGB}.

19
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Bilanz

Die kurzgefasste Gegenüberstellung von Vermögen (Aktiva) und Kapital/Schulden (Passiva) in Kontenform.

20
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Kaufman kraf Handelsgewerbe ($ 1 HGB)

Kaufmann ist, wer ein Handelsgewerbe betreibt, sofern das Unternehmen einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert.

21
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Formkaufmann ($ 6 HGB)

Juristische Personen wie die AG, KGaA, GmbH oder Genossenschaften, die allein aufgrund ihrer Rechtsform als Kaufleute gelten.

22
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Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB)

Summe aller gesetzlichen Regelungen, Rechtsprechungen und praktischen Übungen, die eine klare und wahrheitsgetreue Buchführung sicherstellen.

23
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Materielle Ordnungsmäßigkeit

Fordert, dass Geschäftsvorfälle vollständig, richtig und den Tatsachen entsprechend abgebildet werden.

24
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Formelle Ordnungsmäßigkeit

Fordert, dass Aufzeichnungen nachvollziehbar (keine Buchung ohne Beleg), klar, übersichtlich und zeitgerecht sind.

25
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Aufbewahrungsfrist für Handelsbücher und Belege

Grundsätzlich 10\text{10} Jahre gemäß \text{$ 257 Abs. 1 HGB} (seit 1.1.25\text{1.1.25} gilt für Buchungsbelege eine Frist von 8\text{8} Jahren).

26
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Einfache Buchführung

System, bei dem lediglich Veränderungen von Vermögenswerten und Schulden notiert werden, ohne direkte Aussage über die Erfolgsquellen.

27
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Doppelte Buchführung

System, das parallel den Stand des Reinvermögens (Bilanz) und die Ursachen seiner Veränderung (Gewinn- und Verlustrechnung) erfasst.

28
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Aktivtausch

Geschäftsvorfall, bei dem sich nur die Zusammensetzung der Aktivseite ändert, die Bilanzsumme jedoch gleich bleibt (z. B. Kauf einer Maschine gegen Barzahlung).

29
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Passivtausch

Geschäftsvorfall, bei dem sich nur die Zusammensetzung der Passivseite ändert, die Bilanzsumme jedoch gleich bleibt (z. B. Umschuldung eines Kredits).

30
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Aktiv-Passiv-Mehrung

Gleichzeitige Erhöhung der Aktiv- und Passivseite, wodurch sich die Bilanzsumme vergrößert (z. B. Kauf von Vorräten auf Kredit).

31
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Aktiv-Passiv-Minderung

Gleichzeitige Verminderung der Aktiv- und Passivseite, wodurch sich die Bilanzsumme verringert (z. B. Tilgung eines Darlehens durch Banküberweisung).

32
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Erfolgswirksamer Geschäftsvorfall

Ein Vorfall, der unmittelbar das Eigenkapital verändert (z. B. Zinsertrag oder Personalaufwand).