Therapie

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10 Terms

1
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Self⁃cueing Strategien Beispiele

  • Gestik

  • Umschreiben

  • Aufschreiben

2
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Unterschied Self⁃cueing Strategie und Kompensationsstrategie

Self⁃cueing → bewusste Strategie (eigenständige Hilfe), um gesuchtes Wort letztendlich zu nennen

Kompensation → Wort wird nicht genannt, keine Hilfe sondern Strategie zur Kompensation

3
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Therapieableitung LeMo (Mündliches Benennen)

Störung der Semantik Ursache für Benennstörung:

→ Wortfindungsübungen mit Fokus auf Semantik (Teile eines Ganzen/verschiedene Kleidungsstücke benennen & Übungen zum Sprachverständnis z.B. auditives WBZ mit semantischen Ablenkern)

→ theoretische Hintergrund ist anderer als bei symptomorientierter Ableitung

→ kann viel zielführender und effektiver sein, da sie an der Ursache der sprachlichen Störung ansetzt

4
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Teilprozesse der Satzbildung

  1. Festlegung thematischer Rollen (Agens, Patiens)

  2. Zuordnung der thematischen Rollen zu syntaktischen Kategorien (Agens → Subjekt, Patiens → Akkusativobjekt)

  3. Bilden eines syntaktischen Rahmens (Bestimmung Reihenfolge der Satzteile und Ergänzung notwendiger Funktionswörter)

  4. Herstellen einer morphologischen Kongruenz von Satzteilen (Wortformen aus Lexikon werden dazu zusätzlich abgerufen → Die Mutter füttert das Baby)

5
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Übungsbereiche TB Satzbildung mit Übung

ÜB Zuordnen thematischer Rollen

→ Zuordnen von Agens und Patiens in einem schriftlich vorgegebenen Satz

ÜB Bilden eines syntaktischen Rahmens

→ Artikel → Einsetzen von Artikeln in Lückenäußerungen

ÜB Herstellen einer morphologischen Kongruenz von Satzteilen

→ Nomina Komposita Übungen (Bilden aus zwei Wörtern)

→ finden von passenden Präfixen zu einem Stamm (stehen → verstehen, bestehen)

6
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REST⁃Therapie (Ziel, Zielgruppe)

Ziel → Aufbau von Mehrwortäußerungen

Zielgruppe

→ Patientinnen mit schwerem Agrammatismus

→ in Spontansprache überwiegend 1⁃Wort⁃Äußerungen

→ Benennleistungen von Nomen und Verben sollen relativ gut sein

7
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REST (Itemmaterial)

Anfangs:

→ zwischen Inhaltswörtern der Konstituenten möglichst enge Kollokation → erleichtert Abruf der Lexeme (Kaffee trinken)

→ werden ganzheitlich aktivierbare Strukturen flüssig in Spontansprache angewendet, werden auch Strukturen stimuliert, die konstruiert werden müssen (z.B. Subjekt, infinites Verb)

8
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REST (Vorgehen)

→ Patientinnen werden stimuliert, syntaktische Satzfragmente ganzheitlich abzurufen und ohne morphologisch syntaktische Weiterverarbeitung zu äußern

→ Satzproduktion wird also bewusst auf Teilprozesse reduziert

→ Therapie verläuft in mehreren Phasen

9
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Modellorientierte Therapie des Lesens

→ ÜB: Training des Zugriffs auf das GIL

1 Wort⁃Nichtwort Entscheidungsaufgabe

2 Erkennen von Wörtern in Buchstabenreihen

3 Fehlerkorrektur vorgegebener falsch geschriebener Wörter

→ Bei alle Übungen ist nicht erwünscht, dass P die Stimuli versteht oder laut liest (weil auch dabei SEM & POL beansprucht werden würde)

10
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Modellorientierte Therapie der Schriftsprache

Ziel → P soll Wörter & Neos schreiben können, indem P gehörte Laute in Grapheme umwandelt

→ Voraussetzung für einzelheitliches Schreiben: Fähigkeit, Laute in Wörtern/Neos zu analysieren

ÜB: Training der auditiven Analyse (Identifikation, Lokalisation)

ÜB: Training der Phonem⁃Graphem⁃Konvertierung (Referenzkarten)

ÜB: Stabilisierung der Konvertierungsregeln (Laut wird genannt, Graphem wird aufgeschrieben)

ÜB: Einzelheitliches Schreiben von Silben/Wörtern/Neos nach Diktat schreiben