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Wo hat die Äquivalenz ihren Ursprung?
in der Mathematik (theoretisch)
Äquivalenz ist beim Übersetzen aber was anderes
Wie kann man (nach Koller) Äquivalenz generell definieren?
= Beziehung zwischen ZT & AT
Beziehung nicht dasselbe wie bei mathem. Gleichung
Beziehung auf vielen Ebenen geprägt
Texttyp & Skopos bestimmen Ebene mit Prio
Wie genau kann man sich Äquivalenz vorstellen? Gibt es quasi die eine einzige Äquivalenz?
nicht eine einzige Äquivalenz, sondern mehrere Äquivalenten
= mehrere potenzielle Zuordnungsvarianten → je nach Ebene/ Prio eine besser
Was sagt Koller in Bezug auf seine Äquivalenzforschung? Worum geht es bei Äquivalenz eigentlich?
“Qualis des AT in der Übersetzungen bewahren, unter Berücksichtigung sprachl.-stil., textueller & pragmatischer Bedingungen seitens des Empfängers“
wichtig: Prios setzen!
was muss man berücksichtigen, was ist weniger wichtig?

(Bezugsrahmen/ Ebene der Äquivalenz nach Koller)
Wie ist die denotative Äquivalenz nach Koller zu definieren bzw. auf welcher Ebene findet diese statt?
Bei welchen Texten wird diese Ebene und Art der Äquivalenz priorisiert?
→ sachlich-referenzielle Bezugsebene
= auf der Ebene des außersprachlichen Sachverhaltes, der im Text vermittelt wird
also = das, was man im Wörterbuch nachschlagen kann
Was/ wann priorisiert?
Fachtexte (Terminologie), da überwiegend informative Funktion
1-zu-1 Entsprechung (gleiche Denotation, wenig Variation in der Konnotation)
(Bezugsrahmen/ Ebene der Äquivalenz nach Koller)
Wie ist die konnotative Äquivalenz nach Koller zu definieren? In welchem Hinblick ist sie besonders wichtig bzw. was gibt es noch zu beachten?
Definition
= über die denotative Bedeutung hinausgehende Assoziationen (kulturell & persönlich)
also = das, was das Zielpublikum damit verbindet
besonders wichtig/ zu beachten:
zentral im Hinblick auf Formalitätsgrad (siezen und sowas) und Soziolekte
man muss bei der Transkreation entscheiden, welche Konnotationen beim AT wichtig sind & welche eher weniger
Was sagt Koller bzgl. Problemen beim Übersetzen in Verbindung mit konnotativer Äquivalenz? (Stichwort: “Unübersetzbarkeit“)
Herstellung konnotativer Äquivalenz = eines der nur annäherungsweise lösbaren Übersetzungsprobleme

Welche Fragen und Überlegungen gibt es u.a. zum Thema Unübersetzbarkeit?
kein lexikalisches 1-zu-1 Äquivalent?
dennotativ übersetzbar, aber konnotativ nicht?
emotionale Resonanz fällt unterschiedlich aus?
(Bezugsrahmen/ Ebene der Äquivalenz nach Koller)
Wie ist die textnormative Äquivalenz nach Koller zu definieren bzw. auf welcher Ebene findet diese statt?
Was gibt es für Beispiele, bei den diese Art der Äquivalenz relevant ist
→ = Stilnormen
also auf der Ebene textgattungsspezifische Merkmale
hier erfolgt Transformation Passiv → Aktiv + Nominalstil → Verbalstil
Beispiele
Lebenslauf
Arbeitszeugnis
Emailing
(Bezugsrahmen/ Ebene der Äquivalenz nach Koller)
Wie ist die pragmatische Äquivalenz nach Koller zu definieren bzw. was ist zu berücksichtigen?
Definition
= Anpassung auf die Bedürfnisse & Erwartungen des Empfängers, damit die gezielte Auswirkung beibehalten wird
zu berücksichtigen
Präsuppositionen,Wissensvoraussetzungen, Vorlieben, Erwartungen
Gefahr der Leserüberschätzung & -unterschätzung (siehe Beispiel Bild)

(Bezugsrahmen/ Ebene der Äquivalenz nach Koller)
Wie ist die formalästhetische Äquivalenz nach Koller zu definieren bzw. auf welcher Ebene findet diese statt?
Welche Vorangehensweisen gibt es hier?
Definition/ Ebene
Ebene stilistischer Eigenschaften
d.h. Ton, Wortspiele, Metaphern, Alliteration, Reime, …
Vorangehensweisen
gleiches Stilmittel an gleicher Stelle
gleiches Stilmittel an anderer Stelle
anderes Stilmittel an gleicher Stelle
anderes Stilmittel an anderer Stelle
Wann spricht man von einer idealen Äquivalenz?
wenn Äquivalenz auf allen relevanten Ebenen gegeben ist
oft machbar, v.a. beim Fachtextübersetzen
Was ist allgemein bei Äquivalenz wichtig?
Ebenen müssen priorisiert werden → in Bezug auf vorhandene Aufgabe
im Blick behalten, was verloren geht, wenn eine Ebene nicht beibehalten werden kann
“translation loss“ → unvermeidl. Konsequenz der Nichtäquivalenz