entstehung der Arten

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1
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Was ist der biologische Artbegriff?

Individuen einer Art können sich fortpflanzen und fruchtbare Nachkommen zeugen.

2
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Was ist eine Population?

Gruppe von Individuen einer Art in einem Gebiet, die sich untereinander fortpflanzen.

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Was ist ein Genpool?

Gesamtheit aller Gene bzw. Allele einer Population.

4
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Was bedeutet Evolution?

Veränderung von Arten über Generationen hinweg.

5
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Was ist Artbildung (Speziation)?

Entstehung neuer Arten aus bestehenden Arten.

6
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Wer entwickelte die Abstammungslehre mit Vererbung erworbener Eigenschaften?

Jean-Baptiste de Lamarck.

7
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Was besagt Lamarcks Theorie?

Erworbene Eigenschaften (z. B. durch Gebrauch) werden an Nachkommen vererbt.

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Warum gilt Lamarcks Theorie heute als widerlegt?

Erworbene Merkmale verändern die DNA der Keimzellen nicht.

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Wer begründete die Selektionstheorie?

Charles Darwin.

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Was ist Darwins Hauptwerk?

„Die Entstehung der Arten“ (1859).

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Nenne die Grundprinzipien von Darwins Selektionstheorie.

Überproduktion, Variation, Selektion (Survival of the Fittest).

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Was bedeutet Überproduktion bei Darwin?

Es werden mehr Nachkommen erzeugt, als überleben können.

13
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Was bedeutet Variation bei Darwin?

Individuen einer Art unterscheiden sich in ihren Merkmalen.

14
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Was bedeutet natürliche Selektion?

Besser angepasste Individuen überleben und pflanzen sich häufiger fort.

15
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Was ist „Fitness“ im evolutionsbiologischen Sinn?

Fortpflanzungserfolg eines Individuums (Anzahl fertiler Nachkommen).

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Wie heißt die moderne Evolutionstheorie, die Darwin mit Genetik verbindet?

Synthetische Evolutionstheorie (Neodarwinismus).

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Welche vier Evolutionsfaktoren nennt die synthetische Evolutionstheorie?

Mutation, Rekombination, Selektion, Gendrift (+ Migration).

18
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Was ist eine Mutation?

Zufällige Veränderung des Erbguts.

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Welche Rolle spielen Mutationen für die Evolution?

Sie sind die Quelle neuer Erbanlagen (Variation).

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Was ist Rekombination?

Neukombination elterlicher Gene bei der sexuellen Fortpflanzung.

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Was bewirkt Rekombination für die Evolution?

Erhöht die genetische Vielfalt einer Population.

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Was ist Gendrift?

Zufällige Veränderung der Allelhäufigkeit in einer Population.

23
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In welchen Populationen wirkt Gendrift besonders stark?

In kleinen Populationen.

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Was ist der Flaschenhals-Effekt?

Starke Verringerung der genetischen Vielfalt nach drastischem Populationsrückgang.

25
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Was ist der Gründereffekt (Founder-Effekt)?

Geringe genetische Vielfalt bei Neugründung einer Population durch wenige Individuen.

26
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Was ist Genfluss (Migration)?

Austausch von Allelen zwischen Populationen durch Zu- und Abwanderung.

27
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Wie wirkt Genfluss auf Unterschiede zwischen Populationen?

Er verringert genetische Unterschiede zwischen Populationen.

28
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Was ist stabilisierende Selektion?

Extreme Merkmalsausprägungen werden benachteiligt, Durchschnitt bleibt erhalten.

29
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Was ist gerichtete (transformierende) Selektion?

Ein Extrem wird bevorzugt, der Merkmalsdurchschnitt verschiebt sich.

30
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Was ist disruptive (aufspaltende) Selektion?

Beide Extreme werden bevorzugt, mittlere Ausprägung benachteiligt.

31
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Nenne ein klassisches Beispiel für gerichtete Selektion.

Birkenspanner: dunkle Form im Industriezeitalter bevorzugt.

32
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Was ist sexuelle Selektion?

Selektion durch Partnerwahl bzw. Konkurrenz um Fortpflanzungspartner.

33
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Nenne ein Beispiel für sexuelle Selektion.

Pfauenrad – auffällige Merkmale erhöhen Attraktivität für Weibchen.

34
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Was ist reproduktive Isolation?

Zwei Populationen können sich nicht mehr erfolgreich fortpflanzen.

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Was ist präzygotische Isolation?

Fortpflanzung wird schon vor der Befruchtung verhindert.

36
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Nenne ein Beispiel für präzygotische Isolation.

Unterschiedliche Paarungszeiten oder Balzverhalten.

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Was ist postzygotische Isolation?

Nachkommen entstehen, sind aber nicht lebensfähig oder unfruchtbar.

38
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Nenne ein Beispiel für postzygotische Isolation.

Maulesel/Maultier (Kreuzung Pferd x Esel) ist unfruchtbar.

39
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Was ist geografische Isolation?

Räumliche Trennung von Populationen durch eine Barriere.

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Was ist allopatrische Artbildung?

Artbildung durch geografische Trennung von Populationen.

41
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Was ist sympatrische Artbildung?

Artbildung ohne räumliche Trennung, im selben Gebiet.

42
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Was ist parapatrische Artbildung?

Artbildung in benachbarten, sich berührenden Gebieten.

43
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Was passiert bei allopatrischer Artbildung nach der Trennung?

Getrennte Populationen entwickeln sich durch unabhängige Mutation/Selektion auseinander.

44
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Was ist adaptive Radiation?

Schnelle Aufspaltung einer Art in viele angepasste Arten.

45
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Nenne ein bekanntes Beispiel für adaptive Radiation.

Darwinfinken auf den Galápagos-Inseln.

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Was unterscheidet die Darwinfinken voneinander hauptsächlich?

Schnabelform, angepasst an unterschiedliche Nahrungsquellen.

47
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Was ist divergente Evolution?

Verwandte Arten entwickeln sich durch unterschiedliche Umweltanpassung auseinander.

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Was ist konvergente Evolution?

Nicht verwandte Arten entwickeln ähnliche Merkmale durch ähnlichen Lebensraum.

49
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Nenne ein Beispiel für konvergente Evolution.

Flügel bei Vögeln und Fledermäusen.

50
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Was sind homologe Organe?

Organe mit gleichem Bauplan/Ursprung, oft unterschiedlicher Funktion.

51
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Nenne ein Beispiel für homologe Organe.

Vorderextremität bei Mensch, Wal und Fledermaus.

52
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Was sind analoge Organe?

Organe mit ähnlicher Funktion, aber unterschiedlichem Ursprung.

53
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Nenne ein Beispiel für analoge Organe.

Flügel von Insekten und Vögeln.

54
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Was sind rudimentäre Organe?

Zurückgebildete, funktionslose Organe als Hinweis auf Vorfahren.

55
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Nenne ein Beispiel für ein rudimentäres Organ.

Blinddarm(wurmfortsatz) beim Menschen.

56
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Was ist Koevolution?

Wechselseitige Anpassung zweier Arten aneinander im Laufe der Evolution.

57
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Nenne ein Beispiel für Koevolution.

Blüte und bestäubendes Insekt.

58
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Welche Fachdisziplin liefert Fossilien als Evolutionsbeleg?

Paläontologie.

59
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Was zeigen Fossilien als Evolutionsbeleg?

Abfolge und Wandel von Lebewesen im Laufe der Erdgeschichte.

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Was ist ein „lebendes Fossil“?

Art, die sich seit sehr langer Zeit kaum verändert hat.

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Nenne ein Beispiel für ein lebendes Fossil.

Quastenflosser.

62
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Welche Wissenschaft vergleicht DNA/Proteine als Evolutionsbeleg?

Molekularbiologie.

63
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Was zeigt der Vergleich von DNA-Sequenzen verschiedener Arten?

Je ähnlicher die DNA, desto näher die Verwandtschaft.

64
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Was liefert die Biogeografie als Evolutionsbeleg?

Verbreitung von Arten erklärt sich durch gemeinsame Abstammung und Isolation.

65
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Was zeigt die vergleichende Anatomie als Evolutionsbeleg?

Ähnliche Baupläne bei verwandten Arten (Homologien).

66
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Was zeigt die Embryologie als Evolutionsbeleg?

Ähnliche Embryonalstadien bei verwandten Arten.

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Was besagt das Hardy-Weinberg-Gesetz?

In einer idealen Population bleiben Allelhäufigkeiten über Generationen konstant.

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Wann gilt eine Population im Hardy-Weinberg-Gleichgewicht als „nicht in Evolution“?

Wenn keine Mutation, Selektion, Gendrift oder Migration wirkt.

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Was ist eine Anpassung (Adaptation)?

Merkmal, das das Überleben und Fortpflanzung in der Umwelt begünstigt.

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Was ist genetische Variabilität?

Vielfalt unterschiedlicher Allele/Genotypen innerhalb einer Population.

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Warum ist genetische Variabilität wichtig für Arten?

Sie ermöglicht Anpassung an veränderte Umweltbedingungen.

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Was ist eine Unterart (Subspezies)?

Population einer Art mit erkennbaren, aber noch überbrückbaren Unterschieden.

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Was ist eine Hybride?

Nachkomme aus der Kreuzung zweier verschiedener Arten.

74
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Warum sind viele Hybriden unfruchtbar?

Chromosomensätze der Elternarten passen bei der Meiose nicht zusammen.

75
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Was versteht man unter „Survival of the Fittest“?

Individuen mit vorteilhaften Merkmalen überleben und pflanzen sich eher fort.

76
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Was ist der Unterschied zwischen Mikroevolution und Makroevolution?

Mikroevolution: Veränderung innerhalb einer Art; Makroevolution: Entstehung neuer Arten/Gruppen.

77
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Was ist eine ökologische Nische?

Gesamtheit der Ansprüche und Rolle einer Art in ihrem Lebensraum.

78
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Was passiert bei Konkurrenz um dieselbe ökologische Nische?

Eine Art verdrängt die andere oder beide spezialisieren sich unterschiedlich.

79
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Was ist Gradualismus in der Evolution?

Evolution verläuft langsam und in kleinen, stetigen Schritten.

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Was ist die Theorie des Unterbrochenen Gleichgewichts (Punktualismus)?

Evolution verläuft in Schüben, mit langen Phasen ohne große Veränderung.

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Wodurch unterscheidet sich künstliche von natürlicher Selektion?

Bei künstlicher Selektion wählt der Mensch gezielt Zuchtmerkmale aus.

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Nenne ein Beispiel für künstliche Selektion.

Zucht von Haustieren oder Nutzpflanzen.

83
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Was ist ein Isolationsmechanismus allgemein?

Faktor, der Genfluss zwischen Populationen verhindert.

84
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Welche zwei Hauptformen von Isolationsmechanismen gibt es?

Präzygotische und postzygotische Isolation.

85
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Was ist ökologische Isolation?

Populationen leben im selben Gebiet, aber in unterschiedlichen Lebensräumen/Nischen.

86
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Was ist zeitliche (temporale) Isolation?

Fortpflanzung findet zu unterschiedlichen Zeiten statt.

87
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Was ist mechanische Isolation?

Körperbau verhindert erfolgreiche Paarung zwischen Arten.

88
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Was ist der Unterschied zwischen Homologie und Analogie?

Homologie: gleicher Ursprung; Analogie: gleiche Funktion, unterschiedlicher Ursprung.

89
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Warum sind die Extremitäten der Wirbeltiere ein klassisches Homologiebeispiel?

Gleicher Grundbauplan trotz unterschiedlicher Funktion (Schwimmen, Fliegen, Greifen).

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Was zeigt der Vergleich von Embryonen verschiedener Wirbeltierklassen (z. B. Kiemenbögen)?

Gemeinsame Abstammung, da frühe Embryonalstadien einander ähneln.

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Warum können Antibiotikaresistenzen als Beispiel für Evolution gelten?

Resistente Bakterien überleben Selektion durch Antibiotika und vermehren sich.

92
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Was versteht man unter „Anpassungsdruck“ (Selektionsdruck)?

Umweltfaktor, der bestimmte Merkmale begünstigt oder benachteiligt.

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Was ist eine Übergangsform (Missing Link)?

Fossil mit Merkmalen zweier verwandter Gruppen, z. B. Archaeopteryx.

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Warum gilt Archaeopteryx als Übergangsform?

Es zeigt sowohl Reptilien- als auch Vogelmerkmale.

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Was bedeutet „gemeinsame Abstammung“ (Deszendenztheorie)?

Alle Lebewesen stammen von gemeinsamen Vorfahren ab.

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Warum können Inseln zu adaptiver Radiation führen?

Isolation und leere ökologische Nischen ermöglichen schnelle Artaufspaltung.

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