Entwicklung - Psychodynamik, Soziobiologie und Lebensspannenperspektive

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Vokabelkarten basierend auf der Vorlesung über psychodynamische, soziobiologische und lebensspannenbezogene Entwicklungstheorien.

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30 Terms

1
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Entwicklung

Zeitlich überdauernde Veränderungen im Erleben und Verhalten, die über spezifische Lernerfahrungen hinausgehen.

2
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Lernen

Erfahrungsabhängige, relativ überdauernde Veränderungen von Wissen, Fähigkeiten oder Verhalten.

3
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Sozialisation

Der Prozess, durch den Individuen Mitglieder einer sozialen Gemeinschaft werden, indem sie Normen, Werte und Rollen übernehmen.

4
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Plastizität

Die grundsätzliche Veränderbarkeit von Fähigkeiten und Verhalten durch Erfahrung.

5
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Psychodynamische Ansätze

Ansätze, bei denen die Entwicklung maßgeblich durch innere, dynamische Prozesse und Konflikte in der Persönlichkeit geformt wird.

6
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Ödipuskomplex

Kern-Entdeckung Freuds, die das unbewusste Verlangen des Kindes zur Mutter und die Identifikation mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil beschreibt.

7
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Libido

Eine allgemeine psychische Energie oder der Sexualtrieb, der laut Freud von Beginn an wirksam ist und sich auf verschiedene Lustquellen richtet.

8
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Sublimierung

Freuds Begriff für das Umlenken von Triebimpulsen in sozial anerkannte Tätigkeiten.

9
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Fixierung

Das Verbleiben an einer früheren Entwicklungsstufe, wenn Konflikte in dieser Phase unzureichend gelöst wurden.

10
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Es

Die ab der Geburt vorhandene Instanz der Persönlichkeit, die nach dem Lustprinzip und unmittelbarer Triebbefriedigung strebt.

11
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Ich

Die in der frühen Kindheit entstehende Instanz, die nach dem Realitätsprinzip zwischen den Anforderungen der Realität, dem Es und dem Über-Ich vermittelt.

12
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Über-Ich

Die zwischen 3 und 6 Jahren entstehende Instanz, die dem Moralprinzip folgt und Normen, Werte sowie das Gewissen umfasst.

13
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Regression

Ein temporärer Abwehrmechanismus unter starkem Stress, der einen Rückfall auf Verhaltensmuster früherer Phasen darstellt.

14
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Epigenese

Das nach Erikson zentrale Zusammenspiel von biologischer Reifung und den Anforderungen der sozialen Umwelt.

15
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Ich-Identität

Der Aufbau von Selbstkonsistenz, bei dem man weiß, wer man ist und worin die Einheitlichkeit der eigenen Person begründet liegt.

16
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Psychosoziales Moratorium

Eine Phase des Experimentierens mit verschiedenen Rollen und Lebensentwürfen während der Adoleszenz.

17
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Natürliche Selektion

Evolutionärer Prozess, der auf Variation, Vererbung und unterschiedlichem Fortpflanzungserfolg (Fitness) beruht.

18
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Verwandtenselektion (Hamilton)

Die Förderung der indirekten Weitergabe eigener Gene durch die Unterstützung von Verwandten (indirekte Fitness).

19
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Reziproker Altruismus (Trivers)

Kooperation zwischen Nicht-Verwandten nach dem Prinzip der gegenseitigen Hilfeleistung („Handel“).

20
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IAD-Framework

Das von Elinor Ostrom entwickelte Analyse-Werkzeug („Institutional Analysis and Development“) zur systematischen Untersuchung von Institutionen.

21
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Multidirektionalität

Ein Leitsatz von Baltes, nach dem Gewinne und Verluste in der Entwicklung gleichzeitig auftreten können.

22
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Neuronale Plastizität

Die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Veränderungen seiner Struktur (z.B. Synapsenbildung) an eine veränderte Umwelt anzupassen.

23
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Synapsen

Die Kontakt- oder Schaltstellen im Gehirn, an denen Signale meist chemisch durch Neurotransmitter zwischen Nervenzellen übertragen werden.

24
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Dendriten

Feine, verzweigte Fortsätze einer Nervenzelle, die Signale von anderen Zellen aufnehmen und an den Zellkörper weiterleiten.

25
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Testing-the-Limits-Ansatz

Methode zur Untersuchung maximal erreichbarer Leistung unter optimalen Bedingungen, um Grenzen der Plastizität auszuloten.

26
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Episodisches Gedächtnis

Die Fähigkeit, selbsterlebte Ereignisse im Gedächtnis abzulegen, zu speichern und später wieder abzurufen.

27
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Loci-Methode

Auch als Gedächtnispalast-Technik bekannt; eine Strategie zum Erlernen von Wort-Orts-Paaren.

28
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Assoziative Komponente

Komponente des episodischen Gedächtnisses zum Verknüpfen von Merkmalen, die bei Kindern besonders plastisch ist.

29
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Strategische Komponente

Komponente des episodischen Gedächtnisses zur bewussten Anwendung von Lerntechniken, die bis ins hohe Alter stabil bleibt.

30
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Fluide Intelligenz

Kriterium kognitiver Leistung (z.B. Verarbeitungsgeschwindigkeit), das typischerweise im Alter abnimmt.