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Diese Flashcards decken die Anatomie und Physiologie des Blutes ab, einschließlich Blutbestandteile, Zelltypen (Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten), deren Funktionen, Normwerte und klinische Begriffe wie Anämie und Leukopenie.
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Blut
Ein flüssiges Transportgewebe, das ca. 8% des Körpergewichts entspricht.
Blutplasma
Der flüssige Anteil des Blutes, der ca. 55% des Gesamtvolumens ausmacht.
Geformte Bestandteile
Die zellulären Anteile des Blutes (45%), bestehend aus Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten.
Hämatokrit
Der Anteil der Blutzellen am Gesamtblutvolumen; Durchschnittswert ca. 45%. (47% bei Männern, 43% bei Frauen).
Homöostase
Die Aufrechterhaltung des inneren Gleichgewichts, z. B. ein pH-Wert von 7,2−7,4 und ein konstanter osmotischer Druck.
Megakaryozyten
Knochenmarksriesenzellen, aus denen durch Abschnürung die kernlosen Thrombozyten entstehen.
Thrombozyten (Lebensdauer und Abbau)
Die Blutplättchen leben 5−10 Tage und werden in der Milz abgebaut.
Primäre Hämostase
Blutstillung durch Anheften, Verklumpen und Freisetzung von Gerinnungsstoffen durch Thrombozyten bei Gefäßverletzungen.
Thrombozyten (Normwert)
150.000−450.000/μl Blut.
Thrombozytopenie
Verminderung der Thrombozytenzahl auf <150.000/μl, was zu Symptomen wie Petechien oder Hämatomen führen kann.
Hämoglobin (Hb)
Eisenhaltiger roter Blutfarbstoff in den Erythrozyten, der für den Transport von Sauerstoff (O2) und Kohlendioxid (CO2) verantwortlich ist.
Erythrozyten (Aufbau und Reifung)
Bikonkave, flexible Zellen, die während der Reifung Zellkern und Organellen verlieren.
Erythrozyten (Lebensdauer und Abbau)
Die roten Blutkörperchen leben ca. 120 Tage und werden in Milz und Leber abgebaut.
Erythrozyten (Normwert)
4,5−5,5Mio./μl Blut.
Anämie
Verminderung von Erythrozyten, Hämoglobin oder Hämatokrit, oft verursacht durch Eisen-, Vitamin-B12- oder Folsäuremangel.
Polyglobulie
Erhöhung der Erythrozytenzahl, beispielsweise als Anpassung bei einem Aufenthalt im Hochgebirge.
Leukozyten (Hauptaufgabe und Normwert)
Zellen der Immunabwehr; Normwert liegt bei 4.000−8.000/μl Blut.
Neutrophile Granulozyten
Wichtigste unspezifische Abwehrzellen, die als erste am Entzündungsort eintreffen und Phagozytose betreiben.
Eosinophile Granulozyten
Abwehrzellen, die Parasiten bekämpfen, an Allergien beteiligt sind und überschüssiges Histamin binden.
Basophile Granulozyten
Zellen, die Histamin und Heparin enthalten, allergische Sofortreaktionen vermitteln und die Blutgerinnung hemmen.
Lymphozyten
Zellen der spezifischen Immunabwehr, die Antikörper bilden und bekannte Erreger erkennen.
Monozyten
Zellen der unspezifischen Abwehr, die sich im Gewebe zu Makrophagen (Fresszellen) entwickeln.
Leukopenie
Verminderung der Leukozytenzahl auf <4.000/μl, was mit Symptomen wie Fieber (>38∘C) und Infektionsanfälligkeit einhergeht.