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1
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Was ist eine Personengesellschaft?

Eine Unternehmensform, bei der die Gesellschafter persönlich mit ihrem Privatvermögen haften. Beispiele: GbR, OHG und KG.

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Was ist eine Kapitalgesellschaft?

Eine Unternehmensform, bei der grundsätzlich nur das Gesellschaftsvermögen haftet. Beispiele: GmbH, UG und AG.

3
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Wie haften die Gesellschafter einer OHG?

Alle Gesellschafter haften persönlich, unbeschränkt und gesamtschuldnerisch mit ihrem Privatvermögen.

4
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Wie haften die Gesellschafter einer KG?

Komplementär: unbeschränkt. Kommanditist: nur bis zur Höhe seiner Einlage.

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Wie hoch ist das Mindestkapital einer GmbH?

25.000 Euro.

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Wie hoch ist das Mindestkapital einer UG?

Ab 1 Euro.

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Wie hoch ist das Mindestkapital einer AG?

50.000 Euro.

8
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Wie wird der Gewinn einer OHG verteilt?

Zuerst 4 % Zinsen auf die Kapitaleinlage, anschließend wird der Restgewinn gleichmäßig verteilt, wenn nichts anderes vereinbart wurde.

9
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Wie wird der Gewinn einer KG verteilt?

Zuerst 4 % Zinsen auf die Kapitaleinlage, anschließend nach dem Gesellschaftsvertrag.

10
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Was ist der Unterschied zwischen einer Personen- und einer Kapitalgesellschaft?

Personengesellschaften haften persönlich. Kapitalgesellschaften haften grundsätzlich nur mit dem Gesellschaftsvermögen.

11
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Was regelt ein Arbeitsvertrag?

Arbeitszeit, Gehalt, Urlaub, Probezeit, Kündigungsfrist und Tätigkeit.

12
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Welche Pflichten hat ein Arbeitnehmer?

Arbeitsleistung erbringen, Schweigepflicht, Treuepflicht, Weisungen befolgen, Sorgfaltspflicht und Krankmeldung.

13
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Welche Pflichten hat ein Arbeitgeber?

Lohn zahlen, Fürsorgepflicht erfüllen, Arbeitsschutz gewährleisten, Urlaub gewähren und Arbeitsmittel bereitstellen.

14
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Welche Kündigungsarten gibt es?

Personenbedingt, verhaltensbedingt und betriebsbedingt.

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Wann liegt eine personenbedingte Kündigung vor?

Wenn der Arbeitnehmer dauerhaft seine Arbeitsleistung nicht erbringen kann, z. B. wegen langer Krankheit.

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Wann liegt eine verhaltensbedingte Kündigung vor?

Wenn der Arbeitnehmer gegen seine Pflichten verstößt, z. B. Diebstahl, Arbeitsverweigerung oder häufiges Zuspätkommen.

17
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Wann liegt eine betriebsbedingte Kündigung vor?

Wenn der Arbeitsplatz aus betrieblichen Gründen wegfällt.

18
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Wer genießt besonderen Kündigungsschutz?

Schwangere, Schwerbehinderte, Betriebsratsmitglieder und JAV-Mitglieder.

19
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Welche gesetzlichen Pausen gelten?

Ab 6 Stunden Arbeit: mindestens 30 Minuten. Ab 9 Stunden: mindestens 45 Minuten. Jugendliche: ab 4,5 Stunden mindestens 30 Minuten.

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Wie lange beträgt die gesetzliche Ruhezeit?

Erwachsene: 11 Stunden. Jugendliche unter 18 Jahren: 12 Stunden.

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Was verbietet das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)?

Benachteiligungen wegen Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion, Behinderung oder sexueller Identität.

22
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Was muss bei einer Stellenausschreibung beachtet werden?

Sie muss diskriminierungsfrei sein und z. B. mit m/w/d formuliert werden.

23
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Welche Fragen sind im Bewerbungsgespräch unzulässig?

Fragen nach Schwangerschaft, Kinderwunsch, Religion, sexueller Orientierung oder Parteizugehörigkeit.

24
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Darf man bei unzulässigen Fragen im Bewerbungsgespräch lügen?

Ja.

25
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Was regelt ein Tarifvertrag?

Lohn, Arbeitszeit, Urlaub und weitere Arbeitsbedingungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeberverband.

26
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Welche Aufgabe hat der Betriebsrat?

Er vertritt die Interessen der Arbeitnehmer und besitzt Mitbestimmungsrechte.

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Welche Sozialversicherungen gibt es?

Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Unfallversicherung.

28
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Wer zahlt die Unfallversicherung?

Nur der Arbeitgeber.

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Wer zahlt die Krankenversicherung?

Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam.

30
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Wer zahlt die Rentenversicherung?

Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam.

31
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Was ist der Gleichgewichtspreis?

Der Preis, bei dem Angebot und Nachfrage übereinstimmen.

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Was passiert, wenn die Nachfrage steigt?

Der Preis steigt.

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Was passiert, wenn das Angebot steigt?

Der Preis sinkt.

34
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Was ist ein vollkommener Markt?

Ein Markt mit vielen Anbietern und Nachfragern, homogenen Gütern und vollständiger Markttransparenz.

35
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Welche Konjunkturphasen gibt es?

Aufschwung, Boom, Rezession und Depression.

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Was ist Arbeitsteilung?

Die Aufteilung der Arbeit auf mehrere Personen oder Unternehmen.

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Was sind Subventionen?

Finanzielle Unterstützungen des Staates für Unternehmen oder Wirtschaftszweige.

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Was ist eine Fusion?

Der Zusammenschluss von zwei oder mehr Unternehmen.

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Was ist ein Kartell?

Ein Zusammenschluss von Unternehmen zur Preis- oder Mengenabsprache. Kartelle sind grundsätzlich verboten.

40
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Was ist eine ARGE?

Ein zeitlich begrenzter Zusammenschluss mehrerer Unternehmen für ein gemeinsames Projekt.

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Wie lautet die Formel der Eigenkapitalquote?

Eigenkapital ÷ Gesamtkapital × 100.

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Wie lautet die Formel der Wirtschaftlichkeit?

Ertrag ÷ Aufwand.

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Wie lautet die Formel der Produktivität?

Output ÷ Input.

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Wie lautet die Formel der Rentabilität?

Gewinn ÷ Kapital × 100.

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Was bedeutet eine hohe Eigenkapitalquote?

Das Unternehmen ist finanziell stabil und weniger von Fremdkapital abhängig.

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Was bedeutet Rechtsfähigkeit?

Die Fähigkeit, Träger von Rechten und Pflichten zu sein. Sie beginnt mit der Geburt.

47
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Wann beginnt die Rechtsfähigkeit?

Mit der Geburt.

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Was bedeutet Geschäftsfähigkeit?

Die Fähigkeit, wirksam Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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Wer ist voll geschäftsfähig?

Personen ab 18 Jahren.

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Was ist eine natürliche Person?

Jeder Mensch.

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Was ist eine juristische Person?

Ein Unternehmen oder Verein mit eigener Rechtsfähigkeit.

52
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Was ist eine Prokura?

Eine umfassende handelsrechtliche Vollmacht für fast alle Geschäfte eines Unternehmens.

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Was ist eine Handlungsvollmacht?

Eine Vollmacht für gewöhnliche Geschäfte eines Unternehmens.

54
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Was ist eine Einzelvollmacht?

Eine Vollmacht für ein bestimmtes Geschäft oder einen bestimmten Auftrag.

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Was ist ein Einliniensystem?

Jeder Mitarbeiter hat genau einen Vorgesetzten.

56
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Was ist ein Mehrliniensystem?

Ein Mitarbeiter hat mehrere Vorgesetzte.

57
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Was ist ein Stabliniensystem?

Stabsstellen beraten die Unternehmensleitung, besitzen aber keine Weisungsbefugnis.

58
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Was ist eine Matrixorganisation?

Ein Mitarbeiter hat einen Fachvorgesetzten und einen Projektleiter.

59
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Was bedeutet ein Verbotszeichen?

Etwas ist verboten. Farbe: Rot.

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Was bedeutet ein Warnzeichen?

Warnung vor einer Gefahr. Farbe: Gelb.

61
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Was bedeutet ein Gebotszeichen?

Etwas muss getan werden. Farbe: Blau.

62
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Was bedeutet ein Rettungszeichen?

Zeigt Fluchtwege oder Erste-Hilfe-Einrichtungen. Farbe: Grün.

63
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Was bedeutet ein Brandschutzzeichen?

Zeigt Feuerlöscher oder Brandschutzeinrichtungen. Farbe: Rot.

64
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Was sind ökonomische Ziele?

Gewinn, Umsatz und Wachstum.

65
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Was sind ökologische Ziele?

Umweltschutz und Ressourcenschonung.

66
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Was sind soziale Ziele?

Mitarbeiterzufriedenheit, Ausbildung und Arbeitsschutz.

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Was ist ein Minimalziel?

Ein festes Ziel mit möglichst geringem Aufwand erreichen.

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Was ist ein Maximalziel?

Mit vorhandenen Mitteln das größtmögliche Ergebnis erreichen.

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Wer gehört zum einfachen Wirtschaftskreislauf?

Haushalte und Unternehmen.

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Wer gehört zum erweiterten Wirtschaftskreislauf?

Haushalte, Unternehmen, Staat, Banken und Ausland.

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Wie lautet die Reihenfolge einer Lohnabrechnung?

Bruttolohn → Lohnsteuer → Sozialversicherungsbeiträge → Nettolohn.

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Was ist der Bruttolohn?

Das Gehalt vor allen Abzügen.

73
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Was ist der Nettolohn?

Das Gehalt nach allen Abzügen.

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Welche Themen werden in der WiSo-Prüfung besonders häufig abgefragt?

Arbeitsrecht, Unternehmensformen, Sozialversicherung, Kennzahlen, Angebot und Nachfrage sowie Wirtschaftskreislauf.

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Welchen Merksatz sollte man sich merken?

Personengesellschaft = Personen haften. Kapitalgesellschaft

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