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Vokabel-Lernkarten zur Globalen Strategie, basierend auf dem OLI-Modell, Porter's Five Forces, Finanzkennzahlen und internationalen Managementkonzepten.
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Natural barriers to trade
Geografische und physische Hindernisse wie Distanz, die den internationalen Handel durch Transportkosten erschweren.
Artificial barriers to trade
Durch politische Maßnahmen geschaffene Handelshemmnisse wie Zölle, Quoten oder regulatorische Standards.
Law of one price
Theorie, dass identische Güter in effizienten Märkten unter Berücksichtigung von Wechselkursen zum gleichen Preis verkauft werden sollten.
Absoluter Kostenvorteil
Theorie von Adam Smith, nach der ein Land ein Gut effizienter produziert, wenn es dafür absolut weniger Ressourcen benötigt als ein anderes Land.
Komparativer Kostenvorteil
Konzept von David Ricardo, das besagt, dass Länder sich auf Güter spezialisieren sollten, bei denen sie die geringsten Opportunitätskosten im Vergleich zu anderen Gütern haben.
Realer Wechselkurs
Ein Maß für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes, berechnet als das Verhältnis der Preisniveaus zweier Länder multipliziert mit dem nominalen Wechselkurs: Realer Wechselkurs=e×PforeignPdomestic
Liability of Foreignness (LoF)
Zusätzliche Kosten und Wettbewerbsnachteile, die ein Unternehmen erleidet, wenn es in einem Marktumfeld außerhalb seines Heimatlandes tätig ist.
Follow-the-leader
Theorie nach Knickerbocker, bei der Unternehmen in oligopolistischen Märkten den Direktinvestitionen ihrer Wettbewerber ins Ausland folgen, um deren Vorteile auszugleichen.
Cross-Investment
Theorie nach Graham, bei der Unternehmen Direktinvestitionen in den Heimmarkt eines ausländischen Wettbewerbers tätigen, um dessen Expansionsbestrebungen zu kontern.
Transaktionskosten
Kosten, die bei der Nutzung des Marktes zur Abwicklung von Täuschen entstehen, unterteilt in Ex-ante-Kosten (Suche, Vereinbarung) und Ex-post-Kosten (Anpassung, Kontrolle).
OLI-Paradigma
Eklektisches Modell von Dunning, das drei Bedingungen für FDI definiert: Net Ownership Advantage, Internalization Advantage und Location Advantage.
Strategyg Tripod
Perspektive von Mike Peng, die Strategie aus drei Richtungen betrachtet: die industrie-basierte, die ressourcen-basierte und die institutionen-basierte Sicht.
Industrial Organization (IO) Economics Model
Modell, nach dem die Marktstruktur das Verhalten (Conduct) der Firmen und somit deren Erfolg (Performance) bestimmt (SCP-Modell).
Five Forces Framework
Modell von Michael Porter zur Analyse der Branchenattraktivität anhand von fünf Kräften: Wettbewerbsintensität, Lieferantenmacht, Abnehmermacht, Ersatzprodukte und neue Konkurrenten.
EBITDA
Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization; eine Kennzahl zur Messung des operativen Erfolgs vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen.
Economic Value Added (EVA)
Eine Kennzahl für den geschaffenen Wert, berechnet als: EVA=(ROCE−WACC)×investiertes Kapital
Tobin's q
Das Verhältnis zwischen dem Marktwert der Vermögenswerte eines Unternehmens und deren geschätzten Wiederbeschaffungskosten.
Ordnungspolitik
Die Aufgabe des Staates in einer Marktwirtschaft, den rechtlichen und institutionellen Rahmen für den Wettbewerb zu setzen.
First-mover-Strategie
Strategie, bei der ein Unternehmen durch einen zeitlich frühen Markteintritt versucht, nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu generieren.
Bartlett and Ghoshal Matrix
Modell zur Klassifizierung internationaler Strategien basierend auf dem Druck zur globalen Integration und der Notwendigkeit lokaler Anpassung.
Big-Mac-Index
Ein informelles Maß der Kaufkraftparität, das die Preise eines Big Mac in verschiedenen Ländern vergleicht, um die Unter- oder Überbewertung von Währungen zu bestimmen.
Double Ireland and Dutch Sandwich
Komplexe Steuervermeidungsstrategie, bei der Gewinne über Tochtergesellschaften in Irland und den Niederlanden in Steueroasen verschoben werden.
Cash-Pooling
Zentralisiertes Liquiditätsmanagement innerhalb einer Unternehmensgruppe zur Optimierung der Zinserträge und zur Minimierung von Finanzierungskosten.
Consolidated Group Accounts
Die Zusammenfassung der Einzelabschlüsse rechtlich selbstständiger Konzernunternehmen zu einem Abschluss, bei dem interne Umsätze und Gewinne eliminiert werden.
Transaction Exposure
Wechselkursrisiko, das bei bereits vertraglich fixierten Zahlungsströmen in fremder Währung entsteht.
Translation Exposure
Buchhalterisches Risiko, das bei der Umrechnung von Bilanzen ausländischer Tochtergesellschaften in die Währung der Muttergesellschaft zum Stichtagskurs entsteht.
Operating Exposure
Risiko, dass Wechselkursänderungen die zukünftigen Cashflows und die langfristige Wettbewerbsposition eines Unternehmens im Ausland beeinträchtigen.
Corporate Social Responsibility (CSR)
Das Bestreben eines Unternehmens, über gesetzliche Vorgaben hinaus soziale und ökologische Ziele in die Unternehmensstrategie zu integrieren.