BIM: Global Strategy - Vorlesungszusammenfassung

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Vokabel-Lernkarten zur Globalen Strategie, basierend auf dem OLI-Modell, Porter's Five Forces, Finanzkennzahlen und internationalen Managementkonzepten.

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28 Terms

1
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Natural barriers to trade

Geografische und physische Hindernisse wie Distanz, die den internationalen Handel durch Transportkosten erschweren.

2
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Artificial barriers to trade

Durch politische Maßnahmen geschaffene Handelshemmnisse wie Zölle, Quoten oder regulatorische Standards.

3
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Law of one price

Theorie, dass identische Güter in effizienten Märkten unter Berücksichtigung von Wechselkursen zum gleichen Preis verkauft werden sollten.

4
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Absoluter Kostenvorteil

Theorie von Adam Smith, nach der ein Land ein Gut effizienter produziert, wenn es dafür absolut weniger Ressourcen benötigt als ein anderes Land.

5
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Komparativer Kostenvorteil

Konzept von David Ricardo, das besagt, dass Länder sich auf Güter spezialisieren sollten, bei denen sie die geringsten Opportunitätskosten im Vergleich zu anderen Gütern haben.

6
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Realer Wechselkurs

Ein Maß für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes, berechnet als das Verhältnis der Preisniveaus zweier Länder multipliziert mit dem nominalen Wechselkurs: Realer Wechselkurs=e×PdomesticPforeign\text{Realer Wechselkurs} = e \times \frac{P_{domestic}}{P_{foreign}}

7
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Liability of Foreignness (LoF)

Zusätzliche Kosten und Wettbewerbsnachteile, die ein Unternehmen erleidet, wenn es in einem Marktumfeld außerhalb seines Heimatlandes tätig ist.

8
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Follow-the-leader

Theorie nach Knickerbocker, bei der Unternehmen in oligopolistischen Märkten den Direktinvestitionen ihrer Wettbewerber ins Ausland folgen, um deren Vorteile auszugleichen.

9
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Cross-Investment

Theorie nach Graham, bei der Unternehmen Direktinvestitionen in den Heimmarkt eines ausländischen Wettbewerbers tätigen, um dessen Expansionsbestrebungen zu kontern.

10
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Transaktionskosten

Kosten, die bei der Nutzung des Marktes zur Abwicklung von Täuschen entstehen, unterteilt in Ex-ante-Kosten (Suche, Vereinbarung) und Ex-post-Kosten (Anpassung, Kontrolle).

11
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OLI-Paradigma

Eklektisches Modell von Dunning, das drei Bedingungen für FDI definiert: Net Ownership Advantage, Internalization Advantage und Location Advantage.

12
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Strategyg Tripod

Perspektive von Mike Peng, die Strategie aus drei Richtungen betrachtet: die industrie-basierte, die ressourcen-basierte und die institutionen-basierte Sicht.

13
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Industrial Organization (IO) Economics Model

Modell, nach dem die Marktstruktur das Verhalten (Conduct) der Firmen und somit deren Erfolg (Performance) bestimmt (SCP-Modell).

14
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Five Forces Framework

Modell von Michael Porter zur Analyse der Branchenattraktivität anhand von fünf Kräften: Wettbewerbsintensität, Lieferantenmacht, Abnehmermacht, Ersatzprodukte und neue Konkurrenten.

15
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EBITDA

Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization; eine Kennzahl zur Messung des operativen Erfolgs vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen.

16
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Economic Value Added (EVA)

Eine Kennzahl für den geschaffenen Wert, berechnet als: EVA=(ROCEWACC)×investiertes Kapital\text{EVA} = (ROCE - WACC) \times \text{investiertes Kapital}

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Tobin's q

Das Verhältnis zwischen dem Marktwert der Vermögenswerte eines Unternehmens und deren geschätzten Wiederbeschaffungskosten.

18
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Ordnungspolitik

Die Aufgabe des Staates in einer Marktwirtschaft, den rechtlichen und institutionellen Rahmen für den Wettbewerb zu setzen.

19
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First-mover-Strategie

Strategie, bei der ein Unternehmen durch einen zeitlich frühen Markteintritt versucht, nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu generieren.

20
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Bartlett and Ghoshal Matrix

Modell zur Klassifizierung internationaler Strategien basierend auf dem Druck zur globalen Integration und der Notwendigkeit lokaler Anpassung.

21
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Big-Mac-Index

Ein informelles Maß der Kaufkraftparität, das die Preise eines Big Mac in verschiedenen Ländern vergleicht, um die Unter- oder Überbewertung von Währungen zu bestimmen.

22
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Double Ireland and Dutch Sandwich

Komplexe Steuervermeidungsstrategie, bei der Gewinne über Tochtergesellschaften in Irland und den Niederlanden in Steueroasen verschoben werden.

23
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Cash-Pooling

Zentralisiertes Liquiditätsmanagement innerhalb einer Unternehmensgruppe zur Optimierung der Zinserträge und zur Minimierung von Finanzierungskosten.

24
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Consolidated Group Accounts

Die Zusammenfassung der Einzelabschlüsse rechtlich selbstständiger Konzernunternehmen zu einem Abschluss, bei dem interne Umsätze und Gewinne eliminiert werden.

25
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Transaction Exposure

Wechselkursrisiko, das bei bereits vertraglich fixierten Zahlungsströmen in fremder Währung entsteht.

26
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Translation Exposure

Buchhalterisches Risiko, das bei der Umrechnung von Bilanzen ausländischer Tochtergesellschaften in die Währung der Muttergesellschaft zum Stichtagskurs entsteht.

27
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Operating Exposure

Risiko, dass Wechselkursänderungen die zukünftigen Cashflows und die langfristige Wettbewerbsposition eines Unternehmens im Ausland beeinträchtigen.

28
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Corporate Social Responsibility (CSR)

Das Bestreben eines Unternehmens, über gesetzliche Vorgaben hinaus soziale und ökologische Ziele in die Unternehmensstrategie zu integrieren.