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Wer war Gregor Mendel?
Gregor Mendel war ein Mönch und Naturforscher. Durch Kreuzungsversuche mit Erbsenpflanzen entdeckte er grundlegende Regeln der Vererbung.
Warum verwendete Mendel Erbsenpflanzen?
Sie sind leicht zu züchten, haben gut unterscheidbare Merkmale und können sich selbst- oder fremdbestäuben.
Was untersuchte Mendel bei seinen Kreuzungsversuchen?
Er kreuzte Pflanzen mit unterschiedlichen Merkmalen, z. B. gelbe und grüne Samen, und beobachtete die Merkmale der Nachkommen.
Was bedeuten P-, F1- und F2-Generation?
P-Generation: Elterngeneration. F1: erste Tochtergeneration. F2: Nachkommen aus der Kreuzung der F1-Generation.
Was besagt die 1. Mendel’sche Regel?
Uniformitätsregel: Kreuzt man zwei reinerbige Eltern, die sich in einem Merkmal unterscheiden, sind alle Nachkommen der F1 gleich (uniform).
Wie sieht ein Beispiel für die Uniformitätsregel aus?
Reinerbig gelb × reinerbig grün → alle Pflanzen der F1 zeigen bei dominant-rezessiver Vererbung das dominante Merkmal.
Was besagt die 2. Mendel’sche Regel?
Spaltungsregel: Kreuzt man die F1 untereinander, treten in der F2 beide Merkmale wieder auf.
In welchem Verhältnis treten die Merkmale bei der 2. Regel auf?
Bei einem dominant-rezessiven Erbgang beträgt das Verhältnis der sichtbaren Merkmale meist 3 : 1.
Was besagt die 3. Mendel’sche Regel?
Unabhängigkeits-/Neukombinationsregel: Verschiedene Merkmale können bei der Vererbung unabhängig voneinander neu kombiniert werden.
Wann gilt die 3. Mendel’sche Regel nicht uneingeschränkt?
Wenn die Gene eng gekoppelt auf demselben Chromosom liegen, werden sie nicht immer unabhängig voneinander vererbt.
Was ist ein Kreuzungsschema?
Eine Darstellung, mit der man zeigt, welche Erbanlagen die Eltern weitergeben und welche Kombinationen bei den Nachkommen möglich sind.
Wie lauten die drei Mendel’schen Regeln kurz?