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Vokabel-Flashcards zum österreichischen Wahlsystem, demokratischen Prinzipien und der geschichtlichen Entwicklung des Wahlrechts.
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Volkssouveränität
Ein Prinzip der Demokratie, bei dem die Staatsgewalt vom Volk ausgeht.
Gewaltenteilung
Die Verteilung der Macht auf verschiedene Institutionen, um Missbrauch zu verhindern.
Rechtsstaatlichkeit
Das Prinzip, dass alle Bürger vor dem Gesetz gleich sind und Gesetze fair angewendet werden.
Pluralismus
Der Respekt und die Förderung der Vielfalt von Meinungen und Interessen.
Februarpatent (1861)
Einführung dieses Patents und die Gründung des ersten österreichischen Parlaments.
Dezemberverfassung (1867)
Verfassung, die Österreich zu einer konstitutionellen Monarchie machte.
Einführung des allgemeinen Männerwahlrechts
Historisches Ereignis im Jahr 1907.
Einführung des allgemeinen Frauenwahlrechts
Historisches Ereignis im Jahr 1918.
Verhältniswahlsystem
Das Hauptwahlsystem in Österreich, bei dem Mandate proportional zu den erhaltenen Stimmen vergeben werden.
Mindestgrenze für Mandate
Parteien müssen mindestens 4% der Stimmen erhalten, um im Nationalrat berücksichtigt zu werden.
Mehrheitswahlsystem
Ein Wahlsystem nach dem "Winner-takes-all"-Prinzip, das in Österreich nicht angewendet wird (z.B. USA, Großbritannien).
Aktives Wahlrecht
Das Recht zu wählen, mit einem Mindestalter von 16 Jahren.
Passives Wahlrecht
Das Recht, sich als Kandidat aufstellen zu lassen.
Mindestalter für passives Wahlrecht im Nationalrat
In Österreich liegt dieses Alter bei 18 Jahren.
Mindestalter für die Wahl zum Bundespräsidenten (passiv)
Voraussetzung ist ein Mindestalter von 35 Jahren.