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pks pkb

Alkohole und Ether (abgeleitet, Unterschied Alkohol und Ether, Polarität)
Struktur leitet sich von dem Wassermolekül ab
Austausch von einem oder zwei Wasserstoffatomen mit organischen Resten
Elektronegativität zwischen Sauerstoff und Kohlenstoff bzw. Wasserstoff führt zu einer Polarisierung der O-H bzw. O-C Bindungen

Nomenklatur (ALKANE!!! → genereller Name, Benennung)
Verbindungen aus Stoffklasse der Alkohole werden als Alkanole bezeichnet (Alkan wo mindestens ein H durch OH ersetzt wurde)
Systematische Namen leiten sich vom Stammnamen der Alkane ab
Ether werden oft als Alkoxy-substituierte Derivate anderer Stoffklassen bezeichnet
Alkohol (funkt. Gruppe, prim, sek, tert, Siedepunkt, Wasser, Säure/Base, Oxidation, Deprotonierung)
Funktionelle Gruppe: Hydroxy-Gruppe
Primärer Alkohol: OH an primärem C
Sekundärer Alkohol: OH an sek. C
Tertiärer Alkohol: OH an tert. C
In kondensierter Phase können sich WBB ausbilden -> starke intermolekulare Wechselwirkungen -> hohe Siedepunkte
Geradkettige unverzweigte Alkohole bis einschließlich 1-Propanol sind unbegrenzt mit Wasser mischbar (ab C4 Alkoholen nicht mischbar) da je größer der Alkylrest desto niedriger der Einfluss der polaren Kopfgruppe
Mehrwertige Alkohole besser löslich als einwertige Alkohole mit gleicher Anzahl der C-Atome
pKs Werte zeigen, dass Alkohole als schwache Säuren reagieren können, Alkoholate sind starke Basen
primärer Alkohol wird zu Aldehyd oxidiert
sekundärer Alkohol wird zu Keton oxidiert
Alkohol deprotoniert → Alkoholat (starke Base)

Bildung von Alkoholaten durch starke Basen (NaOH)
Base nimmt Proton der Hydroxygruppe auf
Alkohol (schwache Säure) + starke Base → Alkoholat (starke Base) + schwache Säure

Alkohole können basisch reagieren
(Steigerung Abgangsgruppen Qualität)
Alkohol (schwache Base) + Säure → protonierter Alkohol (starke Säure) + Säure

Oxidation von Alkohol durch Kupferoxid
Reduktion von Kupfer2Ionen zu Kupfer
Oxidation von prim. Alkohol zu Aldehyd

Reduktion von Aldehyden und Ketonen zu Alkoholen
(Reduktion der Carbonylverbindungen -> Umkehrreaktion der Oxidation von primären Alkoholen) → heterogene Hydrierung weil +2H
Erhöhung OZ → Oxidation
Erniedrigung OZ → Reduktion

Ether (funkt. Gruppe, Siedepunkt, Wasser, Wirkung, Nomenklatur)
Funktionelle Gruppe: R1-O-R2 (R1 und R2 können gleich oder verschieden sein)
Keine H-Brücken -> Siedepunkt niedriger als bei Alkoholen
Nicht wasserlöslich
Wirkt narkotisch, an typischem Geruch zu erkennen
Nomenklatur: als Alkoxy-Alkane bezeichnet: R1-O-R2 wobei die Gruppe O-R2 als Alkoxy-Substituent einer Alkan-Kette R1 behandelt wird
Intramolekulare Williamson Ether Synthese
Alkohol wird durch Base (NaOH) deprotoniert → Proton der OH Gruppe entfernt → Alkoxid-Ion entsteht
Alkoxid-Ion greift C an, an dem Chlor gebunden ist (SN2 Rückseitenangriff) → Cl raus als Abgangsgruppe (als NaCl)
intramolekular da Nucleophil und Elektrophil im gleichen Molekül
Sauerstoff verbindet sich mit dem Kohlenstoff was zuvor Cl trug → Ring THF

Intermolekulare asymmetrische Williamson Ether Synthese
(Sn2: nukleophile Substitution primärer Halogenalkane mit Alkoholaten)
Phenol als Ausgangsstoff → durch NaOH deprotoniert → Natriumphenolat (starkes Nucleophil)
Methyliodid dazugegeben
Phenolat greift an C an (SN2) → Iodid verlässt Molekül (als NaI)
Produkt Methoxybenzol (Anisol)

Saure Veretherung (Synthese 1,4-Dioxan):
aus Ethylenoxid durch Säure-katalysierte Hydrolyse Ethylenglycol (Ethandiol) herstellen
OH protoniert und als Wasser abgespalten
2 Moleküle Ethylenglycol reagieren miteinander (Dimerisierung)
Sauerstoffatom des zweiten Glycolmoleküls ist Nucleophil → greift C an, an dem Wasser abgespalten wurde → Etherbindung entsteht (C-O-C)
Ringschluss → 1,4-Dioxan

Starke Mineralsäuren können Ether in Alkohole und Halogenalkale spalten
starke Mineralsäure (IH oder BrH) reagiert mit Ether (über SN1 oder SN2)
gespalten zu Alkohol und Halogenalkan
→ eine funkt. Gruppe bekommt Halogen → halogenalkan
→ andere funkt. Gruppe an der auch O hängt, bekommt H → Alkohol
