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Vokabel-Lernkarten zur Einführung in das Leben Catulls, die literarischen Strömungen seiner Zeit und die Merkmale der römischen Liebeselegie.
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Catull (C. Valerius Catullus)
Sohn eines römischen Bürgers aus Verona (87 v. Chr. – 54 v. Chr.), der als einer der bedeutendsten Lyriker Roms gilt und für seine Liebesgedichte bekannt ist.
Sirmio
Der Ort des Landsitzes von Catull.
Kallimachos
Griechisches Vorbild Catulls aus der nordafrikanischen Stadt Kyrene, von dem das Motto „mega biblion mega kakon“ (ein großes Buch ist ein großes Übel) stammt.
Poeta novus (Neoteriker)
Bezeichnung für „die Jüngeren / Neueren“ (wie Catull, Licinius Calvus und Helvius Cinna), die im Gegensatz zum traditionellen Epos kurze, ausgefeilte Einzelgedichte verfassten.
Elegie
Eine Form der Lyrik, die ursprünglich durch einen klagenden Ton gekennzeichnet war und in der Liebeselegie oft die unerfüllte Liebe thematisiert.
Hendekasyllabus
Ein auch als „Elfsilbler“ bezeichnetes Versmaß, das Catull häufig in seinen Gedichten verwendete.
Elegisches Distichon
Das für die Elegie und Epigramme typische Versmaß.
Servitium amoris
Der Liebesdienst bzw. das harte Los des Liebhabers, das durch die Untreue der Geliebten und die damit verbundene Klage geprägt ist.
Lesbia
Der Name der Frau, die Catull in seinen Gedichten besingt und die sein lyrisches Ich zunächst verzaubert und später in Verzweiflung stürzt.
Femme fatale
Ein Urbild der in der Elegie zugleich vergötterten und verteufelten Geliebten, die hochkultiviert, aber moralisch fragwürdig dargestellt wird.
Mega biblion mega kakon
Griechisches Motto des Kallimachos, das übersetzt „ein großes Buch ist ein großes Übel“ bedeutet.