C2 - Intern: Produktionsfaktoren, Transformationsprozess und Marktgrössen

0.0(0)
Studied by 0 people
call kaiCall Kai
Locked
learnLearn
examPractice Test
spaced repetitionSpaced Repetition
heart puzzleMatch
flashcardsFlashcards
GameKnowt Play
Card Sorting

1/30

flashcard set

Earn XP

Description and Tags

Eine Zusammenstellung von Lernkarten im Vokabelstil basierend auf dem Vorlesungsskript C2 - Intern zu Produktionsfaktoren, Zielsystemen, Führungsmodellen und Marktgrössen.

Last updated 8:38 AM on 8/24/26
Name
Mastery
Learn
Test
Matching
Spaced
Call with Kai
Chat

No analytics yet

Send a link to your students to track their progress

31 Terms

1
New cards

Transformationsprozess

Prozess, bei dem Produktionsfaktoren als Input beschafft, im Unternehmen verarbeitet und in Produkte oder Dienstleistungen als Output umgewandelt werden.

2
New cards

Grundmodell des Transformationsprozesses

Input → Verarbeitung beziehungsweise Transformation → Output.

3
New cards

Anbauboden

Form des Produktionsfaktors Boden, dessen biologische Ertragskraft genutzt wird (beispielsweise in der Landwirtschaft).

4
New cards

Abbauboden

Form des Produktionsfaktors Boden als Lieferant von Rohstoffen und Energie.

5
New cards

Standortboden

Form des Produktionsfaktors Boden als Ort, an dem die wirtschaftliche Tätigkeit stattfindet.

6
New cards

Humankapital

Teil des Produktionsfaktors Arbeit; umfasst Fachwissen, Erfahrungen, Talente und soziale Kompetenzen der Mitarbeitenden.

7
New cards

Technologischer Fortschritt

Produktionsfaktor, der Forschung und Entwicklung, Erfindungen, Patente und Lizenzen beinhaltet.

8
New cards

Ökonomisches Prinzip

Grundsatz, dass knappe Ressourcen effizient eingesetzt werden sollen, damit ein möglichst günstiges Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag entsteht.

9
New cards

Maximumprinzip

Prinzip des ökonomischen Handelns, bei dem mit einem festgelegten Input ein möglichst grosser Output erzielt werden soll (z. B. mit einem vorgegebenen Budget einen möglichst hohen Umsatz erzielen).

10
New cards

Minimumprinzip

Prinzip des ökonomischen Handelns, bei dem ein festgelegter Output mit möglichst geringem Input erreicht werden soll (z. B. einen vorgegebenen Umsatz mit möglichst geringem Geschäftsaufwand erreichen).

11
New cards

Optimumprinzip

Prinzip des ökonomischen Handelns, bei dem Input und Output so aufeinander abgestimmt werden, dass das bestmögliche Gesamtverhältnis entsteht.

12
New cards

Formalziele

Übergeordnete und meistens zahlenmässig messbare Ziele, die den wirtschaftlichen und finanziellen Rahmen des Unternehmens bestimmen (z. B. Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Rentabilität).

13
New cards

Produktivität

Formalziel, das das mengenmässige Verhältnis von Output zu Input beschreibt; Berechnung: mengenma¨ssiger Output×100×mengenma¨ssiger Input1\text{mengenmässiger Output} \times 100 \times \text{mengenmässiger Input}^{-1} beziehungsweise mengenma¨ssiger Output1mengenma¨ssiger Input×100\text{mengenmässiger Output} \frac{1}{\text{mengenmässiger Input}} \times 100.

14
New cards

Wirtschaftlichkeit

Formalziel, das das geldmässige Verhältnis beschreibt; Berechnung: geldma¨ssiger Output1geldma¨ssiger Input×100\text{geldmässiger Output} \frac{1}{\text{geldmässiger Input}} \times 100 (beispielsweise Ertrag1Aufwand×100\text{Ertrag} \frac{1}{\text{Aufwand}} \times 100).

15
New cards

Eigenkapitalrentabilität

Formalziel, welches die Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals angibt; Berechnung: Gewinn1Eigenkapital×100\text{Gewinn} \frac{1}{\text{Eigenkapital}} \times 100.

16
New cards

Sachziele

Konkrete Ziele zum „Was“ und „Wie“ der Leistungserstellung und des Absatzes (umfasst Leistungs-, Finanz-, Führungs-/Organisations- sowie soziale und ökologische Ziele).

17
New cards

SMART-Regel

Kriterien zur Zielformulierung: Spezifisch, messbar, ansprechend beziehungsweise akzeptiert, realistisch und terminiert.

18
New cards

Zielkonflikt

Zielbeziehung, bei der die Erreichung eines Ziels die Erreichung eines anderen Ziels erschwert oder verhindert (z. B. Unternehmenswachstum und Umweltschutz).

19
New cards

Zielharmonie

Zielbeziehung, bei der die Erreichung eines Ziels gleichzeitig die Erreichung eines anderen Ziels unterstützt (z. B. neue Technologien schützen Umwelt und steigern Produktivität).

20
New cards

Zielneutralität

Zielbeziehung, bei der sich zwei gesteckte Ziele gegenseitig nicht beeinflussen.

21
New cards

Shareholder

Die Eigentümer beziehungsweise Aktionäre eines Unternehmens.

22
New cards

Stakeholder

Alle Anspruchsgruppen eines Unternehmens, wie beispielsweise Kunden, Mitarbeitende, Lieferanten und der Staat.

23
New cards

Management by Objectives (MbO)

Führung durch Ziele; Ziele werden vorgegeben oder gemeinsam vereinbart und nach der SMART-Regel formuliert.

24
New cards

Management by Delegation (MbD)

Führung durch Delegation; Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung werden an Mitarbeitende übertragen.

25
New cards

Management by Exception (MbE)

Führung nach dem Ausnahmeprinzip; die vorgesetzte Person greift nur bei festgelegten Abweichungen oder Ausnahmesituationen ein.

26
New cards

Marktkapazität

Die theoretisch grösstmögliche Absatzmenge im Markt, wenn alle Personen das Produkt kaufen würden – auch diejenigen, die es nicht benötigen.

27
New cards

Marktpotenzial

Die maximal mögliche Absatzmenge bei den Personen, die das Produkt tatsächlich benötigen oder kaufen könnten.

28
New cards

Marktvolumen

Die in einem bestimmten Zeitraum tatsächlich im gesamten Markt verkaufte Menge eines Produkts oder einer Dienstleistung.

29
New cards

Eigener Absatz

Die Menge, die das eigene Unternehmen im betrachteten Markt verkauft.

30
New cards

Marktanteil

Kennzahl zur relativen Marktstellung; Berechnung: Eigener Absatz1Marktvolumen×100\text{Eigener Absatz} \frac{1}{\text{Marktvolumen}} \times 100.

31
New cards

Sättigungsgrad

Kennzahl, die zeigt, wie stark das vorhandene Marktpotenzial ausgeschöpft ist; Berechnung: Marktvolumen1Marktpotenzial×100\text{Marktvolumen} \frac{1}{\text{Marktpotenzial}} \times 100.