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Eine Zusammenstellung von Lernkarten im Vokabelstil basierend auf dem Vorlesungsskript C2 - Intern zu Produktionsfaktoren, Zielsystemen, Führungsmodellen und Marktgrössen.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai | Chat |
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Transformationsprozess
Prozess, bei dem Produktionsfaktoren als Input beschafft, im Unternehmen verarbeitet und in Produkte oder Dienstleistungen als Output umgewandelt werden.
Grundmodell des Transformationsprozesses
Input → Verarbeitung beziehungsweise Transformation → Output.
Anbauboden
Form des Produktionsfaktors Boden, dessen biologische Ertragskraft genutzt wird (beispielsweise in der Landwirtschaft).
Abbauboden
Form des Produktionsfaktors Boden als Lieferant von Rohstoffen und Energie.
Standortboden
Form des Produktionsfaktors Boden als Ort, an dem die wirtschaftliche Tätigkeit stattfindet.
Humankapital
Teil des Produktionsfaktors Arbeit; umfasst Fachwissen, Erfahrungen, Talente und soziale Kompetenzen der Mitarbeitenden.
Technologischer Fortschritt
Produktionsfaktor, der Forschung und Entwicklung, Erfindungen, Patente und Lizenzen beinhaltet.
Ökonomisches Prinzip
Grundsatz, dass knappe Ressourcen effizient eingesetzt werden sollen, damit ein möglichst günstiges Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag entsteht.
Maximumprinzip
Prinzip des ökonomischen Handelns, bei dem mit einem festgelegten Input ein möglichst grosser Output erzielt werden soll (z. B. mit einem vorgegebenen Budget einen möglichst hohen Umsatz erzielen).
Minimumprinzip
Prinzip des ökonomischen Handelns, bei dem ein festgelegter Output mit möglichst geringem Input erreicht werden soll (z. B. einen vorgegebenen Umsatz mit möglichst geringem Geschäftsaufwand erreichen).
Optimumprinzip
Prinzip des ökonomischen Handelns, bei dem Input und Output so aufeinander abgestimmt werden, dass das bestmögliche Gesamtverhältnis entsteht.
Formalziele
Übergeordnete und meistens zahlenmässig messbare Ziele, die den wirtschaftlichen und finanziellen Rahmen des Unternehmens bestimmen (z. B. Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Rentabilität).
Produktivität
Formalziel, das das mengenmässige Verhältnis von Output zu Input beschreibt; Berechnung: mengenma¨ssiger Output×100×mengenma¨ssiger Input−1 beziehungsweise mengenma¨ssiger Outputmengenma¨ssiger Input1×100.
Wirtschaftlichkeit
Formalziel, das das geldmässige Verhältnis beschreibt; Berechnung: geldma¨ssiger Outputgeldma¨ssiger Input1×100 (beispielsweise ErtragAufwand1×100).
Eigenkapitalrentabilität
Formalziel, welches die Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals angibt; Berechnung: GewinnEigenkapital1×100.
Sachziele
Konkrete Ziele zum „Was“ und „Wie“ der Leistungserstellung und des Absatzes (umfasst Leistungs-, Finanz-, Führungs-/Organisations- sowie soziale und ökologische Ziele).
SMART-Regel
Kriterien zur Zielformulierung: Spezifisch, messbar, ansprechend beziehungsweise akzeptiert, realistisch und terminiert.
Zielkonflikt
Zielbeziehung, bei der die Erreichung eines Ziels die Erreichung eines anderen Ziels erschwert oder verhindert (z. B. Unternehmenswachstum und Umweltschutz).
Zielharmonie
Zielbeziehung, bei der die Erreichung eines Ziels gleichzeitig die Erreichung eines anderen Ziels unterstützt (z. B. neue Technologien schützen Umwelt und steigern Produktivität).
Zielneutralität
Zielbeziehung, bei der sich zwei gesteckte Ziele gegenseitig nicht beeinflussen.
Shareholder
Die Eigentümer beziehungsweise Aktionäre eines Unternehmens.
Stakeholder
Alle Anspruchsgruppen eines Unternehmens, wie beispielsweise Kunden, Mitarbeitende, Lieferanten und der Staat.
Management by Objectives (MbO)
Führung durch Ziele; Ziele werden vorgegeben oder gemeinsam vereinbart und nach der SMART-Regel formuliert.
Management by Delegation (MbD)
Führung durch Delegation; Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung werden an Mitarbeitende übertragen.
Management by Exception (MbE)
Führung nach dem Ausnahmeprinzip; die vorgesetzte Person greift nur bei festgelegten Abweichungen oder Ausnahmesituationen ein.
Marktkapazität
Die theoretisch grösstmögliche Absatzmenge im Markt, wenn alle Personen das Produkt kaufen würden – auch diejenigen, die es nicht benötigen.
Marktpotenzial
Die maximal mögliche Absatzmenge bei den Personen, die das Produkt tatsächlich benötigen oder kaufen könnten.
Marktvolumen
Die in einem bestimmten Zeitraum tatsächlich im gesamten Markt verkaufte Menge eines Produkts oder einer Dienstleistung.
Eigener Absatz
Die Menge, die das eigene Unternehmen im betrachteten Markt verkauft.
Marktanteil
Kennzahl zur relativen Marktstellung; Berechnung: Eigener AbsatzMarktvolumen1×100.
Sättigungsgrad
Kennzahl, die zeigt, wie stark das vorhandene Marktpotenzial ausgeschöpft ist; Berechnung: MarktvolumenMarktpotenzial1×100.