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Diese Flashcards decken die wesentlichen Begriffe der Prüfungsvorbereitung für Elektroniker ab, einschließlich Installationsgrundlagen, Schutzmaßnahmen, Fehlerarten und Berechnungsfaktoren.
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B-Charakteristik (LS-Schalter)
Standard-Auslösecharakteristik für Leitungsschutzschalter in Stromkreisen für Beleuchtung und Steckdosen (z. B. B16A).
C-Charakteristik (LS-Schalter)
Auslösecharakteristik für Leitungsschutzschalter bei Betriebsmitteln mit erhöhtem Anlaufstrom, wie z. B. Motoren, Kompressoren oder CEE-Steckdosen.
Auslösezeit im TN-System
In einem Steckdosen-Stromkreis muss eine Überstromschutzeinrichtung im TN-System innerhalb von maximal 0,4s auslösen.
Auslösezeit im TT-System
In einem Steckdosen-Stromkreis muss eine Überstromschutzeinrichtung im TT-System innerhalb von maximal 0,2s auslösen.
Kurzschluss
Eine fehlerhafte leitende Verbindung zwischen zwei aktiven Leitern, die einen sehr hohen Kurzschlussstrom verursacht und den LS-Schalter auslösen lässt.
Leiterschluss
Eine leitende Verbindung zwischen zwei aktiven Leitern, bei der ein Verbraucher im Fehlerstromkreis liegt; die Schutzeinrichtung löst hier meistens nicht aus.
Körperschluss
Entsteht, wenn ein aktiver Leiter das Metallgehäuse (Körper) eines Gerätes berührt, wodurch das Gehäuse unter Spannung steht.
Erdschluss
Eine Verbindung zwischen einem aktiven Leiter und der Erde oder geerdeten Teilen, was meist den RCD auslösen lässt.
RCD Typ A
Ein Fehlerstrom-Schutzschalter, der sinusförmige Wechselströme und pulsierende Gleichfehlerströme erkennt.
RCD Typ B
Ein Fehlerstrom-Schutzschalter, der neben den Strömen des Typs A zusätzlich auch glatte Gleichfehlerströme erkennt.
Zweite Sicherheitsregel
„Gegen Wiedereinschalten sichern“: Beinhaltet das Mitnehmen von Schraubsicherungen, das Verriegeln von LS-Schaltern mit Schlössern und das Aushängen von „Nicht schalten“-Schildern.
Spannungsfall (ΔU) Einflussfaktoren
Der Spannungsfall ist abhängig von der Leiterlänge, dem Leiterquerschnitt, dem Leitermaterial, der Stromstärke und der Umgebungstemperatur.
Maximaler Spannungsfall (DIN 18015)
Der maximal zulässige Spannungsfall nach DIN 18015 Teil 1 beträgt 3%.
Schuko-Steckdose Nennstrom
Schutzkontaktsteckdosen sind in der Regel für einen maximalen Nennstrom von 16A zugelassen.
Energieeffizienzklasse
Gibt an, wie viel Energie ein Gerät im Verhältnis zu seiner Leistung verbraucht, um sparsame Geräte kenntlich zu machen.
Sichtprüfung Merkmale
Beinhaltet die Kontrolle von Gehäuse, Zugentlastung, Leitungseinführung, Stecker, Verschmutzung, Korrosion, Dichtung und der Anschlussleitung.
Montage Gerätedose Hohlwand
Bauteile wie Steckdosen dürfen hier nicht mit Krallen, sondern ausschließlich mit Dosenschrauben befestigt werden.
Verbindungsklemme zum Stecken
Bei der Montage ist darauf zu achten, dass die Adern auf die passende Länge abisoliert werden, das Kupfer nicht beschädigt wird und die Strombelastbarkeit (z. B. 24A) eingehalten wird.
Rauchmelder Montage
Einbau vorzugsweise mittig im Raum an der Decke mit mindestens 50cm Abstand zu Leuchten und Wänden; vorgeschrieben in Schlafräumen und Fluren.
Leitermaterial Kupfer (γ)
Die elektrische Leitfähigkeit von Kupfer beträgt ca. 56Ω⋅mm2m.