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Vokabel-Flashcards zur steuerrechtlichen Behandlung von Sonderbetriebsvermögen, Ergänzungsbilanzen und § 6b-Rücklagen im Rahmen einer GmbH & Co. KG.
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Notwendiges Sonderbetriebsvermögen II (SBV II)
Beteiligungen, die die Stellung des Mitunternehmers in der Personengesellschaft stärken (z. B. Anteile an einer Komplementär-GmbH ohne eigenen Geschäftsbetrieb).
Bilanzberichtigung nach § 4 Abs. 2 Satz 1 EStG
Die Korrektur einer objektiv fehlerhaften Bilanz; sie erfolgt erfolgsneutral gegen Kapital, wenn die Vorjahre nicht mehr änderbar sind und keine Gewinnänderung entstehen soll.
Sonderbetriebseinnahmen nach § 15 Abs. 1 Nr. 2 2. HS EStG
Vergütungen, die ein Mitunternehmer von der Gesellschaft für seine Tätigkeit im Dienst der Gesellschaft, für die Hingabe von Darlehen oder für die Überlassung von Wirtschaftsgütern (z. B. Miete) bezieht.
§ 6b Abs. 10 EStG-Rücklage
Ermöglicht die neutrale Übertragung stiller Reserven aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften auf begünstigte Reinvestitionswirtschaftsgüter (z. B. Gebäude).
Teileinkünfteverfahren (TEV)
Steuerliche Regelung (§ 3 Nr. 40 Buchst. a i.V.m. § 3c Abs. 2 EStG), nach der Gewinne aus Anteilen an Kapitalgesellschaften für natürliche Personen zu 40% steuerfrei sind und Betriebsausgaben zu 40% nicht abziehbar sind.
§ 8b KStG bei Mitunternehmerschaften
Regelt die Steuerfreistellung von Veräußerungsgewinnen aus KapG-Anteilen für beteiligte Kapitalgesellschaften, wobei 5% des Gewinns als nicht abzugsfähige Betriebsausgaben gelten.
Teilwertabschreibung (§ 6 Abs. 1 Nr. 2 EStG)
Wahlrecht zur Bewertung von nicht abnutzbarem Anlagevermögen mit dem niedrigeren Teilwert bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung (Indiz: Wertminderung über 5%).
Strenge Trennungstheorie
Aufteilung eines Übertragungsvorgangs in einen entgeltlichen Teil (in Hühe übernommener Verbindlichkeiten) und einen unentgeltlichen Teil (§ 6 Abs. 5 Satz 3 EStG).
Kö-Klausel (§ 6 Abs. 5 Satz 5 EStG)
Verhindert die steuerneutrale Buchwertfortführung, wenn eine Körperschaft erstmals an den stillen Reserven eines übertragenden Wirtschaftsguts beteiligt wird; führt zum Teilwertansatz.
Fußstapfentheorie
Folge der Buchwertfortführung nach § 6 Abs. 5 Satz 3 Nr. 1 EStG; der Übernehmende führt die bisherige AfA-Reihe des Rechtsvorgängers unverändert fort.
Ergänzungsbilanz
Bilanztechnisches Instrument zur Abbildung personenbezogener Korrekturen des Gesamthandsvermögens (z. B. Minderkapital oder § 6b-Rücklagen).
Minderkapital
Entsteht in der Ergänzungsbilanz, wenn der zutreffende steuerliche Wertansatz eines Wirtschaftsguts niedriger ist als der handelsrechtliche Ansatz in der Gesamthandsbilanz.
Minder-AfA
Korrekturposten in der Ergänzungsbilanz, der eine steuerlich zu hohe Abschreibung in der Gesamthandsbilanz gewinnerhöhend neutralisiert.
Sonderbetriebsvermögen I (SBV I)
Wirtschaftsgüter im Eigentum eines Mitunternehmers, die unmittelbar dem Betrieb der Personengesellschaft dienen (z. B. betrieblich überlassene Grundstücke).
Gebäude-AfA nach § 7 Abs. 4 Nr. 1 EStG
Lineare Abschreibung für Betriebsgebäude mit einem Prozentsatz von 3% pro Jahr.
GuV-Methode für Sonderbilanzen
Getrennte Darstellung der bilanziellen Gewinnauswirkungen (AfA, Kosten, Mieterträge) und der außerbilanziellen Korrekturen im Sonderbereich.
Einlagefähiger Vermögensvorteil
Bereicherung einer Kapitalgesellschaft durch unentgeltliche Überlassung von stillen Reserven durch einen Gesellschafter; führt zu höheren Anschaffungskosten der Beteiligung beim Gesellschafter.
Kaufpreisaufteilung
Aufteilung der Anschaffungskosten nach Verkehrswerten auf Grund und Boden (nicht abnutzbar) und Gebäude (abnutzbar) als Basis für die AfA.