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Ein Unternehmen möchte den Gewinn erhöhen und senkt deshalb die Qualitätsstandards. Welche Art von Zielbeziehung kann entstehen?
Ein Zielkonflikt zwischen Gewinnsteigerung bzw. Kostensenkung und dem Qualitätsziel.
Ein Unternehmen investiert in moderne Maschinen, die weniger Energie verbrauchen und gleichzeitig die Produktionskosten senken. Welche Zielbeziehung liegt vor?
Zielharmonie zwischen ökonomischen und ökologischen Zielen.
Ein Geschäftsführer sagt: „Wir wollen in fünf Jahren Marktführer in unserem Segment sein.“ Handelt es sich eher um ein strategisches oder operatives Ziel?
Um ein strategisches bzw. langfristiges Ziel.
Ein Produktionsleiter erhält das Ziel: „Bis zum Ende des nächsten Quartals soll die Ausschussquote von 5 % auf 3 % sinken.“ Warum ist dieses Ziel gut operationalisiert?
Es ist konkret, messbar und mit einem Termin versehen.
Ein Unternehmen stellt fest, dass ein Wettbewerber technologisch deutlich weiter ist. Wie sollte dies in einer SWOT-Analyse berücksichtigt werden?
Als externes Risiko bzw. als Bedrohung.
Ein Unternehmen besitzt eine patentierte Technologie, die Wettbewerber nicht einsetzen können. Wie ist dies in der SWOT-Analyse einzuordnen?
Als interne Stärke.
Ein neuer gesetzlicher Umweltstandard eröffnet einem Unternehmen die Möglichkeit, durch eine neue Technologie einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Wie kann dies in einer SWOT-Analyse betrachtet werden?
Als externe Chance; die eigene technologische Fähigkeit kann zusätzlich eine interne Stärke sein.
Die Geschäftsführung untersucht zunächst die eigenen Produktionskosten, Mitarbeiterqualifikationen und technischen Anlagen. Welche Art von Analyse ist das?
Eine interne Unternehmensanalyse.
Die Geschäftsführung untersucht Inflation, neue Gesetze, technische Entwicklungen und gesellschaftliche Trends. Welche Art von Analyse ist das?
Eine externe Umweltanalyse.
Ein Unternehmen plant den Bau eines neuen Werks für die nächsten fünf Jahre. Ist dies eher strategische oder operative Planung?
Eher strategische Planung, weil es sich um eine langfristige und grundlegende Unternehmensentscheidung handelt.
Ein Produktionsleiter plant, wie viele Mitarbeiter nächste Woche in welcher Schicht eingesetzt werden. Ist das strategische oder operative Planung?
Operative Planung.
Warum reicht es nicht aus, lediglich Unternehmensziele festzulegen?
Weil zusätzlich konkrete Maßnahmen, Verantwortlichkeiten, Ressourcen und Termine festgelegt werden müssen, damit die Ziele erreicht werden können.
Was ist der erste wichtige Schritt bei einer systematischen Unternehmensplanung?
Die Ausgangssituation analysieren und anschließend Ziele festlegen.
Ein Unternehmen hat das Ziel „Wir wollen kundenorientierter werden.“ Warum ist dieses Ziel problematisch?
Es ist zu unkonkret und nicht ausreichend messbar. Es fehlen beispielsweise konkrete Kriterien, ein Zielwert und ein Termin.
Wie könnte das Ziel „Wir wollen kundenorientierter werden“ SMART formuliert werden?
Beispielsweise: „Die durchschnittliche Kundenzufriedenheit soll bis zum 31.12. von 80 % auf 90 % steigen.“