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Zu welcher Gruppe gehören Azetylcholin, Aminosäuren und Monoamine?
Katecholamine

Wie wirkt Acetylcholin an der Motorischen Endplatte?
Ap trifft von der Nervenfaser auf die Motorische Endplatte der Muskelfaser
Depolarisierung durch Natriumeinstrom
Depolarisierung öffnet Kalziumkanäle
Kalziumeinstrom triggert Vesikelfusion
Azetylcholin wird freigegeben und bindet an post-synaptische Rezeptoren
Aktiviert Rezeptoren öffnen Natriumkanäle, Natriumeinstrom depolarisiert die Membran und löst ein AP aus
Cholinesterase baut Azetylcholin wieder ab, Cholin und Azetat werden prässynaptisch aufgenommen verwendet
Vesikel von synaptischen Vesikel und Azetylcholin

Der Sympathikus und Parasympatikus
Sympathikus- Fight or Flight
Parasympathikus- Rest and Digest (Sehr gegensätzliche Wirkung auf das jeweilige Zielorgan)
1. zuständige Neuron im Rückenmark: S: thorakal-lumbal PS: kranial-sakral
Umschaltung auf 2. Neuron (immer Acetylcholin) S: Organfern (in paravertebralen ganglien oder prävertebralen Ganglien) PS: organnah
2. Neuron interviert Zielorgan Neurotransmitter: S: Noradrenalin/ (Adrenalin) PS: Acetylcholin

Dopamin Systeme: Wie vile gibt es wie heißen sie und welche Aufgabe haben sie? Wo befindet sich welches System und
Mesolimbisches Dopamin-System: Belohnungslernen Vorhersagefehler, Salienz
Sucht/ Schizophrenie
Erstreckt sich von VTA → nucleus accumbens
Mesokortikales Dopamin-System
Schizophrenie
Erstreckt sich von VTA → Prefrontal Cortex
Nigrostrialtales Dopamin-System: Bahnung der Wege
M. Parkinson
Substantia → striatum
Tuberoinfundibuläres Dopamine-System: Kontrolle der Produktion von Prolaktin (Milchprodukten in weiblicher Brust)
Hyperprolaktinämie unter Antipsychotika
Hypothalamus

Neurotransmitter vs. Hormone

Hypothalamus - Hypophyse

Schilddrüßenhormone T4 T3 Auswirkung auf Körper und Psyche
Ausschüttung stimuliert durch Hypophysenhormon TSH, Negativer Feedback Loop → sollte immer im Gleichgewicht sein
Gesteigerter Energieumsatz, Wärmeproduktion
Wärmeempfindlichkeit bei Hyperthyreose (Schilddrüsen Überfunktion)
Kälteempfindlichkeit bei Hypothyreose (Schilddrüsen Unterfunktion)
Lipolyse
Gewichtsabnahme bei Hyperthyreose
Gewichtszunahme bei Hypothyreose
Erhöhte zentrale Erregbarkeit
Nervosität, Schlaflosigkeit, Angst bei Hyperthyreose
Antriebsmangel, depressive Verstimmung bei Hypothyreose
Herz: Hyperthyreose Sensibilisierung gegenüber Katecholaminen (Stresshormone)
Sowohl Erhöhung als auch Erniedrigung der Schilddrüsen hormonwerte können zu psychischen Beschwerden führen

Das Hormon Cortisol?
Cortisol ist auch als „Stresshormon“ bekannt
Ausschüttung in der Nebennierenrinde, diese wird durch das Hypophysenhormon ACTH stimuliert, negativer Feedback-loop
Freisetzung von Fettsäuren, Synthese und Glucose - Bereitstellung von Energiereserven
Hemmung des Immunsystems (Anwendung zb. Bei Autoimmunerkrankungen)
Psychotropic Effekte (Euphorie, Dysphorie (Missmut) Angst)
Verstärkt unter Einnahme von Steroiden oder erkrankungsbedingt (zb. Morbus Cushing)
Leicht vermehrte Ausschüttung von Cortisol auch bei einem Teil von Patienten mit Depression
Das Hormon Prolaktin
Bildung in der Hypophysenvorderlappen → Milchproduktion in der Brustdrüse
Hemmung durch Dopamin (physiologischerweise von TIDA [tuberoinfundibular dopaminergic neurons] - Neuronen im Hypothalamus sezeniert)
Stimulation direkt und indirekt durch Östradiol/ Schwangerschaft und saugreiz
Hierarchie der kortikalen Zentren des motorischen Systems: welche sind an der unehrlich einer Bewegung beteiligt und was sind deren Funktionen?
Präfrontaler Kortex
Entscheidungen zur Durchführung bestimmter Handlungen
Antizipieren von Folgen einer Handlung
Sendet Efferenzen zum Areal 6
Posteriorer Parietalcortex
AREAL 5: Somatosensorischer Assoziationskortex Inputs aus dem primären somatosensorischen Rindenfeldern 1, 2, & 3 (Welche Position haben meine Gelenke/ wo befinde ich mich im Raum)
AREAL 7: Projektionsgebit von visuellen Rindenfelder höherer Ordnung (Was sehen wir?)
Beide senden Efferenzen zum Areal 6 (Plannung von Bewegung)
Läsionen in diesem Arealen führen zu Störungen des Körperbilds & der Wahrnehmung von räumlichen Verhältnissen
AREAL 6 (befindet sich unmittelbar anterior vom areal 4
Bekommt Input vin Präfrontaler Kortex und Posteriorer Parientalcortex
Wichtig u.a. Für die Plannung von Bewegungen
Lateraler Bereich: Prämotorisches Areal (PMA) → wichtig für distale motorische Einheiten (Schultern, Hüfte, Rücken)
Medialer Bereich: Supplementärmotorisches Areal (SMA) → wichtig für proximale motorische Einheiten (Hände, Finger, Füße)
AREAL 4 (Primärer Motorkortex - M1) im Gyrus precentralis
Neuronen des Areeal 4 steuern Alpha-Motoneuronen des Rückenmarks (direkt oder über Interneuronen) an
Elektrische STimulation führt zu Kontraktion von Muskelgruppen der kontralateralen Extremitäten

Tierexperiment zum PMA (Prämotorischen Areal) Plannung von Bewegungen
Vor Instruktionsreiz geringe Aktionspotenzial-frequenz
Nach Instruktionsreiz deutliche Zunahme der Aktionspotential-Frequenz des PMA-Neurons (AREAL 6 feuert)
Nach auslösendem Reiz wieder Abnahme der Aktionspotential-Frequenz des PMA-Neurons

Tierexperiment zum PMA (Prämotorischen Areal) - Spiegelneuronen
Spiegelneuronen reagieren auf spezifische motorische Handlungen, ganz gleich, ob der Affe die Handlung tatsächlich selbst durchführt oder mit andere dabei beobachtet
Konzept genau dieser Bewegung aktiviert


Pyramidenbahn Überblick
Schädigungen oberhalb der Kreuzung der Pyramidenbahn führe zu einer Lähmung der Gegenseite (kontralateral) Kortikalspinalt

Pyramidenbahn
Der Motorkortex bildet mit seinen Efferenzen zum größten Teil den Tractus corticonuclearis und tractus corticospinalis (beide werden dann als Pyramidenbahn (ungenau) zusammengefasst)
Der Tractus corticonucleari endet an den somatomotorischen Hirnnervenkernen
Der Tractus corticospinalis (eigentliche Pyramidenbahn) bildet in der Medulla oblongata ventral die Pyramide,dort kreuzen 70-90% er Fasern, die dann als Seitenstrang des Rückenmarks (tractus corticospinalis lateralis) nach unten ziehen
Ungekürzte Fasern ziehen als Tractus corticospinalis anterior im Vorderstrang und kreuzen schließlich in segmenthöhe nach kontralateral zum (Zervikalen) Rückenmarkvorderhorn
Die meisten Fasern der Pyramidenbahn enden an Interneuronen, die dann die Motoneurone innervieren

Was versteht man unter dem sensorischen & motorischen Humunculus?
Es ist eine vereinfachte Modulation des Menschlichen Körpers davon, welche Körperregionen in der Großhirnrinde repräsentiert sind. Sie zeigen, dass nicht alle Körperteile gleich viel Platz im Gehirn einnehmen.
Die Größe eines Körperteils im Homunculus entspricht nicht seiner tatsächlichen Größe, sondern der Menge an Hirnrinde, die für dessen Wahrnehmung (sensorisch) bzw. Steuerung (motorisch) zuständig ist.
Sensorischer Homunculus = Fühlen → Wie empfindlich ist ein Körperteil?
Motorischer Homunculus = Bewegen → Wie fein kann ein Körperteil gesteuert werden?

Was ist die capsula interna?
Capsula interna = die „Autobahn“ des Gehirns.
Hier verlaufen die wichtigsten auf- (sensorische Reize) und absteigenden (motorische reize) Nervenbahnen zwischen Großhirnrinde, Hirnstamm und Rückenmark. Daher führen selbst kleine Läsionen häufig zu ausgeprägten neurologischen Ausfällen.

Alpha-Motoneurone und motorische Einheit
Alpha-Motoneuron = Nervenzelle, die den Muskel direkt ansteuert.
Motorische Einheit = 1 Alpha-Motoneuron + alle von ihm versorgten Muskelfasern.
Je kleiner die motorische Einheit, desto feiner die Bewegung (für Feinmotorik aber mehr motorische Einheiten mit kleineren Anzahl an Muskelfasern nötig) ; je größer die motorische Einheit, desto mehr Kraft kann erzeugt werden (weniger motorische EInheiten mit mehr Muskelfasern)

Acetylcholin an der Motorischen Endplatte
Das folgende passiert wenn das alpha-Motoneuron ein Aktionspotenzial an eine Muskelfaser (passiert gleichzeitig bei allen anderen Muskelfasern der motorischen Einheit) seiner Motorischen Einheit weiterleitet
Aktionspotenzial trifft ein
Depolarisierung durch Natriumeinstrom
Depolarisierung öffnet Kalciumkanäle
Kalciumeinstrom triggert Vesikelfusion
Acetylcholin wird freigesetzt und bindet an postsynaptischen Rezeptoren
Aktivierte Rezeptoren öffnen Natriumkanäle, Natriumeinstrom depolarisiert die Membran und löst ein Aktionspotenzial aus
Cholinesterase baut Acetylcholin wieder ab. Cholin und Azetat werden präsynapptissch aufgenommen und verwendet
Recycling von synaptischen Vesikeln und Azetylcholin

Motorische Endplatte und die Autoimmunerkrankung: Myasthenia gravis
Myasthenia Gravis ist eine Autoimmunerkrankung
Dadurch entsteht die Bildung von Autoantikörper gegen Acetylcholin Rezeptoren
Acetylcholin-Autoantikörper binden Rezeptoren ohne Aktivierung
Gebundene Rezeptoren werden internalsiiert (in die Zelle aufgenommen welche dann weniger Empfindlich auf den Botenstoff reagiert
=> Ermüdungserscheinungen der Muskulatur
Extrapyramidale Motorik - Basalkerne
Basalganglien = „Bewegungsfilter“ des Gehirns.
Sie sorgen dafür, dass gewünschte Bewegungen ausgeführt und unerwünschte Bewegungen gehemmt
Die Basalkerne sind subkortikale Kerngebiete welche die Selektion und Initiation (nach dem Bewegungsbefehl des motorischen kortex) willkürlicher Bewegungen steuern
Besteht aus Steifen (Nucleus caudatus + Putamen) Globus pallidus (internes & externus), Nucleus subthalamicus, (substantia nigra)
Der Basalkerne ist ein Teil einer Funktionsschleife, in der Informatinen aus bestimmten Cortexarealen in den dazugehörigen Arealen des Basalganglien verschaltet und über den Thalamus (v.a. Areal 6 “Go Signal”) wieder zurück zur Hirnrinde projiziert werden

Wie unterscheiden sich der direkte Weg und der indirekte weg in der Basalkerne-schleife
Man unterschreite grundsätzlich zwischen der direkte Bahn: Förderung der Initiierung von Bewegungsplänen und der Indirekte Bahn: Hemmung der Initiierung von (ggf. konkurrierenden Bewegungsplänen)
Direkte Bahn: Förderung der Initiierung von Bewegungsplänen
Enthemmung der Neurone des Ncl. Ventralis lateralis im Thalamus -> Aktivierung von Neuronen des Areals 6 im Kortex
Indirekte Bahn: Hemmung der Initiierung von (ggf. konkurrierenden Bewegungsplänen)
Verstärkte Hemmung der Neurone des Ncl. Ventralis lateralis im Thalamus -> Fehlende Aktivierung von Neuronen des Areals 6 im Kortex
Dopamin (freigesetzt im Striatum von Neuronen der Substantia nigra) aktiviert den direkten Weg (über D1-Rezeptoren) und hemmt den indirekten Weg (über D2-Rezeptoren)

Parkinson erkrnakung und Zusammenhang mit der Bsalkernschleife
Bei Morbus Parkinson gehen dopaminproduzierende Zellen der Substantia nigra zugrunde => gesenkter Dopamin Spiegel im Körper
Dadurch:
Der direkte Weg wird zu wenig aktiviert.
Der indirekte Weg wird nicht mehr ausreichend gehemmt.
Der Globus pallidus internus GPi hemmt den Thalamus zu stark, sodass der Thalamus dem Cortex kaum noch ein „Go-Signal“ sendet.
Folge:
Bewegungen können nur schwer begonnen werden (Bradykinese/Akinese).
Rigor also ein Muskeltonus (ständige, leichte Grundspannung eines Muskels)
Tremor ein unwillkürliches, rhythmisches Zittern
Im verlaufe einer Therapie kommt es oft zu demenzielles Syndrom und Verhaltensausfälligkeiten
Als Therapie wird ein Dopamin-Agonist (chemischer Ersatz) eingesetzt es können jedoch Psychotische Symptome als Nebenwirkung auftreten
Die Huntington Krankheit und Zusammenhang auf die Basalganglien
Die Huntington Krankheit hat einen erbliche, progressive (fortlaufend und schlimmer werdende) stets tödliche Krankheit
Die neuronale Grundlage ist:
der Neurone Verlust im Striatum (zunächst nur Neuronen des Indirekten Pfads betroffen), sowie GroßHirnrinde etc.
Symptome:
Hyperkinese (viele Bewegungen werden nicht mehr gehemmt - motorische überfunktion) es kommt auch zu demenziellen/psychatrische Syndrome)
Es gibt auch Hinweise auf Beteiligung des Basalganglien auch bei Tic- und Zwangsstörungen