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Detaillierte Vokabel-Flashcards zur Bio-Psychologie, die klassische und operante Konditionierung, Modelllernen sowie Gedächtnisprozesse und Ebbinghaus-Forschung abdecken.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
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Was ist die Klassische Konditionierung?
Verbindung von zwei Reizen, um auf diese Weise Ereignisse vorwegzunehmen, wie zum Beispiel beim Erwarten von Donner nach dem Blitz.
Operante Konditionierung
Form des Lernens, bei der Verhalten durch nachfolgende Verstärker bekräftigt oder durch Bestrafung abgeschwächt wird.
Positive Verstärkung
Ein angenehmer Reiz wird gegeben, wodurch das Verhalten häufiger wird (z. B. Lob für das Aufräumen).
Negative Verstärkung
Ein unangenehmer Reiz fällt weg, wodurch das Verhalten häufiger wird (z. B. Anschnallen im Auto, damit das Warnsignal aufhört).
Typ-1-Bestrafung
Etwas Unangenehmes wird gegeben, wodurch das Verhalten seltener wird (z. B. Schimpfen nach Fehlverhalten).
Typ-2-Bestrafung
Etwas Angenehmes wird weggenommen, wodurch das Verhalten seltener wird (z. B. Handyverbot).
Shaping (Verhaltensformung)
Erwerb komplexen Verhaltens über stufenweises Lernen mit Verstärkung, wie bei unnatürlichen Bewegungsabfolgen von Zirkustieren.
Modelllernen
Soziales Lernen durch Nachahmung eines Modells, mit dem man sich identifizieren kann und das den eigenen Intentionen entspricht.
Bobo-Doll Experiment
Studie, die zeigt, dass Kinder Aggressionen nachahmen, wenn diese belohnt werden.
Gedächtnis
Dauerhaftes Fortbestehen von aufgenommenen Informationen über die Zeit, was das Speichern und Abrufen ermöglicht.
Encodieren
Verarbeitung von Informationen zur Eingabe in das Gedächtnissystem, zum Beispiel durch Herstellen eines Bedeutungszusammenhangs.
Ersparnismethode
Ansatz von Ebbinghaus, um zu messen, wie viel schneller bereits gelerntes Material beim wiederholten Lernen erfasst wird.
Spacing-Effekt
Die Erkenntnis, dass verteiltes Lernen besser funktioniert als massiertes Lernen.
Erkläre das 3-Stufen-Modell des Gedächtnis
Sensorisches Register → alle Infos kommen da rein, aber schneller Zerfall und nur sehr kurze Speicherung
Gelangen ins KZG durch Aufmerksamkeit → aber veraltetes Modell
Dann Speicherung/Enkodierung ins LZG und vom LZG können Informationen ins KZG wieder abgerufen werden
Kurzzeitgedächtnis
Hält einige Informationen kurze Zeit fest um sie dann zu speichern oder zu vergessen
Arbeitsgedächtnis
Ein neueres Verständnis des Kurzzeitgedächtnisses als bewusste, aktive Verarbeitung neuer Informationen und Informationen aus dem Langzeitgedächtnis.
Bewusstes Explizites Gedächtnis (als Teil des LZG)
Deklaratives Gedächtnis mit bewusster Erinnerung für Fakten, Allgemeinwissen und eigene Erfahrungen, verarbeitet im Hippocampus und Frontallappen
ZB eigene Erfahrungen wie Urlaub
Automatisches Implizites Gedächtnis (als Teil des LZG)
Nicht-deklaratives Gedächtnis ohne bewusste Erinnerung für motorische Fähigkeiten und klassische Konditionierung, verarbeitet im Kleinhirn und in den Basalganglien
→ zB klassische Konditionierung: Reaktion auf Zahnarzt
Konnektionismus
Immer wenn man Neues lernt, verändern sich die neuronalen Verbindungen des Gehirns und es bilden und verstärken sich Pfade
Was wird im Hippocampus verarbeitet?
Die expliziten Erinnerungen
→ je größer die Aktivität im Hippocampus während dem Schlafen, desto besser am Folgetag die Erinnerung
Kongruenz 1. Raum-zeitlicher Kontext 2. Physiologischer Kontext 3. Emotionaler Zustand
Raum-zeitlicher Kontext: Gelerntes kann am Besten im ähnlichen Zustand weidergegeben werden
Physiologischer Zustand: Gelerntes kann besser in dem Zustand reproduziert werden, in dem es gelernt wurde
Emotionaler Zustand: Kongruente Zustände führen zu besserem Erinnern
→ Zweisprachige können Infos besser in der Sprache erinnern, in der sie sie gelernt haben