Allgemeine Psychologie 1 - Handlungsplanung und Handlungsausführung

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Vocabulary flashcards covering the key concepts and theories of action planning and execution from the General Psychology lecture notes.

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1
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Handlung

Körperbewegungen, die auf ein Ziel ausgerichtet sind.

2
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Sensomotorische Perspektive

Ein Ansatz, der Verhalten als Reaktion auf Reize (Cartesische Ideen) betrachtet und ein lineares Modell der Informationsverarbeitung mit Trennung von Wahrnehmung und Handlung postuliert.

3
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Lineares Modell der Informationsverarbeitung

Ein Modell mit drei Merkmalen: Trennung von Wahrnehmung und Handlung, Unidirektionalität des Informationsflusses und reizbezogene Determination des Verhaltens.

4
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Subtraktionsmethode

Ein 1868 von Franz C. Donders entwickeltes Verfahren, bei dem die Dauer mentaler Verarbeitungsstufen als Reaktionszeit-Differenz (RTRT) zwischen Aufgaben mit unterschiedlichen Verarbeitungsstufen gemessen wird.

5
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A-Aufgabe (Donders)

Eine einfache Reaktion auf einen immer gleichen Reiz (simple reaction).

6
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B-Aufgabe (Donders)

Eine Wahlaufgabe, bei der passend zu einem von zwei Reizen eine von zwei Reaktionen erfolgen muss.

7
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C-Aufgabe (Donders)

Eine Go/No-go-Aufgabe, bei der nur auf einen bestimmten Reiz reagiert wird und auf einen anderen nicht.

8
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Reizunterscheidung

In Donders' Subtraktionsmethode die Differenz aus RT(C)RT(A)RT(C) - RT(A).

9
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Reaktionsauswahl

In Donders' Subtraktionsmethode die Differenz aus RT(B)RT(C)RT(B) - RT(C).

10
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Reiz-Reaktions-Kompatibilität

Schnellere und fehlerfreiere Handlungen, wenn Reize und Reaktionen auf einer gemeinsamen Dimension variieren (Set-Level-Kompatibilität) und auf dieser Dimension zueinander passen.

11
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Simon-Effekt

Ein von Simon (1969) beschriebenes Phänomen der Reiz-Reaktions-Kompatibilität, das Auswirkungen auf die Reaktionszeiten zeigt.

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Ideomotorische Perspektive

Ein Ansatz, der annimmt, dass Handlungen durch die Antizipation ihrer sensorischen Effekte gesteuert werden (Handlungen als Wahrnehmungen, die noch werden sollen).

13
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Reafferenzprinzip

Ein Modell von Holst & Mittelstaedt (1950), das erklärt, wie das Gehirn unterscheidet, ob sich ein Stimulus über die Retina bewegt oder ob sich die Retina über einen Stimulus bewegt.

14
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Ökologischer Ansatz

Ein von J. J. Gibson begründeter Forschungsansatz, der Wahrnehmung in natürlichen Kontexten und unter Einbeziehung von Eigenbewegung untersucht.

15
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Optischer Fluss

Die durch Eigenbewegung entstehende Information, die Bewegungsgradienten und Expansionspunkte umfasst.

16
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Bewegungsgradient

Ein Teil des optischen Flusses, bei dem die Bewegung in der Nähe des Beobachters schneller und in der Ferne langsamer wahrgenommen wird; dient der Information über die Geschwindigkeit.

17
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Expansionspunkt

Der Punkt im optischen Fluss, an dem keine Bewegung sichtbar ist; liefert Information über die Bewegungsrichtung.

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Affordanzen

Ein Konzept von Gibson, das die Verwendungmöglichkeiten bzw. Handlungsmöglichkeiten beschreibt, die die Umwelt einem Beobachter bietet.

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Visuelle Extinktion

Ein Phänomen nach Läsionen des Parietallappens, bei dem Objekte schlechter wahrgenommen werden, wenn ein konkurrierendes Objekt im anderen visuellen Feld vorhanden ist.