Grundlagen der Verhaltenstherapie, systemischen Psychotherapie und psychodynamischen Verfahren

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Diese Flashcards decken die Grundlagen der klinischen Psychologie, Definitionen von Psychotherapie, die verschiedenen Richtlinienverfahren, Wirkfaktoren nach Grawe sowie Rahmenbedingungen und Settings der Behandlung ab.

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1
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Klinisch-psychologische Interventionen

Wissenschaftlich fundierte und empirisch belegte Maßnahmen zur Prävention und Behandlung menschlicher Störungen und Probleme, um das Erleben und Verhalten zu verbessern.

2
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Psychotherapie (nach Hoyer & Knappe)

Eine klinisch-psychologische Intervention zur Behandlung psychischer und neuropsychologischer Störungen, die sozialrechtlich anerkannt und durch das PsychotherapeutInnengesetz geregelt ist.

3
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Richtlinienverfahren

Psychotherapeutische Verfahren, die vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (WBP) auf Grundlage empirischer Wirksamkeitsnachweise sozialrechtlich anerkannt sind.

4
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Psychotherapeutisches Verfahren (WBP-Kriterien)

Umfasst eine Theorie der Entstehung/Aufrechterhaltung von Krankheiten, daraus abgeleitete Behandlungsstrategien sowie Konzepte zur Indikationsstellung und Beziehungsgestaltung.

5
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Analytische Psychotherapie

Nimmt an, dass Symptome durch konflikthafte unbewusste Verarbeitung von Lebens- und Beziehungserfahrungen entstehen; Fokus liegt auf dem Bewusstmachen verdrängter Gefühle in der therapeutischen Beziehung.

6
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Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Sieht Symptome als Folge von aktuellen oder früher nicht bewältigten Beziehungskonflikten; Ziel ist das Erkennen unbewusster Motive zur Veränderung des Erlebens oder Verhaltens.

7
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Verhaltenstherapie

Geht davon aus, dass psychische Beschwerden das Ergebnis von Lernprozessen sind, und motiviert PatientInnen zur aktiven Veränderung von Handeln, Denken und Fühlen.

8
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Systemische Therapie

Versteht Störungen unter Berücksichtigung von Beziehungen; nutzt Kompetenzen des Umfeldes und zielt auf die Umwandlung symptomfördernder Interaktionsmuster ab.

9
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Psychotherapeutische Methode

Zielt auf die Behandlung einer oder mehrerer Störungen ab und umfasst Indikationskriterien, Vorgehensweisen und angestrebte Behandlungseffekte (z. B. EMDR oder Hypnotherapie).

10
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Psychotherapeutische Technik

Konkrete Vorgehensweisen wie Exposition, Deutung, Übertragung oder Imagination, um Ziele im Rahmen von Methoden und Verfahren zu erreichen.

11
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Ressourcenaktivierung (nach Grawe)

Wirkfaktor, der die Identifikation und Nutzung vorhandener Ressourcen, Fähigkeiten und positiver Eigenschaften der PatientInnen umfasst.

12
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Problemaktualisierung (nach Grawe)

Das unmittelbare Erfahrbarmachen der bestehenden Probleme innerhalb des therapeutischen Prozesses.

13
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Motivationale Klärung (nach Grawe)

Klärung der Therapieziele und Motive der PatientInnen zur Förderung der intrinsischen Motivation.

14
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Grundbedürfnisse nach Grawe

Umfassen das Bedürfnis nach Orientierung und Kontrolle, Lustgewinn/Unlustvermeidung, Bindung sowie Selbstwerterhöhung.

15
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Konsistenztheorie (nach Grawe)

Das übergeordnete Ziel, neuronale und psychologische Prozesse in Einklang zu bringen und Inkonsistenzen im Erleben und Verhalten zu reduzieren.

16
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WANZ-Prinzip

Zentrales Prinzip der Gesetzlichen Krankenversicherung: Wirtschaftlich, Ausreichend, Notwendig und Zweckmäßig.

17
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4 Prinzipien der Medizinethik

Respekt vor der Autonomie, Nichtschaden, Wohltun/Fürsorge und Gerechtigkeit.

18
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Teilstationäre Behandlung

PatientInnen nehmen an einem therapeutischen Tagesprogramm (z. B. Tagesklinik) teil, schlafen jedoch zu Hause.

19
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Indikation für stationäre Therapie (Beispiele)

Starke Suizidalität, chronisches Krankheitsverhalten, belastendes Milieu, hohes Untergewicht oder viele erfolglose ambulante Vorbehandlungen.

20
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Manualisierte Therapie

Detaillierte Anleitungen für therapeutische Methoden, die Vorgehensweisen und Materialien festlegen; dienen oft als Grundlage für Wirksamkeitsstudien.

21
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Psychodrama

Ein (meist) gruppentherapeutisches Konzept, bei dem emotionale Belastungen durch szenische Reinszenierungen und Rollenspiele sichtbar gemacht werden.

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Gestalttherapie

Ein humanistisches Verfahren mit Fokus auf Individualität und das praktische Ausprobieren von Verhaltensweisen und Gefühlen.