Fahrzeug Design – Teil 2

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Vokabelkarten zu wichtigen Begriffen der Vorlesung „Technisches Design“ mit Fokus auf Maßkonzeption, Karosserie- und Exterieurgestaltung sowie Leichtbau und Plattformstrategien.

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1
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Erweiterte Pkw-Maßkonzeption

Systematisches, iteratives Vorgehen zur präzisen Definition zusätzlicher Interieur-/Exterieur-Abmessungen für Karosserieöffnungen sowie kritischer Sicht- und Bewegungsszenarien, um Insassenkomfort und -sicherheit zu gewährleisten.

2
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Vorgehen zur Ermittlung kritischer Sicht- bzw Bewegungsszenarien

Analyse kritischer Sicht- und bewegungszenarien, Ansätze zur Reduzierung suchen, digitale Modellierung, Darstellung Sichtkegel & dynamischer Raumbedarf

3
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Bewegungsablauf (im Fahrzeug)

Abfolge menschlicher Körperhaltungen, die beim Ein-, Aussteigen oder Bedienen entstehen und digital modelliert werden.

4
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Führendes Körperteil

Körperteil, das eine Bewegungsphase funktional und motorisch anleitet; seine Gelenke bewegen sich in einer Ebene.

5
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Quasi-dynamische Modellierung

Menschmodellierung, die Bewegung durch Interpolation zwischen statischen Stützhaltungen erzeugt, um komplexe Interaktionen im Fahrzeuginnenraum effizient zu simulieren.

6
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Stützhaltung

Statische Körperhaltung, die als Ausgangslage zur Bewegungsmodellierung dient (bild-, sensor- oder berechnungsbasiert).

7
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Ein- und Ausstiegsarten nach Rigel

Schlüpf-, Fädel-, Plumps-, Hürden-Strategie

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Fädel-Strategie

Ein-/Ausstiegsstrategie, bei der sich der Insasse zwischen Lenkrad und Sitz „hindurchfädelt“.

<p>Ein-/Ausstiegsstrategie, bei der sich der Insasse zwischen Lenkrad und Sitz „hindurchfädelt“. </p>
9
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Plumps-Strategie

Ein-/Ausstiegsstrategie, bei der sich der Insasse nahezu senkrecht fallen lässt bzw. aufsteht.

10
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Hürden-Strategie

Strategie, bei der das Bein über eine Schwelle (Schweller) gehoben wird wie über eine Hürde.

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Schlüpf-Strategie

Strategie, bei der der Insasse mit vorgeneigtem Oberkörper unter dem Dachrahmen hindurch gleitet.

<p>Strategie, bei der der Insasse mit vorgeneigtem Oberkörper unter dem Dachrahmen hindurch gleitet. </p>
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9-Schritte-Methode (Maßkonzept)

Sequenz von Hauptreferenzpunkt bis Konstruktionsgitter zur vollständigen Fahrzeuglayout-Erstellung über 1-Hauptreferenzpunkt (SgRP), 2-Hauptreferenzebenen (Standebene), 3-Fahrerarbeitsplatz, 4-Passagiere, 5-PKW Interieur + 95%M Sehstrahl, 6-Gepäckvolumen+Be-&Entladung, 7-primäre technische Funktionsbaugruppen, 8-PKW Exterieur, 9-Konstruktionsgitter

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Sitzmodellierung bei automatisierter Fahrt

Untersuchung neuer Innenraum- und Sitzanordnungen (Liegeposition, Konferenzstellung, verfahrbare Sitze).

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Tragwerksbauweise

Grundprinzip, nach dem die lasttragenden Elemente eines Fahrzeugs gestaltet sind (stab- oder flächenförmig, biege-steif/schlaff).

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Sichtbarkeitsanforderungen

direkte Sichtfelder: Fensterflächen & A-,B-,C-Säulen ergeben Rundumsicht

indirekte Sichtfelder: abhängig von Größe des Spiegels/ Kamerabild

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Nenne Karosseriearten

Gitterrohrrahmen, Monocoque, Fahrschemelbauweise, Leiterrahmen, selbsttragend (Schalenbauweise), Space Frame (Skelettbauweise), Gigacasting, Mischbauweise

<p>Gitterrohrrahmen, Monocoque, Fahrschemelbauweise, Leiterrahmen, selbsttragend (Schalenbauweise), Space Frame (Skelettbauweise), Gigacasting, Mischbauweise </p>
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Gitterrohrrahmen

Rahmen aus geraden, zug-/druck-optimierten Rohren; leicht + Trennung Struktur und Außenhaut, aber biegeempfindlich und platzintensiv.

<p>Rahmen aus <strong>geraden, zug-/druck-optimierten Rohren</strong>; <strong>leicht </strong>+ Trennung Struktur und Außenhaut, aber <strong>biegeempfindlich </strong>und <strong>platzintensiv</strong>.</p>
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Leiterrahmen

Zwei Längsträger mit Quertraversen; flexibel für Aufbauten, aber schwer.

<p>Zwei Längsträger mit Quertraversen; flexibel für Aufbauten, aber schwer.</p>
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Fahrschemelbauweise

Zwischenlösung: abgekoppelter Rahmen für Antrieb/Fahrwerk an selbsttragender Karosserie. + gute Schwingungsdämpfung aber hohes Gewicht

<p><strong>Zwischenlösung</strong>: <strong>abgekoppelter Rahmen für Antrieb/Fahrwerk</strong> an <strong>selbsttragender Karosserie. </strong>+ gute <strong>Schwingungsdämpfung </strong>aber <strong>hohes Gewicht</strong></p>
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Monocoque

Eine selbsttragende, verwindungssteife Schalenbauweise (oft aus CFK) für Renn- und Sportwagen, die extreme Leichtigkeit und strukturelle Integrität bietet, jedoch aufwendige Reparaturen erfordert.

<p>Eine <strong>selbsttragende, verwindungssteife Schalenbauweise</strong> (oft aus CFK) für Renn- und Sportwagen, die extreme <strong>Leichtigkeit </strong>und <strong>strukturelle Integrität </strong>bietet, jedoch <strong>aufwendige Reparaturen</strong> erfordert.</p>
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Selbsttragende Karosserie (Schalenbauweise)

Alle Funktionen in der Stahl-/Alu-Schale integriert; Standardbauweise und leicht, aber komplex in der Auslegung.

<p><strong>Alle Funktionen </strong>in der <strong>Stahl-/Alu-Schale integriert</strong>; <strong>Standardbauweise </strong>und leicht, aber <strong>komplex in der Auslegung.</strong></p>
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Space Frame (Skelettbauweise)

Gerippe aus Profilen mit nichttragenden Anbauteilen; intelligente Verteilung der Teilfunktionen möglich; gewichts- und kostenoptimiert, aber komplex.

<p><strong>Gerippe </strong>aus Profilen mit<strong> nichttragenden Anbauteilen</strong>; intelligente <strong>Verteilung der Teilfunktionen</strong> möglich; <strong>gewichts- und kostenoptimiert, aber komplex.</strong></p>
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Gigacasting

Der Einsatz sehr großer Aluminium-Druckguss-Bauteile, der die Anzahl der Einzelteile in der Karosserie drastisch reduziert, Fertigungskomplexität senkt, aber Reparaturen bei Beschädigung erschwert.

<p>Der Einsatz sehr großer <strong>Aluminium-Druckguss-Bauteile</strong>, der die Anzahl der <strong>Einzelteile </strong>in der Karosserie drastisch <strong>reduziert</strong>, <strong>Fertigungskomplexität senkt</strong>, aber <strong>Reparaturen bei Beschädigung erschwert</strong>.</p>
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Mischbauweise (Multi-Material-Design)

Kombination verschiedener Werkstoffe & Fertigungsverfahren zur Optimierung von Gewicht und Korrosion, aber aufwändige Fertigung und Recycling

<p><strong>Kombination </strong>verschiedener <strong>Werkstoffe &amp; Fertigungsverfahren</strong> zur <strong>Optimierung von Gewicht und Korrosion</strong>, aber aufwändige <strong>Fertigung und Recycling </strong></p>
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wichtigste Karosserieanforderungen

Umsetzung maßkonzeptionelle Vorgaben inkl. ergonomische Raumanforderungen; Umsetzung Exterieur Design; Aufnahme technischer Komponenten und Funktionsbaugruppen; sicherheitsrelevante Anforderungen (Crashanforderungen, Steifigkeit); Leichtbau

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White Body

Rohkarosserie ohne Türen/Verkleidung, die alle Anbindungspunkte für Komponenten bereitstellt.

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Euro NCAP Testvorschriften

Europäisches Programm zur Fahrzeugsicherheitsbewertung (Erwachsenen-, Kinder-, Fußgängerschutz, Assistenz).

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Frontalaufprall (NCAP)

Crashversuch mit 6464 km/h, 4040 % Überlappung gegen verformbares Hindernis. Wichtig sind optimierte Verzögerung und geringe Intrusion

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Fußgängerschutzmaßnahmen

fußgängerfreundliche Stoßstange (verformt sich am Bein), tiefer Aufprallpunkt, aktive (Pop-Up) Motorhaube, homogene Kraftverteilung

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Negative Gewichtsspirale

Ein Teufelskreis, bei dem eine initiale Gewichtszunahme (z.B. durch Zusatzfunktionen) eine stärkere Struktur, größere Motorisierung und Bremsen erfordert, was wiederum zu weiterem Mehrgewicht führt und Effizienz mindert.

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Positive Gewichtsspirale

Gewichtsreduktion (z.B. Leichtbau durch neue Werkstoffe/ Bauteilintegration) erlaubt kleinere Komponenten → weitere Gewichts- und Verbrauchsvorteile.

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Konzeptleichtbau

Gewichtseinsparung durch die Integration mehrerer Aufgaben oder Funktionen in einem einzigen Bauteil, z.B. eine Struktur, die gleichzeitig als Kühlkanal dient.

33
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Werkstoffleichtbau

Einsatz geeigneter Leichtwerkstoffe (Alu, hochfester Stahl, Kunststoff) je nach Belastung.

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Formleichtbau

Lastgerechte Geometrie (zonenweise Verstärkung, Hohlprofile) zur Masseoptimierung je nach Belastung.

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Fertigungsleichtbau

Gewichtsersparnis durch fügelose oder materialeffiziente Fertigungsverfahren (Laser-, MAG-Schweißen).

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Fugenplan

Ein präziser Plan zur Abstimmung aller sichtbaren Fugenbreiten und ‑versätze zwischen Karosserieteilen, entscheidend für die wahrgenommene Qualität und Passgenauigkeit des Fahrzeugs. Türkinematik erfordert größeren Spalt; konstante Fugenbreite ist wichtiger als absolute Fugenbreite; -0,5mm Flächenversatz in y Richtung nach Innen wegen Fahrtwindangriff

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Wahrnehmbare Fugenbreite

Optisch wirksamer Abstand zwischen Bauteilkanten; Auge reagiert stark auf Abweichungen.

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Schwenktür

Konventionelle Vordertür mit vornliegendem Anschlag und Bogenöffnung.

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Schiebetür

Seitlich geführte Tür; Variante mit/ohne B-Säule, reduziert Außenplatzbedarf.

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Portaltür

Gegenläufige Türanordnung mit hinten angeschlagener Hecktür (z. B. Rolls-Royce).

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Versenkbare Tür

Tür, die in die Karosserie gleitet (z. B. BMW Z1).

42
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Flügeltür

Oben angeschlagene, vertikal aufschwingende Tür (Gullwing).

43
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Scherentür

Vorn angeschlagene, nach oben schwenkende Tür (z. B. Lamborghini).

44
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Schmetterlingstür

Kombiniert Flügel- und Scherentür, klappt nach oben und außen.

45
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Fronttür

Komplett frontseitig öffnende Fahrzeugfront (z. B. Isetta, Microlino).

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Softtop (Cabrio)

Leichtes Stoff-/PVC-Faltverdeck mit Gestänge; gut für Gewicht, schlechtere Dämmung.

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Retractable Hardtop (RHT)

Mehrteiliges Hardtop, das automatisiert im Heckfach verstaut wird; schwerer, bessere NVH.

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Plattformstrategie

Die Nutzung einer gemeinsamen Grundstruktur oder Architektur („Plattform“) für verschiedene Fahrzeugmodelle (Plattform + Hut) , was Skaleneffekte bei Entwicklung und Produktion ermöglicht und die Modellvielfalt fördert.

<p>Die Nutzung einer <strong>gemeinsamen Grundstruktur oder Architektur </strong>(„Plattform“) für verschiedene Fahrzeugmodelle <strong>(Plattform + Hut) </strong>, was <strong>Skaleneffekte bei Entwicklung und Produktion</strong> ermöglicht und die Modellvielfalt fördert.</p>
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Markenplattform

Plattform wird innerhalb einer Marke genutzt (z. B. Mercedes MMA).

50
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Konzernplattform

Plattform wird konzernweit genutzt (VW MLB ).

51
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Konzernübergreifende Plattform

OEM-übergreifende gemeinsame Plattform (Volvo EX30 / Smart #1).

52
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Badge Engineering

Re-Branding nahezu identischer Fahrzeuge durch Änderung weniger Designmerkmale. z.B. Chevi Tahoe und GMC Yukon Denali

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Exterieur-Formgebung – funktionale Einflüsse

Aerodynamik, Beleuchtung, Ergonomie (Griffe, Sicht), Fußgängerschutz, Böschungswinkel.

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Ziele der Aerodynamik

Reduktion Fahrwiderstände, Kühlung der Aggregate, Fahrtrichtungsstabilität, Akustische Störung & Verschmutzung vermeiden

55
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Quasi-2D-Wirbel

Querwirbel hinter Flächenabriss; reduzieren Aerodynamikgüte.

56
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3D-Wirbelzopf

Dreidimensionaler Strömungswirbel mit Achse in Fahrtrichtung, energiezehrend.

57
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Heckneigungswinkel

Einflussgröße der Grundkörperform; Minimum cw bei ~1212° (ohne Abrisskante).

58
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Abtrieb

Aerodynamische Kraft nach unten; erzeugt z. B. Heckflügel für Sportwagen.

59
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LED-Scheinwerfer – Vorteile

Vorteile umfassen eine verbesserte Randwahrnehmung durch homogenes Licht, eine Lebensdauer von über 1000010 000 Stunden, geringeren Energieverbrauch und adaptive Matrix-Lichtsysteme für blendingfreies Dauerfernlicht.

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Griffgestaltung (Ergonomie)

Anthropomorphe Form, große Kontaktfläche, funktionssichere Öffnung bei Verformung.

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Außenspiegel – Sichtfeldklasse III

Gesetzlich definierter Mindestbereich, der vom Hauptaußenspiegel abgedeckt sein muss.

<p>Gesetzlich definierter Mindestbereich, der vom Hauptaußenspiegel abgedeckt sein muss.</p>
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Böschungswinkel

Winkel zwischen Standfläche und Unterkante Front/Heck; bestimmt zulässige Steigung ohne Aufsetzen. → häufig Zielkonflikt mit Aerodynamik

<p>Winkel zwischen <strong>Standfläche und Unterkante Front/Heck</strong>; bestimmt zulässige Steigung ohne Aufsetzen. → häufig <strong>Zielkonflikt mit Aerodynamik</strong></p>
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Feature Line

Bewusst gesetzte Linie, die eine Fläche unterteilt (z. B. Türkante).

<p><strong>Bewusst gesetzte Linie</strong>, die eine <strong>Fläche unterteilt</strong> (z. B. Türkante).</p>
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New cards

Crease Line

(Scharfkantiger) Übergang zweier Flächen zur Akzentuierung.

<p>(Scharfkantiger) <strong>Übergang zweier Flächen</strong> zur <strong>Akzentuierung</strong>.</p>
65
New cards

Slim Line

Markant ausgeprägte Crease Line zur Betonung hinterer Radhäuser.

<p>Markant ausgeprägte Crease Line zur Betonung hinterer Radhäuser. </p>
66
New cards

Character Line

Dominierende Linie, die das Kerndesignmerkmal hervorhebt. Meistens eine Crease Line

<p><strong>Dominierende Linie</strong>, die das <strong>Kerndesignmerkmal </strong>hervorhebt. Meistens eine <strong>Crease Line</strong></p>
67
New cards

Greenhouse

Gesamte Fensterfläche eines Fahrzeugs ohne Rahmenberücksichtigung.

<p>Gesamte Fensterfläche eines Fahrzeugs ohne Rahmenberücksichtigung. </p>
68
New cards

Bombierung

Konvex aufgeblähte Flächenform; volumenerhöhend.

69
New cards

Einzug (Taillierung)

Konkav eingezogene Fläche; volumenreduzierend.

70
New cards

Integrative Gestaltung

Verschmelzung mehrerer Volumenelemente zu einem Körper mit kontinuierlichem Übergang.

<p><strong>Verschmelzung </strong>mehrerer Volumenelemente zu einem Körper mit <strong>kontinuierlichem Übergang</strong>. </p>
71
New cards

Konjunktive/ integrale Gestaltung

Tangentialer Übergang (Hohlkehle) zwischen zwei Volumen – Verfeinerung der integrativen Gestaltung.

<p><strong>Tangentialer Übergang (Hohlkehle)</strong> zwischen zwei Volumen – <strong>Verfeinerung der integrativen Gestaltung</strong>. </p>
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Historische Designlinien nach Tuminelli

Retro, Wedge Line, Flow Box, New Classic, Edge Body, Carved Body, Smooth Body

73
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Retro-Designlinie

Neuinterpretation historischer Modelle (Remake), z. B. VW Beetle.

74
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Flow Box

Weiche Linien mit stark geneigter Frontscheibe; kompaktes, rundes Design. z.B. Smart Fortwo

75
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Wedge Line

Keilform mit ansteigender Seitenlinie, hoher Heck- und tiefer Frontpartie. z.B. Lamborghini Huracan

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Edge Body

Gerade Flächen und scharfe Kanten; robust, sicherheitsbetont. z.B. Cadillac CTS

77
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Smooth Body

Saubere, fließende Linien, Anklänge an Aeroformen. z.B. Infiniti G50

78
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Carved Body

Skulpturale, dynamische Formen als Weiterentwicklung des Edge Body. z.b. BMW X4

79
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New Classic

Moderne Interpretation klassischer Designmerkmale. z.b. RR Phantom

80
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Nenne Gestaltordnungen

Achsen- & Punktsymmetrie, Richtungsgebundenheit, Proportion, Zentrierung, Ähnlichkeit, Selbstähnlichkeit

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Achsensymmetrie

Spiegelung an vertikaler/ horizontaler Achse bildet Objekt auf sich selbst ab. Frontansicht mit Symmetrie an vertikaler Mittelachse; bezogen auf Seitenansicht gibt symmetrisches Auto keine Bewegungsrichtung vor

82
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Richtungsgebundenheit

Form erzeugt visuelle Bewegungsenergie (z. B. Keilform).

83
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Punktsymmetrie

Punktspiegelung (180180° Drehung) bildet Objekt auf sich selbst ab.

84
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Zentrierung

Mehrere Formlinien fokussieren auf einen Punkt; lenkt Blick.

85
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Goldener Schnitt

Teilungsverhältnis 1:1.6181:1.618 – harmonische Proportion.

86
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Selbstähnlichkeit

Wiederholung gleicher Gestaltmerkmale innerhalb eines Produkts zur Ordnungserhöhung.

87
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Kühlergrill – solitäres Formelement

möglich als: Ellipsen- bzw. Kreisform (Bugatti), Rechteckform (RR), Dreiecksform (Alfa Romeo), Trapezform (Audi), geteilte Form (BMW Niere) als markenprägendes Frontdetail.

88
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Kühlergrill – integrales Formelement

Grill verschmilzt flächig mit Frontform, kein solitäres Bauteil. (VW)

89
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Modul und Baukastenstrategie

Nutzung von Synergien innerhalb einer Fahrzeugklasse bis hin zur vollständigen Nutzung Fahrzeugklassen-übergreifend bei Baukastenstrategie. Standardisierte Module erhöhen Kosteneffizienz und Variantenvielfalt, beeinflussen bis 6060 % Materialkosten.

<p>Nutzung von <strong>Synergien </strong>innerhalb einer Fahrzeugklasse bis hin zur <strong>vollständigen Nutzung Fahrzeugklassen-übergreifend</strong> bei Baukastenstrategie. <strong>Standardisierte Module</strong> erhöhen <strong>Kosteneffizienz </strong>und <strong>Variantenvielfalt</strong>, beeinflussen bis <strong>$$60$$ % Materialkosten.</strong></p>
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Scheinwerfer vs Leuchten

erhellen den Fahrweg bei Nacht zur Orientierung des Fahrers

dienen anderen Verkehrsteilnehmern zur Orientierung & informieren über Position und Bremsen

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Fugen/ Joint Lines

fertigungsbedingte dünne Trennlinien, im Vergleich zu Feature Lines häufig weniger betont dargestellt; sollten in bestehende Formlinien eingefügt werden, um nicht gestaltzerstörend zu wirken

<p><strong>fertigungsbedingte dünne Trennlinien</strong>, im Vergleich zu Feature Lines häufig <strong>weniger betont dargestellt</strong>; sollten in <strong>bestehende Formlinien eingefügt</strong> werden, um nicht gestaltzerstörend zu wirken</p>
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additive & subtraktive Gestaltung

Volumenelemente ohne verbindenden Flächenübergang stumpf zusammengefügt oder herausgeschnitten

<p>Volumenelemente <strong>ohne verbindenden Flächenübergang</strong> stumpf <strong>zusammengefügt </strong>oder <strong>herausgeschnitten </strong></p>