Ethik Kapitel 5

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Begriffe, Werte, Interessen, Normen

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12 Terms

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Begriffe

Konzept, Idee → Bausteine von Gedanken, Wissen über Gegenstände mit deren Merkmale

  • Bezug zu anderen Konzepten nötig fĂĽr Bedeutung des Begriffs


2
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Begriff vs. Bezeichner

Begriff: Umfasst gesamtes Konzept

Bezeichner: Beschreibt Konzepte mit Worten (sprachlich)

  • Synonymität: Begriffe haben mehrere Bezeichner

  • Ambiguität: Bezeichner gehören zu mehreren Begriffen

  • Ambiguitätstoleranz: Sensibel sein in Ethik fĂĽr verschiedene Bedeutungen von Begriffen


3
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Akteurschaft (Floridi, Sanders)

Moralische Akteurschaft: Ein System ist interaktiv, autonom, adaptiv

  • Interaktiv: Austausch, Beeinflussung von System und Umwelt

  • Autonom: Systemzustand unabhängig von Interaktion änderbar

  • Adaptiv: Regeln der Zustandsänderung durch Interaktionen änderbar


4
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Gedankenexperimente

Was-wäre-wenn Vorstellungen (kontrafaktisch)

Hilfsmittel zum Theorien entwickeln, veranschaulichen, Selbstverständlichkeiten hinterfragen

5
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Arten von Gedankenexperimenten

  • Erklärend: illustrierend, veranschaulichend

  • Zur Ă„nderung von Ăśberzeugungen: Argumentationen mit kontrafaktischen Szenarien

  • Zur Schärfung/Innovation von Begriffen


6
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Gliederung von Gedankenexperimenten

  1. Einleitung durch philosophische Fragestellung

  2. Kontrafaktisches Szenario

  3. Auswertung des Szenarios bezĂĽglich Fragestellung


7
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Dilemma

Konfliktsituation mit mehreren Handlungsmöglichkeiten, nur eine kann gewählt werden → jede Handlung hat moralische Probleme

8
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Mittel- und Zielkonflikte

Zielkonflikt: Durch Uneinigkeit ĂĽber was zu erreichen ist (erstrebenswerter Wert)

  • Rahmend: Was zu angestrebten Zielen/Werten gehören soll

  • Gerahmt: Konkretere Ziele in festgelegten Wert-/Zielvorstellungen

Mittelkonflikt: Wie etwas am Besten zu erreichen ist (Handlungsnorm)


9
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Werte und Werturteile

Bewusste/Unbewusste Orientierungsmuster für menschliches Handeln → von Normen (Handlungsvorschriften) realisiert

  • Normative Grundlage fĂĽr Lebensgestaltung: Bieten Sinn, Richtung

Schema Werturteil: <Person> schätzt <Etwas in Welt> als <Wertwort (adj.)> weil <Begründung>

10
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Wichtige Werte im Systemdesign

Human value

Definition

Human welfare

Refers to people’s physical, material, psycological well-being

Ownership and property

Refers to right to possess an object (or info), use it, manage it, derive income from it and bequeath it

Privacy

Refers to claim, entitlement, right of an individual to determine what info about themselves can be communicated to others

Freedom from bias

Refers to systematic unfairness perpetrated on individuals or groups, including pre-existing (emergent) social, technical bias

Universal usability

Refers to making all people successful users of info technology

Trust

Refers to expectations existing between people who can experience good will, extend it toward others, feel vulnerable/betrayal

Autonomy

Refers to people’s ability to decide, plan, act in ways they believe will help them achieve their goals

Informed consent

Refers to garnering people’s aggreement, encompassing criteria of disclosure, comprehension & voluntariness, competence, aggreement

Accountability

Refers to properties that ensure the actions of a person/people or institution may be traced uniquely to them

Courtesy

Refers to treating people with politeness and consideration

Identity

Refers to people’s understanding of who they are over time, embracing continuity and discontinuity over time

Calmness

Refers to a peaceful and composed psycological state

Environmental sustainability

Refers to sustaining ecosystems so they meet needs of the present


11
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Werte vs. Interessen und deren Konflikte

Interesse: Beziehung zwischen Subjekt und Gegenstand

  • Durch BedĂĽrfnis entstanden → verfolgt Ziel

Wert: Beziehung zwischen Gegenstand und MaĂźstab durch wertenden Menschen

  • Existiert nur vor WertmaĂźstab → Vorstellung von gut nötig

Interesse drückt häufig dahinterliegenden Wert aus

Interessenkonflikt: Wegen Knappheit von Gütern, Positionen, die gleich gewollt werden → Lösung: Kompromiss

Wertekonflikt: Wegen Dissens (kein Konsens) bzgl. normativem Status von sozialem Objekt, Meinungsverschiedenheiten über Werte → keine konkrete Lösung

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Werte Vorstellungen

  1. Wertidealismus: Werte als überzeitliche Gebilde → vorgegeben, zu entdecken, nicht relativierbar

  2. Wertnaturalismus: Werte als natürliche Eigenschaft → in Natur zu finden, Natur hat Eigenwert

  3. Wertsubjektivismus: Werte als subjektive Präferenzen → Fundament: Bedürfnisse, Interessen

  4. Wertkonstruktivismus: Werte als Resultat sozialer Aushandlung → Teil von Kultur