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Begriffe
Konzept, Idee → Bausteine von Gedanken, Wissen über Gegenstände mit deren Merkmale
Bezug zu anderen Konzepten nötig für Bedeutung des Begriffs
Begriff vs. Bezeichner
Begriff: Umfasst gesamtes Konzept
Bezeichner: Beschreibt Konzepte mit Worten (sprachlich)
Synonymität: Begriffe haben mehrere Bezeichner
Ambiguität: Bezeichner gehören zu mehreren Begriffen
Ambiguitätstoleranz: Sensibel sein in Ethik für verschiedene Bedeutungen von Begriffen
Akteurschaft (Floridi, Sanders)
Moralische Akteurschaft: Ein System ist interaktiv, autonom, adaptiv
Interaktiv: Austausch, Beeinflussung von System und Umwelt
Autonom: Systemzustand unabhängig von Interaktion änderbar
Adaptiv: Regeln der Zustandsänderung durch Interaktionen änderbar
Gedankenexperimente
Was-wäre-wenn Vorstellungen (kontrafaktisch)
Hilfsmittel zum Theorien entwickeln, veranschaulichen, Selbstverständlichkeiten hinterfragen
Arten von Gedankenexperimenten
Erklärend: illustrierend, veranschaulichend
Zur Änderung von Überzeugungen: Argumentationen mit kontrafaktischen Szenarien
Zur Schärfung/Innovation von Begriffen
Gliederung von Gedankenexperimenten
Einleitung durch philosophische Fragestellung
Kontrafaktisches Szenario
Auswertung des Szenarios bezĂĽglich Fragestellung
Dilemma
Konfliktsituation mit mehreren Handlungsmöglichkeiten, nur eine kann gewählt werden → jede Handlung hat moralische Probleme
Mittel- und Zielkonflikte
Zielkonflikt: Durch Uneinigkeit ĂĽber was zu erreichen ist (erstrebenswerter Wert)
Rahmend: Was zu angestrebten Zielen/Werten gehören soll
Gerahmt: Konkretere Ziele in festgelegten Wert-/Zielvorstellungen
Mittelkonflikt: Wie etwas am Besten zu erreichen ist (Handlungsnorm)
Werte und Werturteile
Bewusste/Unbewusste Orientierungsmuster für menschliches Handeln → von Normen (Handlungsvorschriften) realisiert
Normative Grundlage fĂĽr Lebensgestaltung: Bieten Sinn, Richtung
Schema Werturteil: <Person> schätzt <Etwas in Welt> als <Wertwort (adj.)> weil <Begründung>
Wichtige Werte im Systemdesign
Human value | Definition |
Human welfare | Refers to people’s physical, material, psycological well-being |
Ownership and property | Refers to right to possess an object (or info), use it, manage it, derive income from it and bequeath it |
Privacy | Refers to claim, entitlement, right of an individual to determine what info about themselves can be communicated to others |
Freedom from bias | Refers to systematic unfairness perpetrated on individuals or groups, including pre-existing (emergent) social, technical bias |
Universal usability | Refers to making all people successful users of info technology |
Trust | Refers to expectations existing between people who can experience good will, extend it toward others, feel vulnerable/betrayal |
Autonomy | Refers to people’s ability to decide, plan, act in ways they believe will help them achieve their goals |
Informed consent | Refers to garnering people’s aggreement, encompassing criteria of disclosure, comprehension & voluntariness, competence, aggreement |
Accountability | Refers to properties that ensure the actions of a person/people or institution may be traced uniquely to them |
Courtesy | Refers to treating people with politeness and consideration |
Identity | Refers to people’s understanding of who they are over time, embracing continuity and discontinuity over time |
Calmness | Refers to a peaceful and composed psycological state |
Environmental sustainability | Refers to sustaining ecosystems so they meet needs of the present |
Werte vs. Interessen und deren Konflikte
Interesse: Beziehung zwischen Subjekt und Gegenstand
Durch Bedürfnis entstanden → verfolgt Ziel
Wert: Beziehung zwischen Gegenstand und MaĂźstab durch wertenden Menschen
Existiert nur vor Wertmaßstab → Vorstellung von gut nötig
Interesse drückt häufig dahinterliegenden Wert aus
Interessenkonflikt: Wegen Knappheit von Gütern, Positionen, die gleich gewollt werden → Lösung: Kompromiss
Wertekonflikt: Wegen Dissens (kein Konsens) bzgl. normativem Status von sozialem Objekt, Meinungsverschiedenheiten über Werte → keine konkrete Lösung
Werte Vorstellungen
Wertidealismus: Werte als überzeitliche Gebilde → vorgegeben, zu entdecken, nicht relativierbar
Wertnaturalismus: Werte als natürliche Eigenschaft → in Natur zu finden, Natur hat Eigenwert
Wertsubjektivismus: Werte als subjektive Präferenzen → Fundament: Bedürfnisse, Interessen
Wertkonstruktivismus: Werte als Resultat sozialer Aushandlung → Teil von Kultur