Analyse Sprachlicher Stilmittel

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Diese Karteikarten decken die Definitionen und Funktionen der wichtigsten sprachlichen Stilmittel ab, wie sie in der antiken Rhetorik und modernen Literatur verwendet werden.

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14 Terms

1
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Stilmittel

Sprachliche Ausdrucksmittel, die ihren Ursprung in der antiken Rhetorik Griechenlands haben und dazu dienen, Aussagen zu betonen, die Aufmerksamkeit zu lenken und die Merkfähigkeit zu fördern.

2
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Alliteration

Wird auch als Stabreim bezeichnet; Wiederholung des Anfangsbuchstabens bei aufeinanderfolgenden Wörtern (z. B. „Über Stock und Stein“).

3
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Anapher

Wiederholung eines Satzanfanges bei aufeinanderfolgenden Sätzen zur Hervorhebung und zum Wecken von Emotionen.

4
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Aufzählung

Aneinanderreihung mehrerer gleichartiger Elemente wie Wörter oder Wortgruppen zur Verstärkung des Gesagten (z. B. „Sonne, Mond und Sterne“).

5
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Binnenreim

Zwei Wörter innerhalb eines Verses reimen sich, was eine betonende und lautmalerische Wirkung hat.

6
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Ellipse

Verkürzter Satz durch Auslassen von Wörtern oder Satzteilen, der trotz der Auslassung verständlich bleibt und oft Gefühle ausdrückt.

7
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Enjambement

Ein Zeilensprung, bei dem ein Satz über das Versende hinausgeht; bricht gängige Strukturen auf und regt zum Nachdenken an.

8
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Euphemismus

Eine beschönigende Umschreibung eines negativen Sachverhalts, um diesen abgemildert darzustellen (z. B. „sanft entschlafen“ für Sterben).

9
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Hyperbel

Eine starke Übertreibung eines Sachverhaltes oder Gefühls, um die Gefühlsintensität maximal zu steigern.

10
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Inversion

Umstellen der normalen Satzstellung, um den ersten Satzteil besonders zu betonen (z. B. „Unendlich mühsam war der Weg!“).

11
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Ironie

Eine Aussage, bei der das Gesagte das Gegenteil von dem ist, was eigentlich gemeint ist; dient der Provokation oder der Unterhaltung.

12
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Klimax

Eine meist dreiteilige Steigerung, die den gewünschten Eindruck verstärkt (z. B. „Ich laufe, ich renne, ich fliege“).

13
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Lautmalerei (Onomatopoesie)

Die sprachliche Nachahmung von Klängen, Lauten oder Geräuschen zur anschaulichen Gestaltung.

14
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Wiederholung

Das mehrfache Verwenden von Wörtern, Satzteilen oder ganzen Sätzen, um Wichtiges hervorzuheben und das Gesagte zu verstärken.