Lernkartei: Atmung, Herz-Kreislauf, Schemata, Reanimation und Vitalwerte

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Vokabel-Lernkarten zur Vorbereitung auf Prüfungen über das Atmungssystem, Herz-Kreislauf-System, Notfall-Schemata, BLS-Reanimation und medizinische Vitalwerte.

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25 Terms

1
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Oberer Atemweg

Anatomische Einteilung der Atemwege bestehend aus Nase/Mund, Rachen (Pharynx) und Kehlkopf (Larynx).

2
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Unterer Atemweg

Anatomische Einteilung der Atemwege bestehend aus Luftröhre (Trachea), Hauptbronchien, Bronchien, Bronchiolen und Alveolen.

3
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Trachea (Luftröhre)

Verläuft vor der Speiseröhre (Ösophagus), reicht vom Kehlkopf bis zur Bifurkation, ist ca. 1015cm10 - 15\,\text{cm} lang, hat einen Durchmesser zwischen 22,5cm2 - 2{,}5\,\text{cm} und besteht aus hufeisenförmigen Knorpelspangen.

4
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Totraum

Das luftleitende System (Nase, Mund, Pharynx, Larynx, Trachea, Hauptbronchien, Bronchien, Bronchiolen) ohne Gasaustausch mit einem Volumen von 2ml/kgKG2\,\text{ml/kgKG}.

5
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Lunge (Pulmo)

Zentrales Organ der Atmung; der rechte Lungenflügel besteht aus 33 Lappen und 1010 Segmenten, der linke Lungenflügel aus 22 Lappen und 99 Segmenten.

6
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Pleura (Brustfell)

Besteht aus dem Lungenfell (liegt direkt auf der Lunge) und dem Rippenfell (kleidet die Brustwand aus); der dazwischenliegende Pleuraspalt ist mit seröser Flüssigkeit gefüllt.

7
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Inspiratorisches Reservevolumen (IRV)

Menge an Luft, die nur bei vertiefter Einatmung zusätzlich aufgenommen werden kann; beträgt ca. 23Liter2 - 3\,\text{Liter} (20003000ml2000 - 3000\,\text{ml}).

8
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Atemminutenvolumen (AMV)

Das Produkt aus Atemfrequenz (AF\text{AF}) und Atemzugvolumen (AZV\text{AZV}) (AF×AZV=AMV\text{AF} \times \text{AZV} = \text{AMV}); gibt an, wie viel Liter Luft pro Minute eingeatmet werden.

9
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Atemregulation

Steuerung der Ventilation zur Anpassung an die Stoffwechselsituation; primär beeinflusst durch den Kohlendioxidpartialdruck (pCO2pCO_2), den Sauerstoffpartialdruck (pO2pO_2) und den pH-Wert des Blutes (7,357,457{,}35 - 7{,}45).

10
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Atemzentrum

Lokalisiert in der Medulla oblongata (einem Teil des Hirnstammes); fasst alle wichtigen Werte sowie Partialdrücke der Atemgase zusammen und steuert die Atmung.

11
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Vorhöfe (Atrien)

Herzhohlräume; im rechten Vorhof münden die obere und untere Hohlvene (sauerstoffarmes Blut), im linken Vorhof münden die Lungenvenen (sauerstoffreiches Blut).

12
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Segelklappen

Herzklappen aus dünnem Bindegewebe zwischen Vorhof und Kammer, bestehend aus der Trikuspidalklappe und der Mitralklappe.

13
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Taschenklappen

Herzklappen zwischen den Herzkammern und dem Kreislauf, bestehend aus der Pulmonalklappe und der Aortenklappe.

14
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Sinusknoten

Taktgeber des Reizleitungssystems des Herzens, der mit einer Eigenfrequenz von 6080bpm60 - 80\,\text{bpm} schlägt.

15
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Blutplasma

Flüssiger Blutbestandteil (58%58\,\% des Blutes); klare gelbliche Flüssigkeit bestehend aus 90%90\,\% Wasser, 8%8\,\% Proteinen und 2%2\,\% Ionen, Glukose, Hormonen, Kreatin und Harnstoff.

16
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Erythrozyten

Rote Blutkörperchen für den O2O_2- und CO2CO_2-Transport; Bildung im Knochenmark, Lebensdauer ca. 120Tage120\,\text{Tage}, Abbau in der Milz; Hauptbestandteil ist eisenhaltiges Hämoglobin.

17
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xABCDE-Schema

Untersuchungsschema für Notfälle: xx (critical Bleeding), AA (Airway), BB (Breathing), CC (Circulation), DD (Disability), EE (Environment).

18
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SAMPLER-Schema

Anamneseschema: SS (Symptome), AA (Allergien), MM (Medikamente), PP (Patientenvorgeschichte), LL (Letzte Mahlzeit), EE (Ereignis), RR (Risikofaktoren), SS (Schwangerschaft).

19
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4H & 1C 4E

Reversible Ursachen eines Herzkreislaufstillstands: Hypoxie, Hypovolämie, Hyper-/Hypokalämie (bzw. Hypoglykämie), Hypothermie (4H4H) sowie Herzbeuteltamponade (1C1C), Intoxikation, Thromboembolie, Spannungspneumothorax (4E4E).

20
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Garantenstellung (§13 StGB)

Rechtliche Verpflichtung von medizinischem Fachpersonal (sowie z. B. Polizisten, Lehrern, Bademeistern), Patientinnen und Patienten vor Schäden zu bewahren.

21
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Thoraxkompression (BLS)

Erste Säule der Reanimation: Druckpunkt im unteren Drittel des Sternums, 100120Kompressionen/Minute100 - 120\,\text{Kompressionen/Minute}, 56cm5 - 6\,\text{cm} Drucktiefe (ca. 1/31/3 des Thorax) und vollständige Entlastung.

22
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Schockbare Herzrhythmen

EKG-Rhythmen, bei denen eine Defibrillation indiziert ist: pulslose ventrikuläre Tachykardie (pVT) und Kammerflimmern.

23
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Blutdruck Normwerte (RR)

Normaler Blutdruck liegt bei 120/80mmHG120/80\,\text{mmHG}; eine Hypertonie liegt bei >180mmHG> 180\,\text{mmHG}, eine Hypotonie bei <100mmHG< 100\,\text{mmHG}.

24
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Blutzucker Grenzwerte (BZ)

Hypoglykämie liegt vor bei <70mg/dl< 70\,\text{mg/dl}, Hyperglykämie bei >250mg/dl> 250\,\text{mg/dl} und ein erhöhter Wert 2h2\,\text{h} nach Nahrungsaufnahme bei >140mg/dl> 140\,\text{mg/dl}.

25
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Atemfrequenz Normwerte (AF)

Normale Atemfrequenz bei Erwachsenen ist 1220Atemzu¨ge/min12 - 20\,\text{Atemzüge/min}; Bradypnoe liegt bei <12Atemzu¨ge/min< 12\,\text{Atemzüge/min} (Hypoventilation), Tachypnoe bei >20Atemzu¨ge/min> 20\,\text{Atemzüge/min} (Hyperventilation).