Klausurvorbereitung Lernfeld 1 - Kaufmann/-frau für Büromanagement

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Diese Flashcards decken die wesentlichen Begriffe des Lernfelds 1 für die Klausurvorbereitung zum Kaufmann/zur Kauffrau für Büromanagement ab, basierend auf dem bereitgestellten Vorbereitungsskript.

Last updated 2:29 PM on 8/13/26
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39 Terms

1
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Unternehmensziele

Angestrebte Zustände, die ein Unternehmen mit seinem wirtschaftlichen Handeln erreichen will und die Richtung für alle betrieblichen Entscheidungen vorgeben.

2
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Ökonomische Ziele

Ziele wie Gewinnmaximierung, Umsatzsteigerung, Kostenminimierung und Sicherung oder Erhöhung von Marktanteilen.

3
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Soziale Ziele

Betriebliche Ziele wie gute Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung, Mitarbeiterzufriedenheit und Ausbildung.

4
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Ökologische Ziele

Ziele, die den Umweltschutz, die Nachhaltigkeit und die Ressourcenschonung betreffen.

5
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Formalziel

Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens, wie zum Beispiel der Gewinn.

6
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Sachziel

Konkrete Leistungen (z. B. Produktion oder Absatz), mit denen das übergeordnete wirtschaftliche Formalziel erreicht wird.

7
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Zielkonflikt

Ein Zustand, in dem sich Unternehmensziele widersprechen, wie zum Beispiel Gewinnmaximierung versus Umweltschutz oder hohe Löhne.

8
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Bedürfnis

Ein empfundener Mangel, den man beseitigen möchte (Wunsch nach etwas).

9
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Bedarf

Ein Bedürfnis, das durch Kaufkraft (verfügbares Geld) gedeckt werden kann.

10
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Nachfrage

Der Bedarf, der tatsächlich am Markt wirksam wird, indem ein Kauf ausgeführt wird.

11
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Existenzbedürfnisse

Lebensnotwendige Bedürfnisse wie Nahrung, Kleidung und Wohnung.

12
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Kulturbedürfnisse

Bedürfnisse, die sich aus dem gesellschaftlichen Erwartungshorizont ergeben, wie Bildung, Zeitung oder Urlaub.

13
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Luxusbedürfnisse

Wünsche, die über das übliche Maß hinausgehen, wie zum Beispiel ein Luxusauto oder eine Yacht.

14
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Individualbedürfnisse

Bedürfnisse, die eine einzelne Person betreffen, wie Hunger oder persönliche Kleidung.

15
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Kollektivbedürfnisse

Wünsche, die von der Allgemeinheit gemeinsam empfunden und gedeckt werden, wie Sicherheit durch die Polizei oder das Straßennetz.

16
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Produktionsgüter (Investitionsgüter)

Güter, die zur Herstellung weiterer Güter dienen, wie Maschinen, Rohstoffe oder Werkzeuge.

17
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Konsumgüter

Güter zur direkten Bedürfnisbefriedigung des Endverbrauchers, wie Lebensmittel oder Kleidung.

18
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Materielle Güter (Sachgüter)

Körperlich anfassbare Güter wie Möbel oder Autos.

19
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Immaterielle Güter

Nicht körperliche Güter, zu denen Dienstleistungen (z. B. Beratung) und Rechte (z. B. Patente) gehören.

20
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Komplementärgüter

Güter, die sich gegenseitig ergänzen und nur gemeinsam sinnvoll nutzbar sind, wie Drucker und Druckerpatrone.

21
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Substitutionsgüter

Güter, die austauschbar sind und sich gegenseitig ersetzen können, wie Butter und Margarine.

22
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Maximalprinzip

Der Grundsatz, mit gegebenen (festen) Mitteln den größtmöglichen Erfolg zu erzielen.

23
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Minimalprinzip

Der Grundsatz, ein festgelegtes Ziel mit dem geringstmöglichen Mitteleinsatz zu erreichen.

24
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Elementarfaktoren

Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren, bestehend aus menschlicher Arbeitsleistung, Betriebsmitteln und Werkstoffen.

25
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Dispositiver Faktor

Betriebswirtschaftlicher Produktionsfaktor, der die Planung, Organisation, Leitung und Kontrolle durch die Geschäftsleitung umfasst.

26
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Primärer Sektor

Sektor der Urproduktion, der Rohstoffe aus der Natur gewinnt (z. B. Landwirtschaft, Bergbau).

27
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Sekundärer Sektor

Verarbeitendes Gewerbe, das Güter herstellt (z. B. Industrie, Handwerk, Bauwirtschaft).

28
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Tertiärer Sektor

Dienstleistungssektor, zu dem Handel, Banken, Versicherungen, Bildung und Verwaltung gehören.

29
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Firma

Der Name, unter dem ein Kaufmann laut § 17 HGB seine Geschäfte betreibt und seine Unterschrift abgibt.

30
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Personenfirma

Ein Firmenname, dessen Kern aus dem Namen mindestens einer natürlichen Person besteht.

31
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Sachfirma

Ein Firmenname, dessen Kern den Unternehmensgegenstand oder die Branche beschreibt.

32
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Berufsbildungsgesetz (BBiG)

Die gesetzliche Grundlage, die die Berufsausbildung allgemein regelt, einschließlich Vertrag, Pflichten und Prüfungen.

33
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Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG)

Gesetz für Auszubildende unter 18 Jahren zur Regelung von Arbeitszeiten, Pausen, Urlaub und Nachtarbeitsverboten.

34
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Lernpflicht

Die Pflicht des Auszubildenden, sich zu bemühen, die Ausbildungsziele zu erreichen.

35
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Probezeit (Ausbildung)

Beträgt laut BBiG mindestens 1 und maximal 4 Monate.

36
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Prokura (§§ 48–53 HGB)

Weitreichendste handelsrechtliche Vollmacht für fast alle Arten von gerichtlichen und außergerichtlichen Geschäften; muss ins Handelsregister eingetragen werden.

37
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Handlungsvollmacht (§ 54 HGB)

Vollmacht für übliche Geschäfte eines Handelsgewerbes; weniger weitreichend als Prokura und nicht im Handelsregister eintragungspflichtig.

38
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Istkaufmann (§ 1 HGB)

Wer ein Gewerbe betreibt, das einen kaufmännischen Geschäftsbetrieb erfordert; die Kaufmannseigenschaft entsteht automatisch.

39
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Formkaufmann (§ 6 HGB)

Handelsgesellschaften wie die GmbH oder AG, die allein aufgrund ihrer Rechtsform als Kaufmann gelten.