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Diese Flashcards im Vokabel-Stil decken die Kernkonzepte der Vorlesungsnotizen ab, einschließlich Erziehungsziele, pädagogische Maßnahmen, Fachrichtungen der Pädagogik sowie Grundlagen der Reform- und Montessoripädagogik.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai | Chat |
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Erziehungsziele
Bewusst gesetzte Wert- und Normvorstellungen über das Ergebnis der Erziehung, die Auskunft darüber geben, wie sich der zu Erziehende verhalten soll und wie Erzieher handeln sollen.
Grundkonsens
Die Übereinstimmung bei der Formulierung von Erziehungszielen für alle Mitglieder einer Gesellschaft; in Deutschland bilden die Grundrechte den kleinsten gemeinsamen Nenner.
Soziokulturelle Faktoren
Einflussgrößen auf die Erziehungsziele wie die Wert- und Normvorstellungen der Gesellschaft, gesellschaftliche Trends und Medien.
Ökonomische Faktoren
Faktoren der Wirtschaftsordnung einer Gesellschaft (z. B. Verdienst, Vermögen, Statussymbole), die die Setzung von Erziehungszielen beeinflussen.
Individuelle Faktoren
Persönliche Gegebenheiten wie die familiäre Situation (Familiengröße, Art der Familie), die auf die Erziehungsziele wirken.
Normpluralismus
Das Vorhandensein vieler verschiedener Meinungen und Wertvorstellungen innerhalb einer Gesellschaft, was zu Unsicherheit bei der Festlegung von Erziehungszielen führen kann.
Persönlichkeitsmerkmale (Erzieher)
Eigene Wünsche, Ideale, Weltanschauungen, Bedürfnisse und Einstellungen des Erziehers, die die Erziehungsziele beeinflussen.
Menschenbild
Die eigene Sichtweise vom Wesen des Menschen und der Welt.
Anthropologische Begründung
Begründung von Erziehungszielen durch die Orientierung am Wesen und der Würde des Menschen (Fragen nach Lernfähigkeit und dem Recht auf Bildung).
Normative Begründung
Rechtfertigung von Erziehungszielen dadurch, dass sie ein geregeltes Zusammenleben ermöglichen und Orientierung an notwendigen Werten und Normen bieten.
Pragmatische Begründung
Begründung von Erziehungszielen durch die Orientierung an anstehenden Aufgaben und Problemen der Zeit sowie dem Erwerb lebenswichtiger Kompetenzen.
Lob
Spontane, verbale oder nonverbale Äußerung von Wertschätzung, Anerkennung oder Bewunderung für eine konkrete Leistung oder ein positives Verhalten; fungiert als sozialer Verstärker.
Materielle Belohnung
Greifbare Dinge wie Spielzeug, DVDs, Süßigkeiten oder Geld, die als direkte, sichtbare Reize schnell motivieren können.
Immaterielle Belohnung
Nicht greifbare Zuwendungen wie Lob, Aufmerksamkeit, Anerkennung oder gemeinsame Zeit, die soziale Bedürfnisse ansprechen und langfristig wirken.
Positiver Verstärker
Konsequenzen, die die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens erhöhen, weil durch sie ein angenehmer Zustand herbeigeführt oder aufrechterhalten wird.
Ermutigung
Unterstützende Erziehungsmaßnahme, bei der Zuversicht und Selbstvertrauen angeregt werden, ohne das Ergebnis zu bewerten.
Erwachsenenbildung / Andragogik
Pädagogische Fachrichtung, die sich mit dem freiwilligen Lernen im Erwachsenenalter befasst, etwa in der beruflichen Weiterbildung oder in Sprachkursen.
Sozialpädagogik
Befasst sich mit Bildung, Erziehung und Unterstützung außerhalb der Schule in sozialen Problemlagen, z. B. in der Jugendhilfe oder Familienberatung.
Schulpädagogik
Untersucht das Lernen und Lehren in der Schule, den Unterricht, Lernprozesse, schulische Strukturen und die Rolle der Lehrkraft.
Frühpädagogik
Fachrichtung für die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in der frühen Kindheit (Krippe, Kita, Vorschule).
Sonderpädagogik
Förderung von Menschen mit körperlichen, geistigen oder sozialen Beeinträchtigungen sowie besonderen Bedürfnissen.
Medienpädagogik
Analysiert den Einfluss von Medien auf Bildungsprozesse und fördert Medienkompetenz durch das Lernen mit und über Medien.
Interdisziplinäre Komplexleistung
Der ganzheitliche Charakter der Frühförderung, bei dem medizinische, psychologische, soziale und pädagogische Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden.
Ziel der Frühförderung
Eine drohende oder bereits eingetretene Behinderung frühzeitig zu erkennen und das Kind in seinen körperlichen, seelischen und sozialen Fähigkeiten gezielt zu unterstützen.
Pädagogik vom Kinde aus
Zentraler Kerngedanke der Reformpädagogik, wonach das Kind ein Recht auf Selbstentfaltung und Selbstbestimmung hat und mit seinen Interessen im Zentrum steht.
Natürlicher Entwicklungsplan
Annahme der Reformpädagogik, dass im Kind ein Plan angelegt ist, der sich weitgehend von selbst entfaltet.
Hilf mir, es selbst zu tun
Leitsatz der Montessori-Pädagogik, der die Ermächtigung des Kindes zur Selbstständigkeit und Eigenverantwortung betont.
Fehlerkontrolle (Montessori)
Eigenschaft von Montessori-Lernmaterialien, die so gestaltet sind, dass das Kind selbstständig bemerkt, wenn es etwas falsch macht, und sich korrigieren kann.
Freie Arbeit / Offener Unterricht
Konzept in Montessori-Schulen, bei dem Kinder selbst entscheiden, womit sie sich beschäftigen, was die Selbstdisziplin und echtes Interesse fördert.