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Vokabel-Flashcards zu den Grundlagen der BWL, einschließlich Zielen, Wirtschaftsprinzipien, Kennzahlen und Rechtsformen basierend auf dem Vorlesungsskript.
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Deskriptionsziel
Beschreibung des Ist-Zustands, wie zum Beispiel der Organisationsstruktur, Aufgabenverteilung oder Handlungsabläufe.
Explikationsziel
Grund- und Ursachenforschung, um Zusammenhänge festzustellen und Begründungen für Probleme zu finden.
Normatives Ziel
Erstellung von Prognosen und Handlungsempfehlungen für die Zukunft.
Wirtschaften
Planvolle Tätigkeiten zur Befriedigung von Bedürfnissen durch knappe Güter unter Beachtung des ökonomischen Prinzips.
Minimalprinzip
Ein Teil des ökonomischen Prinzips, bei dem ein gesetztes Ziel mit minimalem Aufwand erreicht werden soll.
Maximalprinzip
Ein Teil des ökonomischen Prinzips, bei dem mit einem gesetzten Aufwand das maximale Ziel erreicht werden soll.
Primärer Sektor
Der Sektor der Urproduktion, wie zum Beispiel die Agrarwirtschaft.
Sekundärer Sektor
Der Sektor, der die Industrie umfasst.
Tertiärer Sektor
Der Sektor, der Dienstleistungen umfasst.
Quartärer Sektor
Der Sektor, der sich auf IT-Technik spezialisiert.
Gewinn
Berechnet als die Differenz zwischen Ertrag und Aufwand: Gewinn=Ertrag−Aufwand.
Rentabilität
Eine Kennzahl zur Erfolgsmessung, definiert als eingesetztes KapitalGewinn.
Wirtschaftlichkeit
Das Verhältnis von Output zu Input nach Wert: Input (nach Wert)Output (nach Wert).
Produktivität
Das Verhältnis von Output zu Input nach Menge: Input (nach Menge)Output (nach Menge).
Komplementäre Ziele
Ziele, die miteinander vereinbar sind und sich gegenseitig unterstützen.
Konkurrierende Ziele
Ziele, die entgegengesetzt zueinander stehen und sich gegenseitig behindern.
Indifferente Ziele
Ziele, zwischen denen kein Bezug besteht.
Effizienz
Entspricht dem ökonomischen Prinzip und wird beschrieben als „Die Dinge richtig tun“.
Effektivität
Die Auswahl der richtigen Mittel zum Ziel, beschrieben als „Die richtigen Dinge tun“.
Shareholder-Ansatz
Ansatz, bei dem die Eigenkapitalgeber das Primärziel des wirtschaftlichen Erfolgs verfolgen, das unternehmerische Risiko tragen und Entscheidungen treffen.
Stakeholder-Ansatz
Ansatz, bei dem die Unternehmensführung für einen Interessenausgleich zwischen internen und externen Anspruchsgruppen sorgt.
Nutzwertanalyse / Scoring-Methode
Ein Verfahren zur Standortwahl durch Bestimmung und Gewichtung von Zielkriterien sowie Ermittlung des Gesamtnutzwerts von Alternativen.
Personengesellschaft
Zusammenschluss natürlicher oder juristischer Personen ohne eigene Rechtspersönlichkeit, bei der Gesellschafter unbeschränkt (auch mit Privatvermögen) haften.
Kapitalgesellschaft
Eine juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit und Mindestkapital, bei der die Gesellschafter nur in Höhe ihrer Einlagen haften.