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Vokabel-Lernkarten zu den Grundlagen der Bauverfahrenstechnik basierend auf den Vorlesungsinhalten zu Hebezeugen, Schalungsplanung, Frischbetondruck, Erdbau, Baugrubenverbau und Wasserhaltung.
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Laufkatzenausleger
Die am meisten verbreitete Auslegerart bei Turmdrehkranen, bei der die Last über die gesamte Auslegerlänge horizontal verfahren werden kann.
Nadelausleger
Auslegerart für große Kletterkrane, die durch Steilstellung das Ausweichen von Hindernissen ermöglicht und zusätzliche Hubhöhe bietet.
Biegebalkenausleger
Auslegerart ohne Turmspitze, wodurch mehrere Obendreher-Krane auf engem Raum eingesetzt werden können und der Montageaufwand sinkt.
Fundamentkreuz
Aufstellart für Turmdrehkranen, bei der die Standsicherheit durch Ballast im Fußbereich erzielt wird und die Kranfüße auf lastverteilenden Fundamentplatten stehen.
Einzelfundament mit Fundamentanker
Platzsparende Kranaufstellart ohne Ballastfertigteile, die jedoch hohe Kosten durch verlorene Anker verursacht.
Portalkran
Hebezeug mit einer Spannweite bis 25,0m und hoher Traglast von 10bis15t zum Transport schwerer Lasten auf begrenzter Fläche.
Nennmaß
Maß, das zur Kennzeichnung von Größe, Gestalt und Lage eines Bauteils oder Bauwerks in der Zeichnung angegeben ist.
Istmaß
Durch eine Messung am Bauteil tatsächlich festgestelltes Maß.
Maßtoleranz
Die Differenz zwischen Höchstmaß und Mindestmaß nach DIN 18201 und DIN 18202.
Trennmittel
Mittel zum Einsprühen oder Auftragen auf die Schalhaut, das ein Haften am Beton verhindert und die Schalhaut schützt.
DW 15
Der auf Baustellen gebräuchlichste Ankerstab-Durchmesser für die Zusammenspannung von Wandschalungen.
Rahmenschalung
Modulares Wandschalungssystem aus flächigen Rahmen-Baukastenelementen, die sowohl stehend als auch liegend kombiniert werden können.
Trägerschalung
Wandschalungssystem aus Holzträgern und Doppel-U-Profilen, das besonders bei gestaltetem Sichtbeton eingesetzt wird.
Längenausgleich
In der Mitte einer Wandschalung angeordnetes Schalungselement zum Ausgleich von Maßtoleranzen und zur Gewährleistung von Ausschalspiel.
Frischbetondruck (σhk)
Charakteristische ruhende Einwirkung, die von flüssigem oder erstarrendem Beton auf lotrechte Schalungskonstruktionen ausgeübt wird.
Erstarrungsende (tE)
Zeitspanne bis zum Erstarren des Frischbetons, die nach DIN 18218 je nach Betontemperatur und Festigkeitsentwicklung meist 5h oder 7h beträgt.
Hydrostatische Druckhöhe (hE)
Höhe, bei der der maximale Frischbetondruck erreicht wird, berechnet durch hE=γcσhk,max.
Auflockerungsfaktor (fA)
Kennzahl für den Volumenzuwachs beim Lösen von Boden, definiert als fA=VgelockertVfest<1.
Verdichtungsgrad (fV)
Kennzahl für die Volumenverminderung beim Verdichten von Boden, definiert als fV=VgelockertVverdichtet<1.
Tieflöffel
Das am häufigsten verwendete Baggerwerkzeug für Hydraulikbagger mit gängigen Löffelinhalten von 1,0bis2,0m3.
Baugeräteliste (BGL)
Standardwerk zur Erfassung technischer und wirtschaftlicher Daten von Baumaschinen, gegliedert in 24 Hauptgruppen.
Arbeitsraum
Nach DIN 4124 erforderlicher freier Mindestabstand von 0,50m zwischen der Außenseite des Bauwerks und der Böschung oder dem Verbau.
Trägerbohlwand (Berliner Verbau)
Biegeweicher, nicht wasserdichter Verbau aus senkrechten Stahlprofilträgern mit einer Ausfachung aus Rundholz, Kantholz oder Spritzbeton.
Spundwand
Biegeweicher, nahezu wasserdichter Verbau aus ineinandergreifenden Stahlspundbohlen für rammbare Böden bei hohem Grundwasserstand.
Überschnittene Bohrpfahlwand
Deformationsarmer und wasserdichter Verbau im Grundwasserbereich aus abwechselnd überschnitten gebohrten unbewehrten und bewehrten Betonpfählen.
Schlitzwand
Deformationsarme und wasserdichte Baugrubensicherung aus Beton oder Stahlbeton, hergestellt in flüssigkeitsgestützten Erdschlitzen.
Offene Wasserhaltung
Entwässerungsverfahren, bei dem Oberflächen- und Grundwasser über Gräben oder Rinnen in Pumpensümpfe geleitet und abgepumpt wird.
Wellpoint-Anlage
Geschlossene Flachbrunnenanlage aus eingespülten Saugrohren (Punktbrunnen) für Absenktiefen von 8bis10m.
Fallkopf
Spezielle Kopfkonstruktion bei Deckenschalungsstützen, die ein frühzeitiges Ausschalen von Trägern und Schalplatten erlaubt, während die Deckenstütze stehen bleibt.
Deckenschaltisch
Großflächiges Schalsegment aus fest verbundenen Schalhäuten, Trägern und Stützen für das schnelle Schalen großer Deckenflächen.
Laufkatzenausleger
Am weitesten verbreitete Auslegerart bei Turmdrehkranen, bei der die Last über die gesamte Auslegerlänge horizontal verfahren werden kann.
Nadelausleger
Kranausleger für große Kletterkrane, der durch Steilstellung das Ausweichen von Hindernissen erlaubt und zusätzliche Hubhöhe bietet.
Biegebalkenausleger
Turmdrehkran-Ausleger ohne Turmspitze, der den platzsparenden Einsatz mehrerer Obendreher-Krane auf engem Raum ermöglicht.
Portalkran
Hebezeug mit einer Spannweite von bis zu 25,0m und einer hohen Traglast von 10 bis 15t in jeder Position.
Nennmaß
Nach DIN 18201 das Maß, das zur Kennzeichnung von Größe, Gestalt oder Lage eines Bauteils angegeben und in Ausführungsplänen eingetragen wird.
Grenzabmaß
Die Differenz zwischen dem Höchstmaß und dem Nennmaß oder zwischen dem Mindestmaß und dem Nennmaß.
Maßtoleranz
Die Differenz zwischen dem zulässigen Höchstmaß und dem Mindestmaß eines Bauteils.
DW 15
Der auf Baustellen gebräuchlichste Standard-Ankerstabdurchmesser zur Verankerung von Wandschalungen.
Erstarrungsende tE
Kennwert für das Ende des Betonerstarrungsprozesses nach DIN 18218, der ohne Verzögerer je nach Betonklasse und Temperatur standardmäßig 5Stunden oder 7Stunden beträgt.
Frischbetondruck σhk
Der charakteristische Wert der ruhenden Last des Frischbetons auf lotrechte Schalungskonstruktionen nach DIN 18218:2010-01.
Hydrostatische Druckhöhe hE
Die Höhe, bei der der maximale Frischbetondruck auf die Schalung erreicht wird, berechnet als hE=γcσhk,max.
Auflockerungsfaktor fA
Kennwert für den Volumenzuwachs beim Lösen des Bodens, definiert als fA=VgelockertVfest<1.
Verdichtungsgrad fV
Kennwert für die auftretende Volumenverminderung beim Einbau und Verdichten, definiert als fV=VgelockertVverdichtet<1.
Baugeräteliste (BGL)
Standardwerk des Baubetriebs mit technischen und wirtschaftlichen Kenngrößen von Maschinen, gegliedert in 24 Hauptgruppen (A bis Y).
Arbeitsraumbreite
Nach DIN 4124 der waagrechte Mindestabstand von ≥0,50m zwischen Böschungsfuß bzw. Verbau und Bauwerksaußenkante.
Trägerbohlwand (Berliner Verbau)
Biegeweicher, nicht wasserdichter Baugrubenverbau aus vertikalen Stahlprofilträgern mit Ausfachung aus Holz oder Spritzbeton.
Überschnittene Bohrpfahlwand
Deformationsarmer, wasserundurchlässiger Verbau, bei dem bewehrte Pfähle überschneidend in bereits erstellte unbewehrte Pfähle gebohrt werden.
Offene Wasserhaltung
Verfahren zur Baugrubenentwässerung über Gräben oder Rinnen in Pumpensümpfe, wirtschaftlich einsetzbar bis max. 2,5m (grobkörnig) bzw. 5,0m (feinkörnig) Wasserspiegelunterschied.
Wellpoint-Anlage
Flachbrunnen-Entwässerungssystem (Punktbrunnen) mit eingespülten Saugrohren (2 bis 4Zoll Durchmesser, 8 bis 10m Tiefe).
Fallkopf
Spezielle Kopfkonstruktion bei Deckenschalungsstützen, die ein Absenken und Entfernen der Träger und Schalplatten erlaubt, während die Stütze die Decke weiter sichert.
Dokadek 30
Ein Paneel-Träger-Schalungssystem für Ortbetondecken bis standardmäßig 30cm Stärke.
Deckenschaltisch
Großflächiges Schalelement aus starr verbundenen Schalhäuten, Trägern und Klappstützen für das zeitsparende Umsetzen mittels Kran.