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Theo Crosby, This is tomorrow, 1956
Gesellschaftliche Realitäten
Ausstellung in London in der Whitechapel Gallery
Spezialisierte Ausstellungsformate: Architektur, Designobjekte, Fotografie
12 Gruppen arbeiteten zusammen und erarbeiteten Gruppenbeiträge

Richard Hamilton, Just what is it tha makes today´s Homes so different, so appealing? 1956
Aus Katalog von This is tomorrow
Wohnzimmer als Ausdruck der Werte der modernen Konsumkultur
Traditionelles Geschlechterbild: Verknüpfung von Weiblichkeit und Männlichkeit mit sozialen Rollen und Stereotypen

Jasper Johns, Flag, 1954-55
symbolträchtiges Zeichen USA
Leinwand mit Zeitungsausschnitten beklebt und darüber gemalt, sodass Transparenzen teilweise sichtbar bleiben

Jasper Johns, White Flag, 1955
Größer als Flag
Gleiches Grundmotiv (Zeitungsausschnitten)
Nationale Identität als Thema
Expressionismus und Pop art

Jasper Johns, Target with Plaster, 1955
Kästchen und abdrucken von Objekten und Körperteile
Bisexuelle Identität in eine sehr konservative USA
Marcel. Duchamp Weibliches Feigenblatt, 1961 = Referenz (Körper, Sexualität)

Marcel Duchamp• Fountain 1917
Skandal; jeder, der 6 Dollar zahlte (heute 120), durfte ausstellen; wurde aber abgelehnt, da es angeblich keine Kunst war (Kunst kommt von können)

Marcel Duchamp, La mariée mise à nu par ses célibataires, même, 1934
• Sexualität und Weiblichkeit
• Zwischen Malerei, Architektur und Skulptur
• Kalotypie und Schablonentechnik

Marcel Duchamp, Tu m’, 1918
• Hand mit ausgestrecktem Finger
• Referenzen auf Readymades (Rad)
Verschiedene Ebene der Wirklichkeit

Marcel Duchamp, Schachtel im Koffer, 1935–1941 / 1961
• 68 bzw. 79 Miniatur-Reproduktionen seiner Werke und Readymades

Andy Warhol, Colored Mona Lisa, 1963
· Zwei Werke „Thirty are better than one“, 1963
· Farbvariation als Symbol
· Wiederholung von Mona Lisa als Motiv
· Mona lisa als Massenbild zur Aufmerksamkeitssteigerung

Marcel Duchamp, L.H.O.O.Q., 1919
Transformation und Bearbeitung eines bestehenden Bildes
• Der Titel ist ein Akronym (provokativ) => sexistisch konnotiertes Wortspiel
• Zusammenspiel von Idee und konzeptueller Bearbeitung

Kasimir Malewitsch, Partielle Verdunklung, 1914
· Geometrische Abstraktion
· Leerstelle

Marisol, The Family, 1963
· Familie als klassische gesellschaftliche Struktur
· Rollenbilder
· Skulpturalen Holzfiguren, malerei und reale Objekten

Marisol, Andy, 1962–63
· Darstellung von Andy Warhol als Holzfigur
Porträts wichtiger Persönlichkeiten der Zeit (popart und die gegenwart)
Andy Warhol
• Motive aus der Konsumkultur
• Wiederholung als zentrales künstlerisches Prinzip
· Bearbeitet Werbebilder
· Werbebranche

Andy Warhol, Green Coca-Cola Bottles, 1962
• Stark konsumiertes Markenprodukt als Motiv
• Coke is a Coke and no amount of money can get you a better Coke
• Zentrale Motivation: Massenkultur
• Ambivalenz: gleichzeitige Kritik und Faszination für Konsum

Andy Warhol, Brillo Boxes, 1969
• Sein Atelier als Factory bezeichnet
Massenproduktion durch Assistenten = Automatisierter Schaffensprozess
- Nicht mit Readymades vergleichen = das sind keine echten Waschmittel Kisten

Andy Warhol, Flowers, 1964
• Siebdruck: gleiche Motive in unterschiedlichen Farben und Variationen wiederholt
• Frage nach dem Verhältnis von Original und Kopie sowie nach der Rolle des Künstlers

Andy Warhol, Atomic Bomb, 1965
Death and Disaster Serie
• Einfluss des Kalten Krieges und nuklearer Bedrohung

Andy Warhol, 5 Deaths, 1961
• Frage nach medialer Darstellung von Gewalt = kritisch
- Das erste was gemacht wird ist ein foto zu machen
· Auswirkung der Massenkultur
·

John Chamberlain, Hillbilly Galoot, 1960 =>
· zerdrückte Autoteile als Material, Konsumprodukten Kunst
Andy Warhol, The American Supermarket, 1964
Galerie Ausstellung
• Warenpräsentation = Brillo Boxes und campbell Suppendosen
• Diskurs der Pop Art in New York
Frank Stella, Atelieraufnahme, 1959
• Atelier als Arbeits- und Produktionsraum
• Neue Form der Verbindung von Malerei und Skulptur

Frank Stella, Die Fahne hoch!, 1959
• Strenge geometrische Struktur
· Titel = bezieht sich zu NSDAP
· Grenzenlosigkeit
· Kreuz in der Mitte

Frank Stella, Tomlinson Court Park I, 1959
Wahrnehmung und psychologische Wirkung
• Offener
Primary Structures: Younger American and British Sculptors
• Ausstellung (MoMA, 1966)
• Elaine Lustig Cohen: Katalogcover zu Primary Structures
• Künstler als Celebrity
· Minimalistische Strukturen
· Untitled von Judd und Morris

Robert Morris, Untitled (2 L-Beams), 1965-1967
in primary structures

Installation von 1964, frank stella
· Malerei im Raum gedacht; Wand als neutraler Hintergrund wird problematisiert
· Canvases = Bildträger zu Werk

Donald Judd, Untitled, 1969
• six Steel boxes
• Wiederholung geometrischer Grundformen
• Betonung von Objektcharakter statt individueller Handschrift

Robert Morris, Hanging Slub, 1964
· Unterschiedlich in Raum präsentiert = verschiedne Winkel
· Reduzierung an geometrische Formen = Einfluss von Kubismus

Carl Andre, 144 Magnesium, 1969
• Geometrische Minimalformen
• Erweiterung des Skulpturbegriffs

• Endlose Säule II (Brancusi, vor 1928), Brancusi, Bird in Space (1928/1941
radikale Reduktion und Autonomie der Form

Donald Judd, Untitled, 1968–69
• Stacks
• Distanzierung von europäischen Traditionen (Schönheit, Harmonie, klassische Proportion)
• Integration realer Objekte in den Raum

Carl Andre, Equivalent V, 1966–1969
• Ausstellungsraum wird Teil des Werks
• Werk besteht aus gleichwertigen Einzelelementen im Raum
MoMA, The Art of the Real
• Ausstellung
• 1948–68
• Raum als konstitutiver Teil des Kunstwerks
Anne Truitt
• Ausstellungsansichten
• Wichtige frühe Vertreterin der Minimal Art
• Farbe als zentrales Element minimalistischer Formen