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Forschung von Jerome Kagen: Zu welcher Temperamentsdimension gehört Schüchternheit?
Schüchternheit ist eine Subdimension der negativen Affektivität
Forschung von Jerome Kagen: Worum geht es in der Forschung von Jerome Kagan?
Es geht um Verhaltenshemmung (behavioral inhibtion)
Forschung von Jerome Kagen: Was hat Jerome Kagan in seinen Untersuchung beobachtet?
Beobachtung:
Die Kinder die im 2.Lebenshahr schüchtern, ängstlich und vermeiden gegenüber unvertrauten Personen, Orten bzw. unerwarteten Situationen reagierten
Das waren die gleichen Kindern die bereits mit 4 Monaten auf unerwartete oder unvertraute Ereignisse, die keine objektive Bedrohung darstellen, mit heftiger motorischer Aktivität und Unbehagen (von Kagan als hoch-reaktiv bezeichnet) reagieren
Beispiele:
Mobile, unbekannte Stimme von Tonband
Forschung von Jerome Kagen: Wie kann die Verhaltensinhibition bei Kinder anhand biologisches Grundlage erklärt werden?
Hypothese zu biologisches Grundlage:
Bei Kindern mit Verhaltensinhibition, besteht eine Übererregbarkeit der Amygdala und damit verbundenen Hirnstrukturen
Forschung von Jerome Kagen: Ist eine Verhaltensinhibition auch bei anderen Säugetieren zu beobachten?
Auch bei anderen Säugetieren zeigt ein Teil der Jungen jeweils Verhalten, welches Verhaltensinhibition ähnelt
Forschung von Jerome Kagen: Was ist die normaleFunktion der Amygdala?
Normale Funktion:
Amygdala wird durch unerwartete Ereignisse aktiviert
=> Z.B Durch unerwartete visuelle, auditive, somatosensorische, Geschmacks-und Geruchsreize
=> Diese Reize lösen Reglosigkeit und/oder defensives Verhalten aus
=> Diese Reaktion ist notwendig für den Erwerb von Konditionierungen
Forschung von Jerome Kagen: Wie entwickeln sich Kindern, die als Säuglinge hoch-reaktiv waren, im Vorschulalter?
Vorschulalter:
80 % dieser Kinder zeigen Vorschulalter ein schüchternes und vermeidendes Verhalten
Aber: Nur 20-30 % sind extrem schüchtern und ängstlich
Forschung von Jerome Kagen: Wie entwickeln sich Kindern, die als Säuglinge hoch-reaktiv waren, im Erwachsenenalter?
Erwachsenenalter:
Die meisten der ehemals hoch-reaktiven Säuglinge sind als Erwachsene in ihrem Sozialverhalten relativ gut angepasst
Aber: Sie berichten jedoch subjektiv von mehr Ängsten, Anspannung und Sorgen bei Konfrontation mit unvertrauten Situationen