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SIDS Definition und Häufigkeit
SIDS (Sudden Infant Death Syndrome)
Bezeichnet den plötzlichen und unerwarteten Tod eines scheinbar gesunden Säuglings im ersten Lebensjahr, meist im Schlaf. Das Risiko bei ca. 0,2 von 1000 Lebengeborenen. Seit 1991 könnte die Rate um 93% gesenkt werden.
SIDS erhöhtes Risiko bei
•Frühgeborene unter 2000g (vor 33 SSW)
•Kinder drogenabhängiger Mütter
•Kinder nach überlebtem ALTE- Ereignis
Triple-Risk Modell
Erhöhtes Risiko des Säuglings
Genetische oder neurologische Vulnerabilität
Triple-Risk-Modell
Kritische Entwicklungsperiode
Erstes Lebensjahr, instabile autonome Regulation
Triple-Risk-Modell
Exogener Stressor
Bauchlage, Überwärmung, Rauchen
SIDS -Präventionsempfehlungen
Rückenlage
Immer beim unbeaufsichtigen Schlafen auf den Rücken legen. Bauchlage erst sicher, wenn Kind sich selbst dreht.
SIDS - Präventionsempfehlungen
Sichere Schlafumgebung
Feste Matratze, kein kissen, keine Dellen, kein Spielzeug im Bett. eigenes Bett im Elternzimmer empfohlen.
Schlafsack statt Decke
Raumtemperatur 16-18 °C. Schlafsack verhindert Überwärmung Verrutschen von Decken.
Rauchenfreie Umgebung
Passivrauch erhöht SIDS- Risiko erheblich. Absolutes Rauchverbot in Kindesnähe.