Grundlagen des Marketings - Flashcards

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Eine umfassende Zusammenstellung von Lernkarten zu den zentralen Begriffen und Modellen aus den Vorlesungsunterlagen Marketing LM 1 bis LM 8.

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46 Terms

1
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Mikroumwelt

Die Aufgabenumwelt eines Unternehmens, bestehend aus Transaktionspartnern auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten (Lieferanten, Handel, Konsumenten), Konkurrenten, Institutionen und Teilöffentlichkeiten.

2
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Makroumwelt

Alle unkontrollierbaren Umweltfaktoren, die das Verhalten von Unternehmen und Transaktionspartnern indirekt beeinflussen (ökologische, politisch-rechtliche, sozio-kulturelle, ökonomische und technologische Umwelt).

3
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Marketing Myopia

Von Theodor Levitt geprägter Begriff für eine zu enge, produktzentrierte Marktabgrenzung, bei der eigentliche Nachfragebedürfnisse vernachlässigt werden.

4
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Marktausschöpfungsgrad

Verhältnis von Marktvolumen zu Marktpotenzial, berechnet als Marktausscho¨pfungsgrad=MarktvolumenMarktpotenzial\text{Marktausschöpfungsgrad} = \frac{\text{Marktvolumen}}{\text{Marktpotenzial}}.

5
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Relativer Marktanteil

Verhältnis des eigenen Marktanteils zum Marktanteil des stärksten Konkurrenten, berechnet als Relativer Marktanteil=Marktanteil des eigenen UnternehmensMarktanteil des sta¨rksten Konkurrenten\text{Relativer Marktanteil} = \frac{\text{Marktanteil des eigenen Unternehmens}}{\text{Marktanteil des stärksten Konkurrenten}}.

6
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Behavioristische Erklärungsansätze

Black-Box- bzw. S-R-Modelle der Käuferverhaltensforschung, die das menschliche Verhalten ausschließlich als Reaktion auf beobachtbare Stimuli interpretieren.

7
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Neobehavioristische Erklärungsansätze

S-O-R-Modelle, die neben beobachtbaren Variablen auch nicht direkt beobachtbare, psychische Prozesse im Organismus (intervenierende Variablen) berücksichtigen.

8
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Lambda-Hypothese

Hypothese über die Verhaltenswirksamkeit der Aktiviertheit: Die Leistungsfähigkeit steigt mit zunehmender Aktivierung, fällt jedoch ab einer bestimmten Stärke wegen Überreizung wieder ab.

9
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High-Involvement-Käufe

Kaufentscheidungen mit hoher Ich-Beteiligung und Wahrnehmung von Risiken, bei denen Nachfrager viel Zeit und Energie für eine wohlüberlegte Produktauswahl aufwenden.

10
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Low-Involvement-Käufe

Routineentscheidungen bei Produkten des täglichen Bedarfs mit geringem Kaufrisiko und verfestigten Verhaltensmustern.

11
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Vampireffekt

Aufmerksamkeitsabsorbierende Wirkung von Reizen (z. B. Erotik, Angst), die den Konsumenten von der eigentlichen Werbebotschaft ablenken.

12
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Bumerangeffekt

Ein Kommunikationseffekt, bei dem ein fehlerhaft ausgerichteter Reiz zur gegenteiligen Einstellung oder Reaktion beim Empfänger führt.

13
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Irritationseffekt

Durch Werbereize ausgelöste Verunsicherung oder Verstörung beim Empfänger, die zu einer Abwehrhaltung führen kann.

14
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Klassische Konditionierung

Lerntheoretisches Prinzip, bei dem durch wiederholte Kopplung eines neutralen Reizes mit einem unkonditionierten Reiz eine neue Stimulus-Response-Assoziation aufgebaut wird.

15
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Instrumentelle Konditionierung

Lernen nach dem Verstärkungsprinzip, bei dem Reaktionen durch nachfolgende Belohnung oder Bestrafung wahrscheinlicher bzw. unwahrscheinlicher werden.

16
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Soziales Lernen

Lernen am Modell, bei dem ein Individuum Verhalten und Verhaltenskonsequenzen anderer Personen in seiner sozialen Umwelt beobachtet und übernimmt.

17
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Buying Center

Das formelle oder informelle Einkaufsgremium in Unternehmen, das für die kollektive Umsetzung von Einkaufsentscheidungen verantwortlich ist.

18
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Big Data (4 Vs)

Datenbestände, die sich durch die vier Dimensionen Volume (Datenvolumen), Velocity (Geschwindigkeit), Variety (Bandbreite der Datentypen) und Veracity (Unsicherheit) auszeichnen.

19
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Reliabilität

Formales Qualitätskriterium der Messung, das die Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit von Ergebnissen unter identischen Bedingungen angibt.

20
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Validität

Gültigkeit einer Messung, die angibt, inwieweit ein Erhebungsinstrument tatsächlich den Sachverhalt misst, den es messen soll.

21
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SWOT-Analyse

Strategisches Analysetool, das unternehmensinterne Stärken (Strengths) und Schwächen (Weaknesses) externen Umweltchancen (Opportunities) und Risiken (Threats) gegenüberstellt.

22
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Marktdurchdringung

Marktfeldstrategie zur Ausschöpfung des Marktpotenzials vorhandener Produkte auf bereits bestehenden Märkten.

23
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Diversifikation

Marktfeldstrategie, bei der das Unternehmen mit neuen Produkten in neue Märkte vorstößt (differenzierbar in horizontal, vertikal und lateral).

24
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BCG-Matrix

Vier-Felder-Portfolioanalyse zur Bewertung von strategischen Geschäftseinheiten nach Marktwachstum und relativem Marktanteil (Question Marks, Stars, Cash Cows, Poor Dogs).

25
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Programmbreite

Kennzahl der Sortimentsgestaltung, die die Anzahl der verschiedenen Produktlinien im Leistungsprogramm eines Anbieters angibt.

26
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Programmtiefe

Kennzahl der Sortimentsgestaltung, die die Anzahl der Produktvarianten innerhalb einer Produktlinie wiedergibt.

27
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Trading-up

Strategische Ausweitung des Qualitätsniveaus einer Produktlinie nach oben, um ein höherwertiges Image oder höhere Margen zu realisieren.

28
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Trading-down

Strategische Ausweitung des Qualitätsniveaus einer Produktlinie nach unten, meist ausgelöst durch Wettbewerbsdruck im oberen Segment.

29
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Goodwill-Transfer

Informationsverbund, bei dem Konsumenten positive Erfahrungen oder Markenimages eines Produktes auf andere Produkte desselben Anbieters übertragen.

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Inkrementale Innovationen

Schrittweise Produktveränderungen auf Basis bestehender Konzepte zur Absicherung der aktuellen Marktposition bei geringem Risiko.

31
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Radikale Innovationen

Fundamentale Neuentwicklungen mit hohem Risiko und hohen Marktchancen zur Befriedigung bisher unerfüllter Kundenbedürfnisse.

32
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Mass Customization

Verstärkte kundenindividuelle Anpassung von Leistungsangeboten auf Massenmärkten (Hard- oder Soft-Customization).

33
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Partizipationseffekt

Absatzsteigerung durch das Hinzugewinnen von Käufern, die bisher Konkurrenzprodukte genutzt oder die Produktkategorie nicht gekauft haben.

34
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Kannibalisierungseffekt

Auch Substitutionseffekt genannt; der unerwünschte Effekt, dass Kunden von bestehenden Produkten des eigenen Unternehmens zu neu eingeführten Produktvarianten wechseln.

35
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Penetrationsstrategie

Preisstrategie bei Markteinführung mit relativ niedrigen Preisen, um schnell hohe Massenmärkte und Marktanteile zu erschließen.

36
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Skimmingpreisstrategie

Abschöpfungsstrategie bei Markteinführung mit hohen Anfangspreisen zur schnellen Amortisation der Investitionen, gefolgt von schrittweisen Preissenkungen.

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Target Costing

Kostenmanagementverfahren, bei dem ausgehend vom am Markt realisierbaren Verkaufspreis und der Zielrendite die maximal zulässigen Zielkosten (Allowable Costs) ermittelt werden.

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Dynamic Pricing

Dynamische Preisanpassung im Zeitverlauf auf Basis aktueller Nachfrage-, Angebot- oder Kostendaten.

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Absatzmittler

Rechtlich und wirtschaftlich selbstständige Organe (z. B. Groß- und Einzelhändler), die das Eigentum an der Ware erwerben und absatzpolitische Instrumente eigenständig einsetzen.

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Absatzhelfer

Rechtlich selbstständige Unternehmen oder Institutionen (z. B. Logistiker, Banken), die unterstützende Funktionen erfüllen, ohne Eigentümer der Güter zu werden.

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Integrierte Kommunikation

Prozess der Abstimmung aller Kommunikationsmittel und -instrumente in formaler, zeitlicher und inhaltlicher Hinsicht zur Erzeugung eines einheitlichen Erscheinungsbildes.

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Copy-Strategie

Kreativstrategisches Papier zur Ausgestaltung der Kommunikationsbotschaft, bestehend aus Nutzenversprechen, Begründung (Reason Why) und Kommunikationsstil.

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Paid Media

Kostenpflichtig gebuchte Werbeträger Dritter (z. B. TV-Spots), die hohe Reichweite und volle Kontrolle bieten, aber von Konsumenten kritischer gesehen werden.

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Owned Media

Unmittelbar durch das eigene Unternehmen gesteuerte Kanäle (z. B. Website), die volle Kontrolle bei geringeren Kosten, aber meist überschaubarer Reichweite bieten.

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Earned Media

Kommunikationsinhalte, die unentgeltlich von externen Akteuren generiert werden (z. B. Online-Rezensionen, Presseberichte) und eine hohe Glaubwürdigkeit aufweisen.

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