22. Organik

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Organische Verbindungen

Meist kovalente Bindungen; sind im Vergleich zu anorganischen Stoffen eher stabil statt reaktiv.

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Organische Elemente

Bestehen aus H + C, manchmal m. Heteroatomen wie O, N, S, P u. Halogenen.

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Anorganische C-Ausnahmen

CO, CO2 u. Cyanide enthalten zwar Kohlenstoff, sind aber KEINE organischen Verbindungen.

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Kohlenstoff Reaktivität

Reichlich auf d. Erde vorhanden; reagiert m. Sauerstoff sehr gerne u. stark exotherm.

5
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Unvollständige Verbrennung

CH4 + O2 -> C + 2 H2O; RuĂźbildung mangels SauerstoffĂĽberschuss.

6
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Vollständige Verbrennung

CH4 + 2 O2 -> CO2 + 2 H2O; läuft bei Sauerstoff im Überschuss ab.

7
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Mehrfachbindungen C

Einfach-, Doppel- u. Dreifachbindung; Dreifachbindung (≡) ist am reaktivsten.

8
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C-Hybridisierungen

sp3 (Sigma-Bindung) / sp2 (Sigma + Pi) / sp (Sigma + Pi + Pi).

9
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Doppelbindung Reaktivität

Bei Doppelbindungen (==) reaktiver, da mehr e- an d. Bindungsstelle u. mehr Positives herangezogen wird.

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C-H- u. C-C-Bindung

Sind unpolar u. folglich wenig reaktiv.

11
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Heteroatome Funktion

Funktionelle Gruppen m. höherer EN; steigern d. Polarität u. machen d. Molekül reaktiver.

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Alkane Reihe

Homologe Reihe linearer Kohlenstoffketten (C-C-C…).

13
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Alkan-Siedepunkt

Je mehr C-Atome im Alkan, desto höher d. Siedepunkt wg. stärkerer stabilisierender Van-der-Waals-Kräfte.

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Alkan-Formel

Allgemeine Summenformel lautet CnH2n+2.

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Alkan-Isomerie

Bis zu 4 C-Atomen deutlich homolog; ab 5 C-Atomen treten potenzielle Konstitutionsisomere auf.

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Cycloalkane Nomenklatur

Ringförmig (z.B. Cyclopentan); Reste so klein wie möglich nummeriert; bei nur einem Rest entfällt d. Nummer.

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Cyclopropan

Kleinstes Cycloalkan m. d. allgemeinen Summenformel CnH2n.

18
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Alkene Eigenschaft

Ungesättigte Kohlenwasserstoffe; könnten durch d. Doppelbindung noch mehr H-Atome aufnehmen.

19
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Alken-Geometrie

sp2-hybridisiert; d. Bindungswinkel d. Elektronenpaare betragen ca. 120 Grad.

20
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Alken-Isomerie

Allgemeine Formel CnH2n; bilden Konstitutionsisomere m. den Cycloalkanen.

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Alkine Def.

Dreifachbindungshaltig m. d. allgemeinen Summenformel CnH2n-2.

22
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Alkin-Geometrie

sp-hybridisierte C-Atome liegen linear im Raum; besitzen weder Konfigurations- noch Konformationsisomere.

23
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Cycloalkine

Ringförmige Alkine sind strukturell erst ab einer Ringgröße v. 8 C-Atomen möglich.

24
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Ethin-Acetylen

Einfachstes Alkin m. d. Struktur H-C≡C-H.

25
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Aromaten Nomenklatur

Früher wohlriechend (Aromaten) vs. fettähnlich (Aliphaten); heute Benzolring-Derivate (Aromaten) vs. d. gesamte Rest (Aliphaten).

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Funktionelle Gruppen Funktion

Enthalten Heteroatome zur Polarisierung f. höhere Reaktivität u. definieren d. chemischen Stoffklassen.

27
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Alkohole O-Zustand

Sauerstoff besitzt 6 Valenze-, bildet 2 kovalente Bindungen u. hat 2 freie e--Paare.

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Hydroxygruppe

-OH Gruppe; definiert d. Stoffklasse d. Alkohole.

29
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Methanol vs. Ethanol

Methanol ist hochgradig giftig u. entsteht bei Gärungen / Ethanol ist d. trinkbare Alkohol.

30
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Wertigkeit Alkohole

Einwertig o. mehrwertig; definiert durch d. Anzahl d. enthaltenen -OH Gruppen im MolekĂĽl.

31
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Alkohol Siedepunkt

Hydroxygruppen bilden Wasserstoffbrücken aus; bewirkt deutlich höhere Schmelz- u. Siedepunkte.

32
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Alkohol Löslichkeit

Kurzkettige Alkohole sind polar u. wasserlöslich / langkettige Alkohole sind unpolar u. lipophil.

33
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Phenol Def.

Aromatischer Alkohol aus Benzolring + Hydroxygruppe; reagiert im Gegensatz zu Aliphaten nicht amphoter.

34
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Phenol Azidität

Spaltet leicht ein Proton (H+) ab, da d. entstehende negative Ladung durch Mesomerie im Ring stabilisiert wird.

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Ether Synthese

Alkohol + Alkohol reagiert unter intermolekularer Wasserabspaltung (Kondensation) zu Ether + Wasser.

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Ether Struktur

Allgemeine VerknĂĽpfung lautet R - O - R.

37
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Dehydrierung als Oxidation

Abgabe v. H-Atomen gilt als Oxidation, da d. Wasserstoff e--Paare aus d. kovalenten Bindung mitnimmt.

38
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C-O-KnĂĽpfung als Oxidation

Bindung an O gilt als Oxidation, da d. elektronegativere Sauerstoff d. Kohlenstoff e- entzieht.

39
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Carbonylgruppe

C=O Doppelbindung; funktionelle Gruppe d. Aldehyde u. Ketone.

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Aldehyd Struktur

Carbonylgruppe am Kettenende; R - C(=O) - H bzw. R-CHO.

41
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Keton Struktur

Carbonylgruppe im Ketteninneren; R - C(=O) - R'; -alkon-Endung m. Stellungszahl da nicht am Ende.

42
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Formaldehyd u. Acetaldehyd

Trivialnamen f. Methanal (Formaldehyd) u. Ethanal (Acetaldehyd).

43
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Carbonyl-Eigenschaften

Kurzkettige Aldehyde/Ketone polar u. gut wasserlöslich; bilden keine H-Brücken -> niedrigerer Siedepunkt als Alkohole.

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Carbonsäuren

Carboxyl-Gruppe (-COOH) aus Carbonyl- u. Hydroxylgruppe am selben C; Endung -säure.

45
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Carbonsäure Azidität

Gibt sehr gerne ein Proton ab; d. entstehende Carboxylat-Anion wird durch Mesomerie stabilisiert.

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Phosphorsäureester

Anorganische Phosphorsäure + Alkohol reagiert unter Wasserabspaltung zum Phosphorsäureester.

47
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Amine

Stickstoffhaltige funktionelle Gruppen; Derivate des Ammoniaks.

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Stickstoff Bindungstyp

Besitzt 5 Valenze-, bildet 3 kovalente Bindungen u. hat ein freies e--Paar.

49
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Aminogruppe

Funktionelle Gruppe m. d. Struktur -NH2 o. -NH-.

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Schwefel Atombau

Besitzt 6 Valenze- u. bildet 2 kovalente Bindungen.

51
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Schwefel-Eigenschaften

Schwefel ist weniger elektronegativ als Sauerstoff; bildet weniger H-BrĂĽcken -> niedrigere Schmelz- u. Siedepunkte.

52
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Thiole (Mercaptane)

Struktur R-SH (analog Alkohole); niedrigerer Schmelzpunkt; können Quecksilber (Hg) unter Komplexbildung binden.

53
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Schwefelwasserstoff

H2S (analog H2O); kann m. viel Energie gespalten werden.

54
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Thioether u. Thioester

Schwefelanaloga zu d. regulären Sauerstoff-Estern u. -Ethern.

55
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DisulfidbrĂĽcke

Zwei Thiole oxidieren unter H-Abspaltung: 2 R-SH -> R-S-S-R + 2 H; kovalent u. extrem stabil f. Proteinstrukturen.

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Anzahl Kohlenstoffe

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Alkene Anzahl

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Anzahl Alkohole

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Ammoniak / Phosphorsäure

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Schwefelanzahl

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