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Organische Verbindungen
Meist kovalente Bindungen; sind im Vergleich zu anorganischen Stoffen eher stabil statt reaktiv.
Organische Elemente
Bestehen aus H + C, manchmal m. Heteroatomen wie O, N, S, P u. Halogenen.
Anorganische C-Ausnahmen
CO, CO2 u. Cyanide enthalten zwar Kohlenstoff, sind aber KEINE organischen Verbindungen.
Kohlenstoff Reaktivität
Reichlich auf d. Erde vorhanden; reagiert m. Sauerstoff sehr gerne u. stark exotherm.
Unvollständige Verbrennung
CH4 + O2 -> C + 2 H2O; RuĂźbildung mangels SauerstoffĂĽberschuss.
Vollständige Verbrennung
CH4 + 2 O2 -> CO2 + 2 H2O; läuft bei Sauerstoff im Überschuss ab.
Mehrfachbindungen C
Einfach-, Doppel- u. Dreifachbindung; Dreifachbindung (≡) ist am reaktivsten.
C-Hybridisierungen
sp3 (Sigma-Bindung) / sp2 (Sigma + Pi) / sp (Sigma + Pi + Pi).
Doppelbindung Reaktivität
Bei Doppelbindungen (==) reaktiver, da mehr e- an d. Bindungsstelle u. mehr Positives herangezogen wird.
C-H- u. C-C-Bindung
Sind unpolar u. folglich wenig reaktiv.
Heteroatome Funktion
Funktionelle Gruppen m. höherer EN; steigern d. Polarität u. machen d. Molekül reaktiver.
Alkane Reihe
Homologe Reihe linearer Kohlenstoffketten (C-C-C…).
Alkan-Siedepunkt
Je mehr C-Atome im Alkan, desto höher d. Siedepunkt wg. stärkerer stabilisierender Van-der-Waals-Kräfte.
Alkan-Formel
Allgemeine Summenformel lautet CnH2n+2.
Alkan-Isomerie
Bis zu 4 C-Atomen deutlich homolog; ab 5 C-Atomen treten potenzielle Konstitutionsisomere auf.
Cycloalkane Nomenklatur
Ringförmig (z.B. Cyclopentan); Reste so klein wie möglich nummeriert; bei nur einem Rest entfällt d. Nummer.
Cyclopropan
Kleinstes Cycloalkan m. d. allgemeinen Summenformel CnH2n.
Alkene Eigenschaft
Ungesättigte Kohlenwasserstoffe; könnten durch d. Doppelbindung noch mehr H-Atome aufnehmen.
Alken-Geometrie
sp2-hybridisiert; d. Bindungswinkel d. Elektronenpaare betragen ca. 120 Grad.
Alken-Isomerie
Allgemeine Formel CnH2n; bilden Konstitutionsisomere m. den Cycloalkanen.
Alkine Def.
Dreifachbindungshaltig m. d. allgemeinen Summenformel CnH2n-2.
Alkin-Geometrie
sp-hybridisierte C-Atome liegen linear im Raum; besitzen weder Konfigurations- noch Konformationsisomere.
Cycloalkine
Ringförmige Alkine sind strukturell erst ab einer Ringgröße v. 8 C-Atomen möglich.
Ethin-Acetylen
Einfachstes Alkin m. d. Struktur H-C≡C-H.
Aromaten Nomenklatur
Früher wohlriechend (Aromaten) vs. fettähnlich (Aliphaten); heute Benzolring-Derivate (Aromaten) vs. d. gesamte Rest (Aliphaten).
Funktionelle Gruppen Funktion
Enthalten Heteroatome zur Polarisierung f. höhere Reaktivität u. definieren d. chemischen Stoffklassen.
Alkohole O-Zustand
Sauerstoff besitzt 6 Valenze-, bildet 2 kovalente Bindungen u. hat 2 freie e--Paare.
Hydroxygruppe
-OH Gruppe; definiert d. Stoffklasse d. Alkohole.
Methanol vs. Ethanol
Methanol ist hochgradig giftig u. entsteht bei Gärungen / Ethanol ist d. trinkbare Alkohol.
Wertigkeit Alkohole
Einwertig o. mehrwertig; definiert durch d. Anzahl d. enthaltenen -OH Gruppen im MolekĂĽl.
Alkohol Siedepunkt
Hydroxygruppen bilden Wasserstoffbrücken aus; bewirkt deutlich höhere Schmelz- u. Siedepunkte.
Alkohol Löslichkeit
Kurzkettige Alkohole sind polar u. wasserlöslich / langkettige Alkohole sind unpolar u. lipophil.
Phenol Def.
Aromatischer Alkohol aus Benzolring + Hydroxygruppe; reagiert im Gegensatz zu Aliphaten nicht amphoter.
Phenol Azidität
Spaltet leicht ein Proton (H+) ab, da d. entstehende negative Ladung durch Mesomerie im Ring stabilisiert wird.
Ether Synthese
Alkohol + Alkohol reagiert unter intermolekularer Wasserabspaltung (Kondensation) zu Ether + Wasser.
Ether Struktur
Allgemeine VerknĂĽpfung lautet R - O - R.
Dehydrierung als Oxidation
Abgabe v. H-Atomen gilt als Oxidation, da d. Wasserstoff e--Paare aus d. kovalenten Bindung mitnimmt.
C-O-KnĂĽpfung als Oxidation
Bindung an O gilt als Oxidation, da d. elektronegativere Sauerstoff d. Kohlenstoff e- entzieht.
Carbonylgruppe
C=O Doppelbindung; funktionelle Gruppe d. Aldehyde u. Ketone.
Aldehyd Struktur
Carbonylgruppe am Kettenende; R - C(=O) - H bzw. R-CHO.
Keton Struktur
Carbonylgruppe im Ketteninneren; R - C(=O) - R'; -alkon-Endung m. Stellungszahl da nicht am Ende.
Formaldehyd u. Acetaldehyd
Trivialnamen f. Methanal (Formaldehyd) u. Ethanal (Acetaldehyd).
Carbonyl-Eigenschaften
Kurzkettige Aldehyde/Ketone polar u. gut wasserlöslich; bilden keine H-Brücken -> niedrigerer Siedepunkt als Alkohole.
Carbonsäuren
Carboxyl-Gruppe (-COOH) aus Carbonyl- u. Hydroxylgruppe am selben C; Endung -säure.
Carbonsäure Azidität
Gibt sehr gerne ein Proton ab; d. entstehende Carboxylat-Anion wird durch Mesomerie stabilisiert.
Phosphorsäureester
Anorganische Phosphorsäure + Alkohol reagiert unter Wasserabspaltung zum Phosphorsäureester.
Amine
Stickstoffhaltige funktionelle Gruppen; Derivate des Ammoniaks.
Stickstoff Bindungstyp
Besitzt 5 Valenze-, bildet 3 kovalente Bindungen u. hat ein freies e--Paar.
Aminogruppe
Funktionelle Gruppe m. d. Struktur -NH2 o. -NH-.
Schwefel Atombau
Besitzt 6 Valenze- u. bildet 2 kovalente Bindungen.
Schwefel-Eigenschaften
Schwefel ist weniger elektronegativ als Sauerstoff; bildet weniger H-BrĂĽcken -> niedrigere Schmelz- u. Siedepunkte.
Thiole (Mercaptane)
Struktur R-SH (analog Alkohole); niedrigerer Schmelzpunkt; können Quecksilber (Hg) unter Komplexbildung binden.
Schwefelwasserstoff
H2S (analog H2O); kann m. viel Energie gespalten werden.
Thioether u. Thioester
Schwefelanaloga zu d. regulären Sauerstoff-Estern u. -Ethern.
DisulfidbrĂĽcke
Zwei Thiole oxidieren unter H-Abspaltung: 2 R-SH -> R-S-S-R + 2 H; kovalent u. extrem stabil f. Proteinstrukturen.
Anzahl Kohlenstoffe

Alkene Anzahl

Anzahl Alkohole

Ammoniak / Phosphorsäure

Schwefelanzahl
