Anatomie

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208 Terms

1
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Welche Arten von Atomen gibt es? (kleinste Bausteine menschlicher Körper)

  1. Wasserstoff

  2. Kohlenstoff

  3. Sauerstoff

  4. Stickstoff

2
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Moleküle des menschlichen Körpers

  • 2.größte Einheit, setzen sich meist aus Atomen bzw. Atomverbänden zusammen

  1. Proteine

  2. Kohlenhydrate (=Einfach-, Zweifach- oder Mehrfachzucker)

  3. Lipide (=Fette)

3
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Organellen

  • 3.größte Einheit

  • Zusammenschluss vieler chemischer Verbindungen u.a. aus Molekülen

  • Bestandteile der Zelle

4
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Welche Organsysteme (in Verbindung zum Stütz & Bewegungsapparat) hat der Körper?

  1. Haut

  2. Nervensystem

  3. Endokrinsystem (Hormonsystem)

  4. Fortpflanzungssystem

  5. Harntrakt

  6. Verdauungssystem

  7. Kardiopulmonales System

  8. Atmungssystem

  9. Immunsystem

5
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6
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Körperabschnitte

  1. Körperstamm: Caput (Kopf), Collum (Hals), Truncus (Rumpf)

  2. obere Extremitäten

  3. untere Extremitäten

7
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Unterteilung Truncus (Rumpf)

  1. Thorax (Brust)

  2. Abdomen (Bauch)

  3. Pelvis (Becken)

8
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Was sind die serösen Höhlen?

  • schmale Spalträume, mit seröser Flüssigkeit gefüllt

  • ausgekleidet mit spezieller Deckschicht (Serosa), produziert seröse Flüssigkeit

  • gewährleistet Verschieblichkeit der Organe

9
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Welche serösen Höhlen gibt es?

  1. Pleurahöhlen (umschließen die Lunge)

  2. Periakardhöhle (umschließt das Herz)

  3. Peritoneum umgibt Peritonealhöhle (innere Organe)

10
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Welche Grundeigenschaften haben Zellen?

  • haben eigenen Stoffwechsel

  • können Reize empfangen & senden

  • teilen sich mehrere Millionen mal pro Stunde

11
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Zelle - Anzahl, Neubildungsrate & Typen

Anzahl: 100Billionen im menschlichen Körper

Neubildungsrate: 50Millionen/Sekunde

Typen: über 200

12
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Zellen - Gemeinsamkeiten

  1. Zellstoffwechsel (metabolisch)

  2. Zellteilung

  3. Anpassungsfähigkeit

  4. Zelltod

13
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Größe einer Zelle

5µm - 150µm

14
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Grundbauplan Zelle

  1. Plasmalemm (Zellmembran)

  2. Zytosol (Grundsubstanz)

  3. Nucleus (Zellkern)

  4. Zellorganellen („Organe“) → Bestandteile des Zytoplasmas

15
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Aufgabe Plasmalemm (Zellmembran) & passender Fachbegriff

  • auch genannt „Einheitsmembran“

  • regelt Stoffaufnahme & -abgabe

  • Zellkommunikation & Signalübertragung

  • Semipermeabilität (=Halbdurchlässigkeit) oder „selektive Permeabilität“

16
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Aufbau Plasmalemm

  1. 2 Lipidmolekülschichten (jew. Köpfchen & Schwänzchen)

  • Köpfchen: hydrophil, außerhalb der Doppelschicht

  • Schwänzchen: hydrophob, zueinander zeigend

  1. Membranproteine (lagern sich zwischen Lipidmolekülen ab):

  • Rezeptorproteine: Signalempfang

  • Kanalproteine: Aktionspotential, Ionenhaushalt

  • Trägerproteine: Glukoseaufnahme, Energiebereitstellung

  1. Glycocalix (Kohlenhydrate außen an der Zelle) → Schutz & Zellkontakt

<ol><li><p>2 Lipidmolekülschichten (jew. Köpfchen &amp; Schwänzchen)</p></li></ol><ul><li><p>Köpfchen: hydrophil, außerhalb der Doppelschicht</p></li><li><p>Schwänzchen: hydrophob, zueinander zeigend</p></li></ul><ol start="2"><li><p>Membranproteine (lagern sich zwischen Lipidmolekülen ab):</p></li></ol><ul><li><p>Rezeptorproteine: Signalempfang</p></li><li><p>Kanalproteine: Aktionspotential, Ionenhaushalt</p></li><li><p>Trägerproteine: Glukoseaufnahme, Energiebereitstellung</p></li></ul><ol start="3"><li><p>Glycocalix (Kohlenhydrate außen an der Zelle) → Schutz &amp; Zellkontakt</p></li></ol><p></p><p></p>
17
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Was enthält der Nucleus (Zellkern)?

  • reguliert den Zellstoffwechsel

  • enthält verschlüsselt: DNA (46 Chromosome), RNA & Proteine

  • fast alle Zellen haben einen Zellkern (Skelettmuskeln über 1000), außer Erythrozyten

18
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Warum haben Skelettmuskelzellen so viele Zellkerne?

Skelettmuskelfasern entstehen durch die Verschmelzung vieler Myoblasten und sind deshalb multinukleär.
Sie können hunderte bis über 1000 Zellkerne besitzen, um die hohe Muskelproteinsynthese in der großen Zelle zu ermöglichen.

Begriff:
👉 Myonuclear Domain = Bereich der Muskelfaser, der von einem Zellkern versorgt wird.

19
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Aufbau Zellkern

  1. Kernmembran (2 Einheitsmembranen, durchbrochen von Kernporen)

  2. Nuklear-Sol (Karyolymphe), bestehend aus Proteinen

  3. Kernkörperchen - Nukleolus/e (spielt eine wichtige Rolle bei Ribosomenproduktion)

20
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Basen der DNA

  1. Adenin

  2. Thymin

  3. Guanin

  4. Cytosin

→ bilden DNA-Code

→ AT GC - Anderer Tag, Gleiche Chaya

21
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Wofür steht „DNA“, wie ist sie aufgebaut & aus welchen Stoffen besteht sie?

Desoxyribonucleinsäure

  • Doppelhelix

  • besteht aus 4 verschiedenen Basen: Adenin, Thymin, Guanin, Cytosin

  • diese sind in einer bestimmten Reihenfolge & bilden somit einen Code

22
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Woraus besteht das Zytoplasma?

Gesamtes Zell-Inneres ohne Kern:

  1. Zytosol (salzhaltige Lösung, 80-85% Wasser)

  • Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Ionen, Enzyme

  • 50% des Zellvolumen

  1. Zellorganellen

  2. Zytoskelett

23
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Welche Zellorganellen gibt es?

  1. Ribosomen

  2. Endoplasmisches Retikulum

  3. Golgi-Apparat

  4. Lyosomen

  5. Mitochondrien

  6. Zentriolen

  7. Paraplasma

24
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Ribosomen (Zellorganell)

Form: kleines Korn (kleine & große Untereinheit)

Vorkommen: Zytoplasma (frei), Mitochondrium, endplasmisches Retikulum (gebunden)

Aufgabe:

  • Ort der Proteinbiosynthese („Translation“: Übersetzung des mRNA-Codes in die Aminosäuresequenz der Proteine)

  • Untereinheiten kommen erst bei Proteinbiosynthese zusammen

25
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Endoplasmisches Retikulum lat.: reticulum; rete = Netz (Zellorganell)

Form: stark verzweigtes System aus Hohlräumen & Kanälchen

Vorkommen: von Kernhülle ausgehend, verteilt im ganzen Zytoplasma (außer bei Erythrozyten)

Aufgabe:

  • Raues ER: Proteinsynthese (mithilfe gebundener Ribosomen) & Weiterleitung ans Golgi

  • Glattes ER: Lipidsynthese, Entgiftung & Calciumspeicherung

  • Transport von Stoffen innerhalb der Zelle via Vesikel

Merke: es gibt „rauhes ER“ & „glattes ER“

<p><strong>Form:</strong> stark verzweigtes System aus Hohlräumen &amp; Kanälchen</p><p><strong>Vorkommen:</strong> von Kernhülle ausgehend, verteilt im ganzen Zytoplasma (außer bei Erythrozyten)</p><p><strong>Aufgabe:</strong> </p><ul><li><p>Raues ER: Proteinsynthese (mithilfe gebundener Ribosomen) &amp; Weiterleitung ans Golgi</p></li><li><p>Glattes ER: Lipidsynthese, Entgiftung &amp; Calciumspeicherung</p></li><li><p>Transport von Stoffen innerhalb der Zelle via Vesikel</p></li></ul><p><strong>Merke:</strong> es gibt „rauhes ER“ &amp; „glattes ER“</p>
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rauhes vs glattes ER

  • Rau: mit Ribosomen besetzt → vorwiegend zur Proteinbiosynthese

  • Glatt: keine Ribosomen → Lipid- & Hormonsynthese, Kalziumspeicher (Muskulatur), Entgiftungsvorgänge

27
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Definition Synthese

Aufbau einer komplizierten Verbindung aus einfachen Stoffen

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Golgi-Apparat (Zellorganell)

Form: Summe mehrerer Membranstapel, darauf sitzen die Vesikel (kleine Bläschen)

Vorkommen: Kernnah (in allen sektorisch aktiven Zellen; besonders: Drüsenzellen)

Aufgabe:

  • empfängt Stoffe vom ER (Kohlenhydrate für Glycocalix & Proteine)

  • wandelt diese Stoffe um & schleust sie via Vesikel aus der Zelle

  • produziert Lyosomen

  • baut neue Membranteile auf (verschmelzen beim ausschleusen mit der Zellmembran)

Merke: Versand- & Verpackungssystem - nimmt, verarbeitet & sendet Rohware von ER nach draußen oder „in“ die Membran

<p><strong>Form: </strong>Summe mehrerer Membranstapel, darauf sitzen die Vesikel (kleine Bläschen)</p><p><strong>Vorkommen: </strong>Kernnah (in allen sektorisch aktiven Zellen; besonders: Drüsenzellen)</p><p><strong>Aufgabe:</strong></p><ul><li><p>empfängt Stoffe vom ER (Kohlenhydrate für Glycocalix &amp; Proteine)</p></li><li><p>wandelt diese Stoffe um &amp; schleust sie via Vesikel aus der Zelle</p></li><li><p>produziert Lyosomen</p></li><li><p>baut neue Membranteile auf (verschmelzen beim ausschleusen mit der Zellmembran)</p></li></ul><p><strong>Merke: </strong>Versand- &amp; Verpackungssystem - nimmt, verarbeitet &amp; sendet Rohware von ER nach draußen oder „in“ die Membran</p>
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Lyosomen (Zellorganell)

Form: membranumgebene Bläschen

Vorkommen: an ER / Golgi-Apparat; z.B. tätig bei eitrigen Entzündungen

Aufgabe:

  • enthalten Enzyme (Biokatalysatoren), die stoffwechselreaktionen beschleunigen ohne selbst verbraucht zu werden → saures Milieu (PH>5)

  • lösen zellfremde Stoffe & untauglich gewordene zelleigene Organellen auf

  • führen Abbauprodukte dem Zytoplasma hinzu

Merke: Verdauungsorgane & Recyclinganlage der Zelle - was nicht mehr taugt (fremd oder kaputt), wird zerlegt & recycled

<p><strong>Form: </strong>membranumgebene Bläschen</p><p><strong>Vorkommen: </strong>an ER / Golgi-Apparat; z.B. tätig bei eitrigen Entzündungen</p><p><strong>Aufgabe:</strong></p><ul><li><p>enthalten Enzyme (Biokatalysatoren), die stoffwechselreaktionen beschleunigen ohne selbst verbraucht zu werden → saures Milieu (PH&gt;5)</p></li><li><p>lösen zellfremde Stoffe &amp; untauglich gewordene zelleigene Organellen auf</p></li><li><p>führen Abbauprodukte dem Zytoplasma hinzu</p></li></ul><p><strong>Merke: </strong>Verdauungsorgane &amp; Recyclinganlage der Zelle - was nicht mehr taugt (fremd oder kaputt), wird zerlegt &amp; recycled</p>
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Mitochondrien (Zellorganell)

Form: kleine längliche Gebilde bestehend aus zwei innerlich stark aufgefaltenen Membranen

Vorkommen: Zytoplasma (außer in Erythrozyten & Knorpelzellen nur wenige)

Aufgabe:

  • ATP-Synthese aus Proteinen, Kohlenhydraten & Fetten

  • ATP= Energielieferant für alle Stoffwechselvorgänge der Zelle, Proteinsynthese & Muskelkontraktionen

  • je mehr Mitochondrien eine Zelle hat, desto größer ihr Energiebedarf

Merke:

  • Kraftwerk der Zelle

  • eigene ringförmige DNA

<p><strong>Form: </strong>kleine längliche Gebilde bestehend aus zwei innerlich stark aufgefaltenen Membranen</p><p><strong>Vorkommen: </strong>Zytoplasma (außer in Erythrozyten &amp; Knorpelzellen nur wenige)</p><p><strong>Aufgabe:</strong></p><ul><li><p>ATP-Synthese aus Proteinen, Kohlenhydraten &amp; Fetten</p></li><li><p>ATP= Energielieferant für alle Stoffwechselvorgänge der Zelle, Proteinsynthese &amp; Muskelkontraktionen</p></li><li><p>je mehr Mitochondrien eine Zelle hat, desto größer ihr Energiebedarf</p></li></ul><p><strong>Merke:</strong></p><ul><li><p>Kraftwerk der Zelle</p></li><li><p>eigene ringförmige DNA</p></li></ul><p></p>
31
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Zytoskelett - Form und Filamenttypen

Form: Faden- & Röhrenförmige Strukturen (Mikrofilamente, Intermediärfilamente & Mikrotubuli)

Vorkommen: in Zytoplasma - bildet eine Art Skelett

Filamenttypen:

  1. Mikrofilamente

  2. Intermediärfilamente

  3. Mikrotubuli

Merke: Skelett der Zelle; bei Muskelzellen extrem viele & geordnet → Kontraktion

32
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Mikrofilamente (Zytoskelett - Filamenttypen)

  • dünnste Filamente (~7nm)

  • auch genannt: Aktinfilamente

  • geben der Zelle Form und mechanische Stabilität

  • ermöglichen Zellbewegung (z.B. Wanderung von Immunzellen)

  • bei Muskelzellen dann spezialisiert für Kontraktion

33
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Intermediärfilamente (Zytoskelett - Filamenttypen)

  • mittlere Dicke (~10nm)

  • rein strukturell — halten die Zelle zusammen unter mechanischem Stress

  • z.B. Keratin in Hautzellen, Vimentin in Bindegewebszellen

34
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Mikrotubuli (Zytoskelett - Filamenttypen)

  • dickste (~25nm), röhrenförmig

  • “Autobahn” der Zelle — Transport von Vesikeln und Organellen

  • wichtig bei der Zellteilung (Spindelapparat zieht Chromosomen auseinander)

  • bilden auch Cilien und Flagellen

35
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Zentriolen (Zellorganell)

Form: 9 parallel gelegene Röhrchen (Mikrotubuli) = 1 Zentriol (Zentralkörperchen)

Vorkommen: meist paarweise nahe dem Zellkern

Aufgabe: bilden Spindelfasern (wichtig für Zellteilung → beeinflussen die Chromosomenbewegung / -aufteilung)

→ positionieren sich an den gegenüberliegenden „Zellpolen“ & arbeiten wie 2 Kräne

36
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Paraplasma

Form: Einschlüsse in der Zelle

Vorkommen: Zellinneres

Aufgabe:

  • vorübergehende bzw. Komplette Speicherung von Stoffwechselprodukten, die aktuell keine Verwendung haben

  • z.B.: Glykogen, überschüssige Lipide (durch Nahrung), Proteine

Merke: „RAM“ der Zelle

37
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Proteinbiosynthese - Ziel & Phasen

Ziel: Reproduktion eines bestimmten Proteins

Problem: DNA kann Zellkern nicht verlassen

Also:

  1. Transkription

  2. Translation

38
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Proteinbiosynthese - Transkription (Phase 1)

  1. bestimmter Teil der DH wird enzymatisch aufgebrochen

  2. daraus wird eine messenger-RNA (mRNA) gebildet (Übersetzung/Kopierung)

39
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Wofür steht RNA & wie ist sie aufgebaut?

Ribonukleinsäure

Ort: Zellkern → Zytoplasma

Struktur: Einzelstrang

Funktion: „Bauplan“

40
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Proteinbiosynthese - Translation (Phase 2) - Schritte

  1. Initiation

  1. Elongation

  1. Termination

41
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Initiation (Proteinbiosynthese - Translatation)

  • mRNA verlässt Zellkern & trifft auf Ribosom

  • kleine & große Untereinheit „umarmen“ mRNA-Strang

42
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Elongation (Proteinbiosynthese - Translatation)

  • Transfer-RNA (tRNA) liest „Basencode“ ab

  • tRNA reproduziert den Code durch freie Aminosäuren aus dem Zytosol

  • tRNA steckt in Ribosom

<ul><li><p>Transfer-RNA (tRNA) liest „Basencode“ ab</p></li><li><p>tRNA reproduziert den Code durch freie Aminosäuren aus dem Zytosol</p></li><li><p>tRNA steckt in Ribosom </p></li></ul><p></p>
43
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Termination (Proteinbiosynthese - Translatation)

  • Polypeptidkette enstanden (min. 20 Aminosäuren am Stück)

  • Ribosom trennt sich wieder

<ul><li><p>Polypeptidkette enstanden (min. 20 Aminosäuren am Stück)</p></li><li><p>Ribosom trennt sich wieder</p></li></ul><p></p>
44
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Proteinarten des menschlichen Körpers

  1. Strukturproteine → Kollagen, Aktin, Myosin (Aufbau & Stabilität)

  2. Motorproteine → Kinesin, Dynein, Myosin (Bewegung & Transport)

  3. Transportproteine → Hämoglobin (O₂-Transport)

  4. Hormonproteine → Insulin, HGH (Steuerung & Adaptation)

  5. Regulierende Proteine → Enzyme, Rezeptoren, Signalproteine

  6. Immunproteine → Antikörper (Abwehr)

  7. Speicherproteine → Casein

Sportrelevant: Struktur-, Motor-, Transport- & Hormonproteine​​​​​​​​​​​​​​​​

45
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Intra- vs Extrazellulärraum

Intrazellulär = in der Zelle (Zytosol)

Extrazellulär = außerhalb der Zellen (Außenmedium - 3 Teile)

46
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Teilbereiche extrazellulärer Raum

  1. Plasmaraum (Intravasalraum): ca. 2,7L Plutplasma in den Blutgefäßen

  2. interstitieller Flüssigkeitsraum (Zwichenzellenraum):

  • ca. 10L zähflüssige Substanz

  • umschließt die meisten Zellen

  1. transzellulärer Raum:

  • ca. 2L Flüssigkeit

  • Liquor von: Gehirn, Rückenmark, Synovialflüssigkeit, Kamerwasser der Augen

47
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Was beschreibt der Plasmaraum?

  • auch genannt: Intravasalraum

  • ca. 2,7 Liter Blutplasma

  • wesentlicher Teil des extrazellulären Raums

48
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Was beschreibt den interstitiellen Flüssigkeitsraum?

  • Zwichenzellenraum

  • ca. 10 Liter zähflüssige Substanz

  • umschließt die meisten Zellen

  • liegt zwischen Zellen

49
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Was beschreibt der transzelluläre Raum?

  • ca. 2 Liter Flüssigkeit

  • umfasst Liquor, Synovialflüssigkeit, Kammerwasser der Augen

  • Teil des extrazellulären Raums

50
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Wasseranteil & -verteilung des menschlichen Körpers

ca. 60% Wasseranteil von BW:

  • davon Zytosol: ca. 2/3

  • davon extrazellulär: ca. 1/3

51
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Welche Zellarten sind nicht reproduzierbar?

  1. Herzmuskelzellen (z.B. nach Infarkt)

  2. Nervenzellen (z.B. durch Alter, Parkinson- / Alzheimerkrankheit)

52
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Definition Histologie

griech. histós = Gewebe

  • beschäftigt sich mit den verschiedenen Geweben von Lebewesen

53
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Gewebetypen Mensch

  1. Epithel- / Deckgewebe

  2. Binde- & Stützgewebe

  3. Muskelgewebe

  4. Nervengewebe

54
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Binde- & Stützgewebe - Arten

Bindegewebe:

  • lockeres, straffes & retikuläres Bindegewebe

  • Fettgewebe

  • Knorpel- & Knochengewebe

Stützgewebe:

  • Knorpel

  • Knochen

55
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Muskelgewebe - Arten

  • glatte Muskulatur (innere Organe)

  • quergestreifte Muskulatur

  • quergestreifte Herzmuskulatur

56
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Epithelgewebe - Arten

  1. oberflächenbildende Epithelien

  2. Drüsenepithelien

  3. Sinnesepithelien

57
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oberflächenbildende Epithelien / Deckephitelien (Ephitelgewebe - Arten)

Wo: bedecken äußere & innere Körperoberflächen

Aufgabe:

  • Schutz vor Wasserverlust & Umwelteinflüssen

  • Stoffaustausch

Beispiele: Haut, Haare, Nägel, Magen-Darm-Trakt, Gallen- & Harnblase, Herzinnenräume

58
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Drüsenepithelien (Ephitelgewebe - Arten)

Wo: Drüsen (lat. = Glanduale)

Aufgabe:

  • Bildung & Abgabe von Sekreten

  • exokrin: Sekret an Oberfläche von Haut, Schleimhäuten & innere Hohlräume

  • endokrin: Hormonabgabe ins Blut oder Lymphbahnen

Beispiele:

  • exokrin: Schweiß, Tränen, Talg, Verdauung

  • endokrin: Schilddrüse, Nebenniere

59
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Sinnesephitelien (Ephitelgewebe - Arten)

Wo: Sinnesorgane

Aufgabe: Reizaufnahme & Weiterleitung an spezielle Nervenzellen

Beispiele: Netzhaut (lichtaufnehmende Stäbchen & Zapfen), Ohr, Zunge

60
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Binde- vs Stützgewebe

Bindegewebe: Fettgewebe, Sehnen, elastische Bänder

Stützgewebe: Knochen, Knorpel, Zahngewebe

61
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Interzellularsubstanz - Definition

Eine sich zwischen den Zellen befindliche, je nach Funktion flüssige, halbfeste oder feste Substanz.

Besteht aus: ungeformte Grundsubstanz & geformten Fasern

62
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Fasertypen (Interzellularsubstanz) - Binde- & Stützgewebe

  1. Kollagene Fasern (parallel angeordnete Fibrillen)

  2. Retikuläre Fasern (dehnbare, dreidimensionale Gerüste → Organe, Muskeln, Basalmembran)

  3. Elastische Fasern (1,5-fach Dehnbar; z.B. Lunge; Blutgefäße, Haut)

63
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Bindegewebe - Aufgabe

  • Binde- & Stoffwechselfunktionen

  • umgibt Organe & füllt Hohlräume (Verbindung von Gewebe & Organen)

  • Wundheilung (Leukozyten)

  • Speicherung Gewebswasser

64
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Lipidgewebe - Aufgabe

→ Sonderform des retikulären Bindegewebes

  1. weißes Fettgewebe:

  • Baufett: mechanisch beanspruchte Körperregionen, Umhüllung von Organen

  • Speicherfett: Energiespeicher

65
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Knorpelgewebe - Arten

  1. Hyaliner Korpel

  2. Elastischer Knorpel

  3. Faserknorpel

66
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Was ist ein „hyaliner Knorpel“ & was ist seine Besonderheit?

→ hyalin = durchscheinend, glasartig

  • häufigste Knorpelart

  • Rippenknorpel, Kehlkopfgerüst, Luftröhre & Bronchien & Gelenkknorpel

  • Nährstoffversorgung über Knorpelhaut (außer bei Gelenkknorpel → Diffusion)

67
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Was ist das Perichondrium und aus welchen Schichten besteht sie?

  • Umhüllt die meisten Knorpel → Ausnahmen: Gelenkknorpel, Faserknorpel

  • Außen → fibröse Schicht: Kollagenfasern, Schutz & Stabilität

  • Innen → chondrogene Schicht: Chondroblasten → Wachstum & Regeneration

  • Knorpel ist gefäßlos → Nährstoffversorgung per Diffusion über Perichondrium

68
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Was ist ein „elastischer Knorpel“ & was ist seine Besonderheit?

→ mehr elastische Fasern & Fasernetze als Hyaliner Knorpel, sehr biegsam

  • Ohrmuschel & -trompete, Kehldeckel, Teil des Kehlkopfskeletts

69
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Was ist ein „Faserknorpel“ & was ist seine Besonderheit?

→ Gemisch aus kollagenen Fasern & hyalinem Knorpel

  • Basis für: Bandscheiben, Menisci, Disci (Gelenkzwischenscheiben)

  • viel Kollagen Typ-1

70
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Woraus besteht das „Knochengewebe“ & welche 2 Arten gibt es?

→ besteht aus Knochenmatrix (= kollagene Fasern, Wasser, viel Kalzium, Phosphat, anorganische Kalksalze) & Knochenzellen (Osteozyten)

  • Knochengewebe ist gut durchblutet (deswegen auch heilfähig)

  • Verbindung zu den Blutgefäßen über Zellfortsätze & Knochenhaut (Periost)

  1. Geflechtknochen: embryonale Entwicklung & Wachstumsphase

  2. Lamellenknochen: Erwachsenen-Skellett

<p>→ besteht aus Knochenmatrix (= kollagene Fasern, Wasser, viel Kalzium, Phosphat, anorganische Kalksalze) &amp; Knochenzellen (Osteozyten)</p><ul><li><p>Knochengewebe ist gut durchblutet (deswegen auch heilfähig)</p></li><li><p>Verbindung zu den Blutgefäßen über Zellfortsätze &amp; Knochenhaut (Periost)</p></li></ul><ol><li><p>Geflechtknochen: embryonale Entwicklung &amp; Wachstumsphase</p></li><li><p>Lamellenknochen: Erwachsenen-Skellett</p></li></ol><p></p>
71
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Nervengewebe - Arten

  1. Neuronen

  2. Gliazellen

72
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Neuronen (Nervengewebe) - grundlegende Eigenschaften

  1. erzeugen & weiterleiten elektrischer Signale über die Zellmembran

  2. Dendriten & Axone (Zellfortsätze) bilden Kontaktstellen zu anderen Nerven-, Drüsen- & Muskelzellen (diese Verbindung heißt Synapse)

73
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Was ist die „Genexpression“ & was hat sie mit der Zelladaption zutun?

  • Alle Körperzellen → identische DNA, aber unterschiedliche Genaktivität

  • Steuerung der Genexpression → Hormone, Epigenetik, mechanische Belastung

  • Training → Genaktivierung → Proteinbiosynthese → Zelladaptation

  • Beispiel: Krafttraining → ↑ Aktin & Myosin → Hypertrophie

  • Zelladaptation (reversibel) ≠ Zelldifferenzierung (irreversibel)

74
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Was sind „Gliazellen“ und was für eine Rolle spielen sie für das Nervensystem?

  • Nervengewebe = Neuronen + Gliazellen

  • Gliazellen → nicht erregbar, aber unverzichtbar

  • Funktion → Versorgung, Schutz, Strukturstabilität

  • Mehr Gliazellen als Neuronen im Gehirn

  • Merkhaken: Glia = griech. „Leim” 🔩 – halten Nervensystem zusammen​​​​​​​​​​​​​​​​

75
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Welche Arten „Gliazellen“ gibt es & was sind ihre Aufgaben?

1. Astrozyten

→ größte Gliazellen

→ bilden die Blut-Hirn-Schranke mit, versorgen Neuronen mit Nährstoffen

2. Oligodendrozyten (ZNS) / Schwann-Zellen (PNS)

→ bilden die Myelinscheide → schnelle Signalleitung

3. Mikroglia

→ Immunzellen des Gehirns → räumen Zelltrümmer und Erreger ab

4. Ependymzellen

→ kleiden die Hirnventrikel aus → produzieren Liquor (Gehirnwasser)

Merke: Astro = Versorgung, Oligo/Schwann = Isolation, Mikro = Immunabwehr, Ependym = Flüssigkeit.

76
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Astrozyten (Gliazellen - Arten)

  • Sternförmig, häufigste Gliazelle im ZNS

  • Funktion: Blut-Hirn-Schranke, Nährstoffversorgung, K⁺-Pufferung

  • Bilden Narbengewebe nach ZNS-Schäden (Glianarbe)

77
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Oligodendrozyten (Gliazellen - Arten)

  • ZNS-Gliazelle, bilden Myelinscheiden

  • Ein Oligodendrozyt versorgt mehrere Axone (im Gegensatz zu Schwann-Zellen im PNS)

  • Ermöglichen schnelle saltatorische Erregungsleitungg und verbessern die Signalübertragung im Nervensystem

78
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Mikroglia (Gliazellen - Arten)

  • “Immunzellen” des ZNS, phagozytieren

  • Beseitigen Zelltrümmer, Krankheitserreger, defekte Synapsen

  • Aktivierung bei Entzündung/Verletzung

79
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Ependymzellen (Gliazellen - Arten)

  • Bilden Epithel der Hirnventrikel & Zentralkanal (Rückenmark)

  • Produzieren/zirkulieren Liquor (Cerebrospinalflüssigkeit)

  • Tragen Zilien → Liquorzirkulation

80
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Was sind die Unterschied zwischen Neuronen & „normalen“ Zellen?

Neuron = Nervenzelle

  1. Zellemembran kann elektrische Signale erzeigen & weiterleiten

  2. spezielle Zellfortsätze: Dendriten & Axone (Synapsen)

  3. ausgereifte Neuronen können sich nicht mehr teilen

81
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Aufbau eines Neurons

  1. Eingangsseite: Zellkörper → Dendriten

  2. Ausgangsseite: Axon → präsynaptische Endköpfe

<ol><li><p>Eingangsseite: Zellkörper → Dendriten</p></li><li><p>Ausgangsseite: Axon → präsynaptische Endköpfe</p></li></ol><p></p>
82
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Wie werden Gliazellen noch genannt & was ist ihre Funktion?

→ auch genannt: Stützzellen

→ Funktionen:

  • Schutzfunktion für die Neurone

  • bilden Gesamtheit des Nervenhüllgewebes

83
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Wo kommen Gliazellen großteilig vor?

ZNS

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Was ist eine Markscheide & wo befindet sie sich?

  • auch genannt: Myelinscheide

  • besteht aus Fett-Eiweiß-Gemisch

  • Wo? → wickelt sich um Axon der peripheren Nervenzelle

→ erhöht Leitgeschwindigkeit

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afferente Nervenfaser

Peripherie → ZNS

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efferente Nervenfaser

ZNS → Peripherie

  • bei Muskel: motorische Nervenfaser

87
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Was bedeutet „Synapse“ ?

Verbindung von:

präsynaptsicher Endkopf + Rezeptor eines anderen Neurons

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Wie arbeitet eine „Synapse“ ?

  1. präsynaptischer Endkopf wandelt elektrisches in chemisches Signal (Acetylcholin - ACh)

  2. synaptischer Spalt wird überbrückt

  3. nikotinischer Rezeptor wandelt ACh in Aktionspotential um

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Wie nennt man die Botenstoffe, die bei der „synaptischen Übertragung“ arbeiten?

Neurotransmitter

90
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Wie nennt man Synapsen, die aus einer efferenten Nervenfaser und einer Muskelzelle bestehen?

motorische Endplatte

<p>motorische Endplatte</p>
91
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Arten des Muskelgewebes

  1. quergestreifte Skelettmuskulatur → willkürlich

  2. glatte (Eingeweide-)Muskulatur → unwillkürlich

  3. quergestreifte Herzmuskulatur → unwillkürlich

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Welche Ausmaße hat eine Muskelzelle bzw. -faser?

Dicke: 10-15µm

Länge: bis zu 15cm

93
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Was ist eine Myofibrille?

(griech. myós, Myo = Muskel; Fibrille = kleine Faser)

→ fadenförmige Eiweißstruktur, parallel in Längsrichtung liegend

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Woraus besteht eine Myofibrille?

  • besteht aus 2 „Myofilamenten“

  1. Aktinfilamente

  2. Myosinfilamente

→ diese liegen abwechselnd übereinander, daher der Name „quergestreifte M.“

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Was ist die nächste Untereinheit hinter den Myofilamenten & wie werden sie begrenzt?

  • Sarkomere

  • werden durch Z-Scheiben begrenzt

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Was ist eine Z-Scheibe?

aktinhaltige Zwischenscheibe

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Wie werden Aktinfilamente noch genannt?

Isotrope

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Bedeutung von „Isotrop“

= gleiche chemische Eigenschaft aufweisend

→ helle Farbe

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Wie nennt sich die Zone, bei der Aktin- & Myosinfilamente überlappen?

anisotroper oder A-Streifen

→ dunkle Farbe

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Was ist „Titin“ und was ist seine Aufgabe?

  • Strukturprotein

→ hält Ruhespannung der Myosinfilamente