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1
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Wurstfinger, Tüpfelnägel, Hautläsionen (rot mit Silberschuppen)

Psoriasis-Arthritis andenken

2
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Was ist das Kerzenwachs-Phänomen?

Rote Flecken mit weißen Schuppen

3
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Prädilektionsstellen der Psoriasisplaques

Streckseite Arme/Beine, Knie und Ellbogen, Ohr, Kopfhaut, Gesäßfalte

4
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Typische Klinik der Psoriasis-arhtritis

Strahlenförmiger Befall der Finger INKLUSIVE DIP

Daktylitis

Tüpfelnägel und Ölflecke

Morgensteifigkeit

Pseudoguttöse Attacken

Auspitz-Phänomen

Schleichender Beginn vor dem 40. LJ

5
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Laufen Hautmanifestationen und Gelenksbeteiligung der Psoriasisarthritis parallel ab?

NEIN! zuerst Hautmanifestation, dann Gelenke.

6
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Wie häufig WS-Befall bei Psoriasisarthritis

20-30%.

In bis zu 70% herrscht reine SIG-Beteiligung vor.

7
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Wie wird die Psoriasisarthritis klassifiziert?

Nach den CASPAR-Kriterien

Der Patient muss >= 3 Punkte erreichen und eine entzündliche Arthritis/Spondylitis oder Enthesitis haben

8
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Therapie der Psoriasisarthritis

  • Cortison im Schub

  • NSAR für Gelenksschmerz 1. Wahl

  • DMARDs

  • Biologika, wenn therapierefraktär

Nicht medikamentös:

  1. Kryo, Gleichstrom in Akutphase

  2. Wärme, Peloide, Solebäder im schubfreien Intervall

  3. Isometrisches Krafttraining

  4. Gelenkschutz/Hilfsmittel

  5. Phototherapie UVB/UVA (MTX u Cyclophosphamid pausieren!)


9
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Was passiert zwischen den Gichtanfällen im Gelenk?

Die Gelenksdestruktion schreitet trotzdem fort

10
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Was ist Mononatriumurat?

Harnsäurekristalle

11
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Ursache der Hyperurikämie /Gicht

  • Primär: genetische Faktoren, Purinstoffwechselstörung

  • Sekundär: Niereninsuff, Diuretika, Exsikkose, purinreiche Ernährung

Die Kristallablagerungen führen zur Aktivierung des Immunsystems und folglich akuter Entzündung


12
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Symptome der Gicht

  • Plötzlicher starker Schmerz, oft nachts

  • Rötung, Wärme, Schwellung

  • Fieber möglich

  • Unwohlsein


13
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Diagnostische Schritte Hyperurikämie / Gicht

  • Klinik

  • Labor: Serumharnsäure erhöht (CAVE: Muss nicht gleich sein), CRP u BSG erhöht

  • Gelenkpunktion (Goldstandard) mit nadelförmigen, negativ bikonvexe Harnsäurekristalle

  • Bildgebung: Tophi, Double contour sign in der Sono

  • Diagnostische Colchizin-Gabe


14
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Therapie der Gicht

Akut: NSAR; Colchicin, Cortison
Langzeit: Allopurinol, Urikosurika, Febuxostat (Harnsäure <6mg/dl)

Lebensstil: Purinarme Ernährung, Alk reduziert, Gewichtskontrolle

15
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DD der Gicht

  • Sklerodermie

  • RA

  • Aktivierte Arthrose

  • Bursitis

  • Psoriasisarthritis


16
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Was ist das Stevens-Johnson-Syndrom?

EIn schweres, potentiell lebensbedrohliches bullös-exsudatives Erythem

Es ist eine Reaktion auf Medikamente oder Infekte. Es kommt zur Schädigung der Haut durch Apoptose der Keratinozyten. Ist T-Zell vermittelt.

17
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Klinik des Stevens-Johnson-Syndrom

Prodromalphase 1-3d: Fieber, Konjunktivitis, Abgeschlagenheit

Hautmanifestation: Großflächige Epidermolyse, schmerzhaft, positives Nikolsky-Zeichen, Schleimhautbeteiligung sehr häufig

18
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Was ist das Nikolsky-Zeichen?

Die Epidermis löst sich bei Reibung ab

19
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Was bedeutet Ankylose?

Versteifung

20
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Typische Klinik der anyklosierenden Spondylarthritis

Lumbosakrale Rückenschmerzen mit Morgensteifigkeit >30min

Bewegungseinschränkung der WS

Brustkorbbeweglichkeit eingeschränkt
Enthesitis, Uveitis, Iritis, CED

21
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Was misst der BASDAI?

Die Krankheitsaktivität der axialen SPA
Ein Score >= 4 gilt als hoher Aktivitätsgrad mit Biologikaindikation

22
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Was misst der BASFI?

Er misst die funktionelle Alltagsfähigkeit des Patienten mittels Patientenfragebogen

Skala 0-10

23
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Was misst der BASMI?

Misst die Beweglichkeit von WS und Hüfte bei aSPA

Skala 0-10, je höher desto schlechtere Beweglichkeit

24
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Langzeitfolge der WS bei aSPA

Die Bambusstab-Versteifung

25
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Erläutere die Röntgen-Graduierung der Sakroilitis

0 = Normal

1 = Verdickung

2 = Definierte Sklerose mit leichter Gelenkverschmälerung

3 = Markante Sklerose, Gelenkverschmälerung

4 = Vollständige SIG Fusion (Ankylose)

26
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Erläutere modifizierte New-York Klassifikation

3 Klinische Kriterien (entzüdlicher Rückenschmerz, Beweglichkeit von LWS und Thoax)

+ Röntgen

Verwendet bei aSPA

27
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Erläutere ASAS-Kriterien

Klassifikationskriterien zur Einteilung der Spondyloarthritiden in axiale und periphere SpA, inklusive früher/nicht-radiographischer Formen. Kein reines Diagnosetool!

Voraussetzung: Rückenschmerz ≥3 Monate, Beginn <45 Jahre.

Klassifikation über 2 Wege für axiale SPA:

  • Sakroiliitis im MRT oder Röntgen + ≥1 SpA-Merkmal

  • HLA-B27 positiv + ≥2 weitere SpA-Merkmale

periphere SPA:

  • Arthritis, Enthesitis Daktylitis+ SpA-Merkmale.

  • HLA-B27 positiv + SpA Merkmale


28
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Wirken DMARDs bei aSPA und peripherer SPA gleich gut?

Nein. Sie wirken bei axialer Beteiligung kaum.

29
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Wann TNF-Alphainhibitoren oder IL-17 Inhibitoren?

Wenn hohe Krankheitsaktivität bei aSpA vorliegt tortz NSAR, BASDAI >= 4 oder aktive Enthesitis

30
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Was versteht man unter Rehabilitation?

Ein Prozess der Maßnahmen zur Verminderung von behindernden Umständen und für soziale Reintegration beinhaltet.
Er ist begleitet von gezielten Interventionen
Beginn: Nach Stabilisierung der Grunderkrankung.

31
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Definition geriatrischer Mensch

  • Biologisch alt

  • Neigt zur Multimorbidität

  • Wenig physiologische Reserve / Ist bei Erkrankungen akut gefährdet (Frailty/Vulnerabel)


32
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Was ist das Rehab-ziel beim geriatrischen Patienten?

  • Restitutio ad Optimum

  • Verzögerung der Pflegebedürftigkeit

  • Autonomie in Transfer und Pflege


33
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Definition Impairment

Organschaden

34
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Definition Disability

= Einschränkung durch ein Impairment

35
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Was ist Esslinger Transfer Skala

Geriatrisches Assessment zur Überprüfung der Hilfsbedürftigkeit beim Transfer.

H0 selbstständig → H5 Transfer auch mit HP nicht möglich.

36
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Was ist Reisberg Skala

Dient zur klinischen Stadieneinteilung von Demenz und kognition.

7 Stadien vom normalen Altern bis zur schwersten Demenz.

37
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Was ist der Zahlenverbindungstest

ÜBerprüft die kognitive Verarbeitungsgeschwindigkeit bzw. Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit.

Dabei muss die getestete Person Zahlen in aufsteigender Reihenfolge möglichst schnell miteinander verbinden

38
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Durch was ist die Rehab. limitiert (4 große I)

  • Inkontinenz

  • Immobilität

  • Instabilität

  • Isolation


39
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Definition Demenz

Chronisch progrediente Störung mehrerer kognitiver Funktionen:

Gedächtnis, Orientierung, Sprache, Exekutivfunktionen, Lernen, Denken, Urteilsvermögen

40
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UAWs von Duloxetin (Cymbalta)

Kopfschmerz, Schläfrigkeit, Übelkeit, Mundtrockenheit, Libidoverlust

41
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Nenne Demenzformen

  1. Alzheimerdemenz

  2. Vaskuläre Demenz

  3. Lewy-Körperchen-Demenz

  4. Parkinson-Demenz

  5. Frontotemporale Demenz

  6. Sekundäre Demenzen z.B. Alkohol


42
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Welche Demenz ist die häufigste Form?

Alzheimerdemenz, hier v.a. Temporoparietale Atrophie; Medikation Ach-Hemmer, NMDA-Antagonist

43
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Pathophyisologie der Vaskulären Demenz?

Mikroangiopathie, ischämische Läsionen, Multiinfarktsyndrom

44
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Welche Ablagerungen bei Lewy-Körperchen-Demenz?

Alpha-Synuclein-Ablagerungen im Neokortex und Stammganglien

45
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Medikament bei Lewy-Körperchen-Demenz?

Ach-Hemmer (wie bei Alzheimerdemenz)

46
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Wo Atrophie bei Frontotemporaler Demenz?

Frontotemporal durch Tau-oder TDP-43 Pathologie

47
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Therapie bei Frontotemporaler Demenz?

Symptomatisch mit SSRI/Trazodon gegen die Enthemmung

48
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Bei welcher Demenz erkrankt man eher früh?

Bei der frontotemporalen Demenz - tritt auch häufig familiär auf.

49
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Wie zeigt sich Demenz klinisch?

  • Kognition: Gedächtnisstörung, Desorientiertheit, WFS, Rechenstörung

  • Affekt: Reizbar, Antriebsmangel, Depression, Apathie

  • Alltag: Selbstständigkeitsverlust, Schwierigkeit beim Planen/Kochen/Finanziell

  • Neurologisch: Apraxie, Agnosie, Aphasie, Gangstörung, Inkontinenz (spät)


50
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Labor bei V.a. Demenz

  • BB, Elektrolyte, Leber/Niere

  • Vitamin B12, Folsäure, Glukose

  • Borrelien, lues, HIV

→ Reversible Ursachen ausschließen


51
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Screeningtests für demenz

  • Moca

  • MMSE

  • Uhrentest


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Ursachen für COPD

Rauchen

Umwelt/Arbeitsgifte

Alpha-Antitrypsin-Mangel

53
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Pathophysiologischer Hintergrund COPD

Chronische Entzündung

Verengung der Atemwege

EmphysemVerschiebung des V/Q-Verhältnisses (Ventilation-Perfusion)

54
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Wie viel % Muskelmasse werden bereits nach 1Wo ICU-Aufenthalt verloren?

10-20% der Muskelmasse

55
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Zu welcher Umwandlung kommt es auf der ICU bzgl der Muskelfasern?

Die ausdauernden Muskelfasern Typ 1 bauen ab; es überwiegt dann Fasertyp 2b

56
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Scores auf der ICU

GCS

Kraftgrade

NRS/VAS

Neutral-0-Methode

Frühreha-Barthel Index

Motricity Index

57
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Was ist der Motricity Index

quantitative Erfassung der Parese bzw. Muskelkraft nach zentralneurologischer Läsion.

Der Score reicht typischerweise von 0 bis 100 pro Extremität:

  • 0 = keine motorische Funktion

  • 100 = normale Kraft


58
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Wie häufig Elektrotherapie auf ICU?

Expo 1x täglich

NMES 2x tgl 30min

59
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Kontraindikationen für Mobilisierung

  1. Fieber >38,5°C

  2. Frische ICB, Instabile Nähte, Frische Fraktur

  3. Unkontrollierte Arrhythmien oder aHT

  4. SpO2 <80%

  5. Intrakranielle Drucksteigerung

  6. Nicht gesicherte Katheter, ECMO etc


60
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Was ist FEV1

= forciertes exspiratorisches Volumen in 1 Sekunde.
→ Wie viel Luft kann der Patient in der ersten Sekunde einer maximal forcierten Ausatmung ausatmen?

61
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Was ist FVC

= forcierte Vitalkapazität.

→ Wie viel Luft kann insgesamt nach maximaler Einatmung forciert ausgeatmet werden?

62
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Was bedeutet FEV₁/FVC ?

= Anteil der gesamten Ausatemluft, der schon in der ersten Sekunde herauskommt. Das ist der wichtigste Wert für eine Obstruktion.

63
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Was muss bei COPD zwingend bei Spirometrie vorliegen?

FEV₁/FVC < 0,70 nach Bronchodilatation (→ Obstruktion)

64
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Einteilung nach GOLD.

GOLD

FEV₁ % Soll

1

≥ 80 %

2

50–79 %

3

30–49 %

4

< 30 %


65
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Was hat sich bei GOLD Leitlinie 2025 zu 2026 veränder?

Früher galt Gruppe E bei ≥2 moderaten Exazerbationen/Jahr oder ≥1 schwerer/hospitalisierungspflichtiger Exazerbation.
Seit GOLD 2026 reicht bereits ≥1 moderate oder schwere Exazerbation im letzten Jahr für Gruppe E, unabhängig von der Symptomlast.

66
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Auf was ist bei MTT nach Herztransplantation zu achten?

  • Das neue Herz ist denerviert und humoral gesteuert

  • → Herzfrequenzregulation träger

  • Ruhe HF ist höher (Parasympathikus fehlt)

  • Ruhedyspnoe durch Cyclosporin

  • Myopathie durch Cortison

  • RR höher

  • HF sinkt nach Training langsamer

  • Typische MCI-Schmerzen fehlen

  • BORG 12-14, progressives Krafttraining frühestens 6-8Wo


67
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Wie Training bei reduzierter LVF?

  • Längeres Aufwärmen

  • Intervalltraining weniger belastend

  • Intensität 50% (hat trotzdem Trainingseffekt)

  • Ärztliche Überwachung permanent


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Hauptsymptome der Linksherzinsuffizienz

Durch pulmonalen Rückstau Atemnot, Husten LuÖdem

69
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Hauptsymptome der Rechtsherzinsuffizienz

Rückstau in Körpervenen → Beinödeme, Gewichtszunahme, Halsvenenstauung

70
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Ursachen für Herzinsuffizienz

KHK, aHT, Herzklappenfehler, CMP, Myokarditis, Rhythmusstörungen, toxische Ursachen wie CTX/Alkohol

71
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72
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Medikamentöse Maßnahmen und Lebensstilfaktoren für HI

  • Kochsalz und Flüssigkeitsreduktion

  • Gewichtskontrolle (tgl)

  • Sport

  • Impfungen

  • Alkohol u Nikotinkarenz


  • Betablocker (Entlastung durch Frequenzkontrolle)

  • ACE-Hemmer/Sartane (Blutdrucksenkung, Gefäßerweiternd)

  • Aldosteronantagonisten (entwässernd)

  • SGLT-2-Hemmer

  • Diuretika

  • Herzglykoside (Frequenzkontrolle, verbesserte Pumpfunktion)


73
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Abkürzung A-CIDP

Akut beginnende, chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyradikuloneuropathie

74
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Abkürzung AMSAN

Akute motorisch-sensible axonale Neuropathie

75
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Was unterscheidet die Mononeuritis multiplex von einer Mononeuropathie?

Hier liegt ein simultaner/sequentieller Befall nicht benachbarter Nervenstämme vor. Klassisch durch Ischämien der Vasa nervorum bei Vaskulitis.

76
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ENG Kennzeichen axonale Neuropathie

Niedrige SNAP und MSAP mit normaler/mäßig verlangsamter Nervenleitgeschwindigkeit

77
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ENG bei demyelinisierender PNP

verlängerte motorische Latenzen, verlangsamte NLG, verlängerte/fehlende F-Wellen

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Definition der zystischen Fibrose (mukoviszidose)

Autosomal-rezessive Multisystemerkrankung durch pathogene Varianten im CFTR-Gen auf Chromosom 7.

CFTR = Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator, ein epithelialer Chlorid- und Bikarbonatkanal.

→ gestörter Salz-/Wassertransport → zähe, wasserarme Sekrete v. a. in Lunge, Pankreas, Darm, Gallenwegen und Genitaltrakt.

Ausnahme Schweißdrüse: gestörte Rückresorption von Cl⁻ → salzreicher Schweiß
“Chloridkanalfehlfunktion”

79
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Welche pulmonalen Manifestationen sind typisch für CF?

  • Chronischer produktiver Husten

  • rezidivierende Atemwegsinfekte

  • Bronchiektasen

  • zunehmende obstruktive Ventilationsstörung

  • chronische Rhinosinusitis/Nasenpolypen

  • typische Problemkeime: v. a. Pseudomonas aeruginosa, Staph. aureus

  • im Verlauf Hypoxämie und respiratorische Insuffizienz


80
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Welche extrapulmonalen Manifestationen sind typisch für CF?

  • exokrine Pankreasinsuffizienz → Maldigestion, Steatorrhö, Mangel fettlöslicher Vitamine A/D/E/K

  • Gedeihstörung/Mangelernährung

  • Mekoniumileus beim Neugeborenen

  • distales intestinales Obstruktionssyndrom (DIOS)

  • CF-assoziierter Diabetes (CFRD)

  • CF-assoziierte Lebererkrankung

  • verminderte Knochenmineraldichte/Osteoporose

  • Salzverlust/Dehydratation

  • männliche Infertilität häufig durch kongenitale bilaterale Aplasie der Vasa deferentia (CBAVD).


81
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Welche wichtigen Komplikationen der zystischen Fibrose muss man kennen?

Pulmonal

  • progressive Bronchiektasen

  • pulmonale Exazerbationen

  • Hämoptysen

  • Pneumothorax

  • chronische respiratorische Insuffizienz

  • pulmonale Hypertonie/Cor pulmonale

  • ABPA (allergische bronchopulmonale Aspergillose, immunologisch vermittelte Hypersensitivitätsreaktion)

Systemisch

  • Pankreasinsuffizienz/Malnutrition

  • CFRD (Cystic Fibrosis-Related Diabetes)

  • Lebererkrankung

  • DIOS (Distal Intestinal Obstruction Syndrome)

  • Osteoporose

  • Infertilität

  • erhöhtes Risiko bestimmter GI-Malignome im Erwachsenenalter


82
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Diagnostik der zystischen Fibrose

Klinik/positives Neugeborenenscreening/Familienanamnese + Nachweis einer CFTR-Dysfunktion.

Goldstandard: Schweißchloridtest mittels Pilocarpin-Iontophorese

  • ≥60 mmol/l → CF vereinbar/diagnostisch bei entsprechender Konstellation

Zusätzlich:

  • CFTR-Genanalyse

  • Neugeborenenscreening initial u. a. über immunreaktives Trypsinogen (IRT)


83
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PMR bei zystischer Fibrose

1. Sekretmobilisation / Atemphysiotherapie

Keine einzelne Airway-Clearance-Technik ist generell überlegen → individuell auswählen.

2. Körperliches Training

  • Ausdauer + Krafttraining

3. Leistungsdiagnostik

  • Spiroergometrie (CPET) mit VO₂peak

  • 6-Minuten-Gehtest v. a. bei fortgeschrittener Lungenerkrankung/Transplantationsabklärung


84
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Pathophysiologie/Organbeteiligung zystische Fibrose

CFTR-Defekt → gestörter Cl⁻-/HCO₃⁻-Transport → verminderte Oberflächenhydratation → zähes Sekret.

  • Lunge: zäher Mukus → gestörte mukoziliäre Clearance → Infektion + neutrophile Entzündung → Bronchiektasen

  • Pankreas: Gangobstruktion → Fibrose/Atrophie → exokrine Pankreasinsuffizienz

  • Darm/Gallenwege: zähe Sekrete → Obstruktion bzw. hepatobiliäre Komplikationen

  • Schweißdrüsen: verminderte Cl⁻-Rückresorption → salzreicher Schweiß.


85
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Medikamentöse Therapie zystische Fibrose

  • Kausal: CFTR-Modulatoren bei geeigneter Genvariante, va. Elexacaftor/Tezacaftor/Ivacaftor

  • Lunge: Atemwegsreinigung, Dornase alfa, hypertones NaCl; Antibiotika bei Infektionen/Exazerbationen

  • Pankreas/Ernährung: Pankreasenzyme, hochkalorische Ernährung, fettlösliche Vitamine ± Salz

  • CFRD: Insulin

  • fortgeschrittene Lungenerkrankung: O₂/NIV, ggf. Lungentransplantation


86
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Definition Sarkopenie

Sarkopenie ist eine progressive, generalisierte Erkrankung der Skelettmuskulatur, die mit einem erhöhten Risiko für Stürze, Frakturen, körperliche Behinderung und Mortalität verbunden ist

Ganggeschwindigkeit <0,8m/s

87
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Cut-off Werte Sarkopenie

Bereich

Test

Cut-off

Muskelkraft

Handkraft Männer

<27 kg


Handkraft Frauen

<16 kg


5× Chair-Stand

>15 s

Körperliche Leistungsfähigkeit

Ganggeschwindigkeit

≤0,8 m/s


SPPB

≤8 Punkte


Timed Up and Go

≥20 s


400-m-Gehtest

≥6 min oder nicht vollständig durchführbar


88
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Welche Muskulatur ist bei sarkopenie betroffen?

Peripherie und Stammmuskulatur

89
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Wie lange CO2-Bad bei pavk?

35 min pro Tag

90
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Primäre vs sekundäre Sarkopenie

Primäre Sarkopenie: altersbedingt, keine andere Ursache außer dem Alter erkennbar.

Sekundäre Sarkopenie: durch zusätzliche Faktoren, v. a.

  • Inaktivität/Immobilität

  • chronische Erkrankungen

  • Mangelernährung/Malabsorption


91
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definition Dekubitus

Ein Dekubitus ist eine lokal begrenzte Schädigung der Haut und/oder des darunterliegenden Gewebes, meist über einem knöchernen Vorsprung, infolge von Druck oder Druck in Kombination mit Scherkräften.

92
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Pathophysiologie Dekubitus

Anhaltender Druck ± Scherkräfte → Kompression von Mikrogefäßen und Gewebe → Minderdurchblutung/Ischämie → O₂- und Nährstoffmangel → Zellschädigung bis Nekrose.

Das Risiko hängt ab von:

  • Druckhöhe

  • Dauer

  • Scherkräften

  • individueller Gewebetoleranz/Perfusion

Ein fixer Druck-Cut-off existiert nicht; 32 mmHg ist ein historischer Orientierungswer


93
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Wie wird ein Dekubitus nach NPIAP/EPUAP eingeteilt?

Kategorie

Kennzeichen

1

Nicht wegdrückbare Rötung, Haut intakt

2

Teilverlust der Haut, Dermis freiliegend; ggf. Blase

3

Vollständiger Hautverlust, Subkutis/Fett sichtbar; keine freiliegenden tiefen Strukturen

4

Vollständiger Haut- und Gewebeverlust mit freiliegender/palpabler Faszie, Muskel, Sehne, Knorpel oder Knochen

Nicht klassifizierbar

Tiefe wegen Nekrose/Schorf nicht beurteilbar

Tiefe Gewebeschädigung

persistierende dunkelrote/violette Verfärbung oder blutgefüllte Blase durch tiefe Gewebeschädigung


94
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Therapie des Deku

  • Druckentlastung/-umverteilung (Zeitintervall individuell)

  • Wundreinigung + feuchte Wundbehandlung

  • Debridement avitales Gewebe

  • Infektion gezielt behandeln; Antibiotika nur bei klinischer Infektion

  • Schmerz- und Ernährungsmanagement

  • bei tiefen Defekten ggf. NPWT/Vakuumtherapie und chirurgische Deckung


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Deku Prophylaxe

  1. Risiko- und Hautkontrolle

  2. regelmäßige Mobilisation/Lagerungswechsel

  3. Druckumverteilung durch Matratzen, Sitzkissen, Fersenfreilagerung

  4. Scherkräfte/Reibung vermeiden

  5. Haut trocken/intakt halten, Feuchtigkeit/Inkontinenz managen

  6. ausreichende Ernährung und Flüssigkeit