Kernel, Userspace und Dirs

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Diese Flashcards decken die Grundlagen des Linux-Kernels, die Unterscheidung zwischen Kernel- und Userspace sowie die Standard-Verzeichnisstruktur (FHS) ab.

Last updated 6:10 PM on 8/21/26
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23 Terms

1
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Monolithischer Kernel

Ein Kernel, bei dem alle wichtigen Treiber für den Systemzugriff (Dateisystem, Speicher, Gerätetreiber) direkt im Kernelmodus eingebunden sind.

2
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Hybrider Kernel

Ein Kernel, in dem nicht alle Treiber im Kernelmodus sind; beispielsweise ist der Treiber für das Dateisystem im Userspace eingebunden.

3
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Mikrokernel

Ein Kernel, bei dem fast keine wichtigen Treiber im Kernelmodus ausgeführt werden (nur Virtual Memory), während Dateisystem und Gerätetreiber im Userspace laufen.

4
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Linux Kernel

Ein monolithischer Kernel, der schnellen Zugriff auf Treiber und Hardware bietet, aber bei Fehlern in Treibern abstürzen kann.

5
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Kernel Panic

Ein Zustand, in dem das System aufgrund eines Fehlers im Kernel nicht mehr lauffähig ist.

6
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TinyCoreLinux (Größe)

Eine sehr kleine Linux-Version mit einer Kernel-Größe von 17MB17\,MB.

7
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kernel.org

Die offizielle Website, von der der Open-Source Linux Kernel jederzeit heruntergeladen werden kann.

8
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Ring 0

Der als "Maschinenraum" bezeichnete Bereich des Kernels, der den Hardware-Zugriff inklusive Zugangsprüfung kontrolliert.

9
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Ring 1 und 2

Die Ringe im Kernel-Modell, in denen Hardware-Treiber ausgeführt werden (bezeichnet als "Schleuse" und "Vorarbeiter").

10
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Ring 3

Der Bereich für den Userspace, in dem alle Applikationen wie Firefox, Thunderbird oder LibreOffice laufen.

11
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SysCall open()

Ein Systemaufruf, mit dem eine Applikation eine Datei anfordert, woraufhin die CPU vom User- in den Kernel-Modus schaltet.

12
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FHS

Der Filesystem Hierarchy Standard (seit ~ 19931993), der vorgibt, wo welche Dateien in einer Linux-Distribution erwartet werden.

13
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/boot

Das Verzeichnis, das das KernelImage enthält.

14
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/dev

Verzeichnis, das alle Geräte-Dateien (z. B. HDD, SSD, Wechseldatenträger) enthält.

15
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/etc

Verzeichnis für alle System-Konfigurationen.

16
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/home

Das Verzeichnis für die persönlichen Daten der User.

17
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/opt

Verzeichnis für optionale Programme.

18
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/proc

Ein virtuelles Verzeichnis, das Prozess-Informationen bereitstellt.

19
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/root

Das spezifische Heimverzeichnis des Administrators (roots).

20
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/tmp

Verzeichnis für temporäre Dateien, deren Inhalt bei einem Neustart gelöscht wird.

21
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/usr

Steht für Unix System Resources.

22
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/var

Verzeichnis für variable Daten von Diensten und Programmen.

23
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Mounten

Der Vorgang des Einbindens einer Partition (z. B. /dev/sda1/dev/sda1) in das Verzeichnis-System (z. B. nach /media/USBStick/media/USBStick), um den Zugriff zu ermöglichen.