VL 2 Grundlagen der Neurowissenschaften

0.0(0)
Studied by 0 people
call kaiCall Kai
Locked
learnLearn
examPractice Test
spaced repetitionSpaced Repetition
heart puzzleMatch
flashcardsFlashcards
GameKnowt Play
Card Sorting

1/33

encourage image

There's no tags or description

Looks like no tags are added yet.

Last updated 8:31 PM on 7/28/26
Name
Mastery
Learn
Test
Matching
Spaced
Call with Kai
Chat

No analytics yet

Send a link to your students to track their progress

34 Terms

1
New cards

Wie viele NEuronen, Verbindungen von Neuronen und wie viele Kontakte hat ein neuron im Durchschnitt?

10^11-10^12 Neuronen (100 Milliarden bis 1 Billionen)

10^15 Verbindungen zwischen Neuronen

Jedes Neuron hat im Durchschnitt Kontakt zu ca. 1000 - 10000 anderen Neuronen

Je nach Region besitzen Neuronen unterschiedliche Morphologien und Aufgaben

2
New cards

Was ist die Hierarchie des Oragnismus?

Zelle zb. Neuron, Darmepithelzelle => Gewebe zb. Hirnrinde, Darmschleimhaut => Organ zb. Gehirn, Darm => Organ system zb. Nervensystem, Verdauungssystem => Organismus zb. der Mensch

3
New cards

Funktionen der Zellorganenellen: Mitochondrien, Zellkern, Ribosomen, Glattes/Raues ER, Golgi apparat, Lysosomen

Mitochondrien (Zellkraftwerke): Citrat-Zyklus, Atmungskette, Oxidation von Fettsäuren, Speicher von Calcium-Ionen

Zellkern/Nucleus: Enthält die DNA der Zelle, RNA-Transkription

Ribosomen im Cytosol: Synthese von Proteinen, mRNA Translation

Glattes ER: Synthese von Lipiden, Speicher von Calcium-Ionen

Raues ER (Ribosomen): Synthese von Membran und sekretorischen Proteine

Golgi Apparat: Modifizierung von Proteinen, Abknopsen von Vesikeln und Lysosomen

Lysosomen: Abbau von exogenen oder endogenen Substanzen

4
New cards

Aufbau der Zellmembran

Die Zellmembran umschließt das Zytoplasma

  • Äußere Begrenzung der Zelle

  • Dicke von etwa 4-5nm

Phospholipid-doppelschicht mit eingebetteten Proteine (hydrophiler Kopf jeweils außen, hydrophobic Schwanz innen)

Diffusionsbarriere für wasserlösliche Moleküle (Kanäle oder Transporter erforderlich)

  • Wichtig für die Entstehung des Ruhemembranpotentials

<p>Die Zellmembran umschließt das Zytoplasma</p><ul><li><p>Äußere Begrenzung der Zelle</p></li></ul><ul><li><p>Dicke von etwa 4-5nm</p></li></ul><p>Phospholipid-doppelschicht mit eingebetteten Proteine (hydrophiler Kopf jeweils außen, hydrophobic Schwanz innen)</p><p>Diffusionsbarriere für wasserlösliche Moleküle (Kanäle oder Transporter erforderlich)</p><ul><li><p>Wichtig für die Entstehung des Ruhemembranpotentials</p></li></ul><p></p>
5
New cards

Aufbau und Aufgaben eines Neurons

Das Neuron ist die zentrale Einheit des Nervensystems (Neuronendoktrin)

Ein Neuron besteht aus einem Zellkörper (Soma) und nervenfortsätzen (Neuriten)

Das Soma besteht aus dem Zellkern und dem Perikaryon

Neuriten umfassen das axon und die Dendriten

Ein Neuron hat immer nur ein Axon, aber typischerweise mehrerer Dendriten

Mit seinen Dendriten empfängt dass Neuron Signale von anderen Neuronen

Mit seinem Axon gibt es Signale an andere Neuronen weiter

Ein Neuron kann viele verschiedene Eingangssignale erhalten, aber kann nur ein Ausgangssignal aussenden

<p>Das Neuron ist die zentrale Einheit des Nervensystems (Neuronendoktrin)</p><p>Ein Neuron besteht aus einem Zellkörper (Soma) und nervenfortsätzen (Neuriten)</p><p>Das Soma besteht aus dem Zellkern und dem Perikaryon</p><p>Neuriten umfassen das axon und die Dendriten</p><p>Ein Neuron hat immer nur ein Axon, aber typischerweise mehrerer Dendriten</p><p>Mit seinen Dendriten empfängt dass Neuron Signale von anderen Neuronen</p><p>Mit seinem Axon gibt es Signale an andere Neuronen weiter</p><p>Ein Neuron kann viele verschiedene Eingangssignale erhalten, aber kann nur ein Ausgangssignal aussenden</p><p></p>
6
New cards

Neuron-Morphologien 3 verschiedene Arten

Pseudo-unipolar: Ein Neurit: Aufzweigung in Denrit und Axon

Bipolar: Zwei Neuriten: Ein Dendrit und ein Axon

Multipolar: Mehr als zwei Neuriten: mehrere Dendriten und ein Axon

<p>Pseudo-unipolar: Ein Neurit: Aufzweigung in Denrit und Axon</p><p>Bipolar: Zwei Neuriten: Ein Dendrit und ein Axon</p><p>Multipolar: Mehr als zwei Neuriten: mehrere Dendriten und ein Axon</p><p></p>
7
New cards

5 Mögliche Gliederungen des Nervensystems

Zellulär in Neurone und Gliazellen

Morphologisch in graue und weiße Substanz

Funktionell in afferentes und efferentes Nervensystem

Strukturell in ZNS und PNS

Funktionell in somatisches und autonomes Nervensystem

8
New cards

Zelluläre Gliederung Neuronen & Gliazellen

Die meisten Zellen im Nervensystem gehören zu einer von zwei verschiedenen Gruppen Neuronen oder Gliazellen

Es gibt von beiden ca. gleich viele (ca. 100 Milliarden - 1 Billionen)

Gliazellen stellen eine Heterogene Gruppe von Zellen dar:

  • Astrozyten

  • Mikroglia

  • Oligodendrocyten und Schwann-Zellen

<p>Die meisten Zellen im Nervensystem gehören zu einer von zwei verschiedenen Gruppen Neuronen oder Gliazellen</p><p>Es gibt von beiden ca. gleich viele (ca. 100 Milliarden - 1 Billionen)</p><p>Gliazellen stellen eine Heterogene Gruppe von Zellen dar:</p><ul><li><p>Astrozyten</p></li><li><p>Mikroglia</p></li><li><p>Oligodendrocyten und Schwann-Zellen</p></li></ul><p></p>
9
New cards

Zelluläre Gliederung Neuronen & Gliazellen

  • Astrozyten

  • Häufigster und Größter Gliazelltyp

  • Sternförmige Morphologie

  • Stützendes Gerüst für Neurone

Regulation des chemischen Millieus des Extrazellularraums

-Umhüllung von Synapsen

  • Begrenzung der Ausbreitung von freigesetzten Neurotransmittermolekülen

  • Entfernung von Neurotransmittern aus dem synaptischen Spalt

-Beteiligung an der Blut-Hirnschranke

-chemischer Signalaustausch mit Neuronen und anderen Astrozyten

<ul><li><p>Häufigster und Größter Gliazelltyp</p></li><li><p>Sternförmige Morphologie</p></li><li><p>Stützendes Gerüst für Neurone</p></li></ul><p></p><p>Regulation des chemischen Millieus des Extrazellularraums</p><p>-Umhüllung von Synapsen</p><ul><li><p>Begrenzung der Ausbreitung von freigesetzten Neurotransmittermolekülen</p></li><li><p>Entfernung von Neurotransmittern aus dem synaptischen Spalt</p></li></ul><p>-Beteiligung an der Blut-Hirnschranke</p><p>-chemischer Signalaustausch mit Neuronen und anderen Astrozyten</p><p></p>
10
New cards

Mikroglia

Phagozytose von Krankheitserregern, Zelltrümmern und abgestorbene Zellen „Fresszellen“

Regulierung von Entzündungsprozesse „pro und anti-inflammatorisch“

Modulation und Eliminierung von Synapsen „Synaptic Pruning“

Unterstützung der Regeneration von Nervengewebe

Beteiligung an der Pathogenese neurodegenerativer und psychischer Erkrankungen

11
New cards

Myelinisierung durch Oligodendrocyten & Schwann-Zellen

Myelinisierung durch Oligodendrocyten & Schwann-Zellen

Bildung von Myelinscheiden → Fettscheiden

 Elektrische Isolation zur Erhöhung der Nervenleitgeschwindigkeit

 Oligodendrocyten im ZNS, Schwann-Zellen im PNS

 Eine Schwann-Zelle bildet nur ein Myelin-Segment

 Ein Oligodendrocyt bildet typischerweise mehrere Myelin-Segmente auf mehreren Axonen

 Nur Schwann-Zellen können die axonale Regeneration unterstützen

<p>Myelinisierung durch Oligodendrocyten &amp; Schwann-Zellen</p><p>Bildung von Myelinscheiden → Fettscheiden</p><p> Elektrische Isolation zur Erhöhung der Nervenleitgeschwindigkeit</p><p> Oligodendrocyten im ZNS, Schwann-Zellen im PNS</p><p> Eine Schwann-Zelle bildet nur ein Myelin-Segment</p><p> Ein Oligodendrocyt bildet typischerweise mehrere Myelin-Segmente auf mehreren Axonen</p><p> Nur Schwann-Zellen können die axonale Regeneration unterstützen</p><p> </p>
12
New cards

Morphologische Gliederung

Graue vs. Weiße Substanz

Die Graue Substanz enthält vorallem die Zellkörper der Neuronen (u.a. Hirnrinde, Basal-, Thalamus-, Kleinhirn- und Hirnnervenkerne) = Äußere Schicht

Die weiße Substanz enthält vorallem Nervenfasern (axone der Neuronen mit Marktscheiden

Graue Substanz

<p>Die Graue Substanz enthält vorallem die Zellkörper der Neuronen (u.a. Hirnrinde, Basal-, Thalamus-, Kleinhirn- und Hirnnervenkerne) = Äußere Schicht</p><p>Die weiße Substanz enthält vorallem Nervenfasern (axone der Neuronen mit Marktscheiden</p><p>Graue Substanz</p><p></p>
13
New cards

Funktionen in afferentes und efferentes Nervensystem

Allgemeine Bedeutung im Nervensystem:

 Afferent: hereinkommende Information

 Efferent: hinausgehende Information

Wichtig ist das Bezugssystem:

 Neuron: afferent sind hier die synaptischen Eingänge an den Dendriten oder am Soma, efferent ist das Axon bzw sein Output im Sinne von Aktionspotentialen

 Hirnregion: afferent sind hineinkommende Nervenfasern von anderen Hirnregionen, efferent sind die hinausgehenden Nervenfasern zu anderen Hirnregionen

 Systemische Betrachtung: afferent sind die Nervenfasern mit sensorischen Informationen aus der Peripherie (z.B. aus peripheren Nerven), efferent sind die Nervenfasern zur Steuerung der Peripherie (z.B. Muskelzellen)

14
New cards

Gliederung

Strukturell in ZNS und PNS

Funktionell in somatisches und autonomes Nervensystem

ZNS: innerhalb von Schädel & Wirbelsäule

PNS:außerhalb von Schädel & Wirbelsäule

Neurone des ZNS sind eingebettet in einen Schaltkreis.

Neurone des PNS hingegen immer die Endglieder (efferent) oder Anfangsglieder (afferent) neuronaler Schaltkreise Strukturell in erster Linie Nerven:

 Ausgehend vom Rückenmark: Nervenwurzeln -> Spinalnerven -> periphere Nerven -> Versorgung von Rumpf und Extremitäten

 Ausgehend vom Hirnstamm: Hirnnerven -> Versorgung des Kopf-/Halsbereiches

<p>ZNS: innerhalb von Schädel &amp; Wirbelsäule</p><p>PNS:außerhalb von Schädel &amp; Wirbelsäule</p><p>Neurone des ZNS sind eingebettet in einen Schaltkreis.</p><p>Neurone des PNS hingegen immer die Endglieder (efferent) oder Anfangsglieder (afferent) neuronaler Schaltkreise Strukturell in erster Linie Nerven:</p><p> Ausgehend vom Rückenmark: Nervenwurzeln -&gt; Spinalnerven -&gt; periphere Nerven -&gt; Versorgung von Rumpf und Extremitäten</p><p> Ausgehend vom Hirnstamm: Hirnnerven -&gt; Versorgung des Kopf-/Halsbereiches</p>
15
New cards

Gliederung des PNS in das somatische vs Viszerale Nervensystem

<img src="blob:null/354a18fd-e3c6-44f6-b631-d9510e26eb03" width="1702" height="917"><p></p>
16
New cards

Das periphere Nervensystem

Besteht überwiegend aus Nervenfasern. Die. Zellkörper befinden sich überwiegend im Rückenmark und im Hirnstamm

  • Ausnahme: Ganglien (Spinalganglien des somatischen System & autonome Ganglien)

Beginn des PNS mit Austritt der Nervenfasern aus dem Rückenmark (Nervenwurzeln) oder Hirnstamm (Hirnnerven)

Nervenfasern enthalten somatische und autonome Efferenzen und Afferenzen

Nervenfasern sind organisiert in Spinalnerven (Übergang in periphere Nerven) und Hirnnerven

17
New cards
<p>Das Rückenmark - Aufteilung</p><p></p>

Das Rückenmark - Aufteilung

Cervical- Halswirbel 8

Thorakal- Brustwirbel 12

Lendenwirbel- 5

Sakralwirbel -5

<p>Cervical- Halswirbel 8</p><p>Thorakal- Brustwirbel 12</p><p>Lendenwirbel- 5</p><p>Sakralwirbel -5</p><p></p>
18
New cards

Autonomes Nervensystem - Parasympathikus vs. Sympathikus

Sympathikus „Fight or Flight“ und Parasympathikus „rest and digest“ üben gegensätzliche Effekte auf das jeweilige Zielorgan aus

1.Neuron im Rückenmark

 S.: thorakal, lumbal

 PS.: kranial, sakral

Umschaltung auf 2. Neuron

 S.: organfern (in para- vertebralen Ganglien oder Prävertebralen Ganglien)

 PS.: organnah

2. Neuron innerviert Zielorgan. Neurotransmitter:

 S.: Noradrenalin

 PS.: Acetylcholin

19
New cards

Ebenen und Achsen

<p></p>
20
New cards

Richtungsbezeichnungen

knowt flashcard image
21
New cards

Achsen und Ebenen

knowt flashcard image
22
New cards

Welcher Teil des Gehirns ist der größte und superior liegender Teil des Hirn?

Der am weitesten superior liegende und auch größte Teil des Gehirns ist das Großhirn (Cerebrum/Telencephalon)

  • es besteht aus zwei deutlich erkennbaren Hirnhälften Hemisphären getrennt durch Fissura longitudinalis cerebri

  • Die rechte Hemisphäre empfängt Sinneswahrnehmungen der linken Körperseite und steuert deren Bewegungen

  • Die linke Hemisphäre empfängt Sinneswahrnehmungen der rechten Körperhälfte und steuert deren Bewegungen

23
New cards

Welcher Teil liegt im hinteren Teil der Schädelgrube?

Das Kleinhirn (Cerrebellum lat. kleines Gehirn)

  • das Kleinhirn ist zwar tatsächlich kleiner im vergleich zum Großhirn aber enthält genauso viele Neuronen wie beide Hemisphären des Großhirns zusammen

  • Bewegungskontrollzentrum mit umfangreichen Verbindungen zum Großhirn und Rückenmark

  • Im Gegensatz zu den Großhirnhälften: linke Hemisphäre ist mit den Bewegungen der linken Körperseite und rechte Seite mit Bewegungen der rechten Körperseite assoziiert

24
New cards

Welcher ist der primitivste Teil des Gehirns?

Der Hirnstamm welcher zwar primitiv ist aber große Bedeutung für das Überleben

  • Regulation der Vitalfunktionen: Atmung, Bewusstsein und Körpertemperatur

  • Enthält zusätzliche Faserbahnen, die vom Großhirn zum Rückenmark oder in die umgekehrte Richtung ziehen

  • Ausgangspunkt der Hirnnerven

25
New cards

Lagebeziehung von Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm?

  • Großhirn: kranial und rostral

    • (= oben und vorne)

  • Kleinhirn: kaudal und dorsal

    • (= unten und hinten)

  • Hirnstamm: kaudal des Großhirns und ventral des Kleinhirns

    • (= unter dem Großhirn und vor dem Kleinhirn)

<ul><li><p><span><strong>Großhirn:</strong> <strong>kranial</strong> und <strong>rostral</strong></span></p><ul><li><p><span>(= oben und vorne)</span></p></li></ul></li><li><p><span><strong>Kleinhirn:</strong> <strong>kaudal</strong> und <strong>dorsal</strong></span></p><ul><li><p><span>(= unten und hinten)</span></p></li></ul></li><li><p><span><strong>Hirnstamm:</strong> <strong>kaudal</strong> des Großhirns und <strong>ventral</strong> des Kleinhirns</span></p><ul><li><p><span>(= unter dem Großhirn und vor dem Kleinhirn)</span></p></li></ul></li></ul><p></p>
26
New cards

Embryologische Gliederung des Gehirns

Das ZNS ist zunächst ein Flüssigkeits-gefülltes Rohr (Neuralrohr)

Hier bilden sich 3 Verdickungen (Hirnbläschen) am anterioren Ende

  • Proencephalon = Vorderhirn => entstehen das Telenchephalon und diencephalon

  • Mesencephalon = Mittelhirn

  • Rhombencephalon = Rautenhirn => Entstehen Metencephalon (pons & Cerebellum) Und Myencephalon (=Medulla Oblongata/ verlängertes Rückenmark)

<p>Das ZNS ist zunächst ein Flüssigkeits-gefülltes Rohr (Neuralrohr)</p><p>Hier bilden sich 3 Verdickungen (Hirnbläschen) am anterioren Ende</p><ul><li><p>Proencephalon = Vorderhirn =&gt; entstehen das Telenchephalon und diencephalon</p></li><li><p>Mesencephalon = Mittelhirn</p></li><li><p>Rhombencephalon = Rautenhirn =&gt; Entstehen Metencephalon (pons &amp; Cerebellum) Und Myencephalon (=Medulla Oblongata/ verlängertes Rückenmark)</p></li></ul><p></p>
27
New cards

Das Diacephalon

Lokalisierung? Bestandteile? Aufgabe des Hypothalamus?

Diencephalon = Zwischenhirn

Lokalisiert um 3. Ventrikel

Bestandteile:

 Thalamus (dorsalis)

 Hypothalamus & Neurohypophyse

 Epithalamus = Melatonin Produktion

 Subthalamus

 Metathalamus: typischerweise Thalamus zugewiesen

Hypothalamus: reguliert die Hormon Freisetzung in der adenohyppphyse und schüttet selbst Hormone in der Neurohypophyse aus

<p>Diencephalon = Zwischenhirn</p><p>Lokalisiert um 3. Ventrikel</p><p>Bestandteile:</p><p> Thalamus (dorsalis)</p><p> Hypothalamus &amp; Neurohypophyse</p><p> Epithalamus = Melatonin Produktion</p><p> Subthalamus</p><p> Metathalamus: typischerweise Thalamus zugewiesen</p><p></p><p>Hypothalamus: reguliert die Hormon Freisetzung in der adenohyppphyse und schüttet selbst Hormone in der Neurohypophyse aus</p><p></p>
28
New cards

Der Hypothalamus

Thalamus (dorsalis):

 Paarige Struktur

 verschiedene Kerngebiete

 Sensorische Relais-Kerne: Letzte Verschaltung vor dem Großhirn

 Afferenzen von vorgeschalteten Neuronen Der Sinnesverarbeitung, Efferenzen zu den primären Kortexarealen der jeweiligen Sinnesmodalität („Tor zum Bewusstsein“)

 Erhalten auch Rückmeldung von entsprechenden Kortex-Arealen

<p>Thalamus (dorsalis):</p><p> Paarige Struktur</p><p> verschiedene Kerngebiete</p><p> Sensorische Relais-Kerne: Letzte Verschaltung vor dem Großhirn</p><p> Afferenzen von vorgeschalteten Neuronen Der Sinnesverarbeitung, Efferenzen zu den primären Kortexarealen der jeweiligen Sinnesmodalität („Tor zum Bewusstsein“)</p><p> Erhalten auch Rückmeldung von entsprechenden Kortex-Arealen</p><p></p>
29
New cards

Das Großhirn

Aufgaben? Was ist ein Gyri?

ist für die komplexesten Funktionen des

Gehirns verantwortlich, u.a.

 Interpretation von sensorischem Input

 Sprache

 Problemlösen

 Rechnen

 [Bewegungen]

Oberflächlichste Gewebeschicht: Großhirnrinde

(Cerebraler Cortex)

Der cerebrale Cortex ist tief gefurcht (Fissurae und

Sulci)

Ausprägung der Furchung hängt mit Körpergröße

einer Tierart zusammen

Gyri: Erhebungen zwischen den Furchen

30
New cards

Das Großhirn und die Einteilung der Lappen

<img src="blob:null/e2a5af13-a567-42e8-b996-4b623db165e3" width="1547" height="1012"><p></p>
31
New cards

Das Großhirn und laterale Oberflächen

Sulcus centralis & Sulcus lateralis => Trennung der Temporallappen

32
New cards

Der Kortex liegt in der Tiefe

<p></p>
33
New cards

Gliederung des Großhirns - mediale Oberfläche

Lagebeziehung!

Achtung: Die verschiedenen Lappen selbst stellen keine Frontallappen Parietallappen funktionellen Einheiten dar

Die abgrenzbaren funktionellen Einheiten werden durch cytoarchitektonisch definierte Areale innerhalb der jeweiligen Gyri gebildet

Frontallappen:

 Gyrus precentralis: Primärer Motorkortex

 Gyrus frontalis inferior: Sprachproduktion

 Rest: Exekutivfunktionen, Persönlichkeit

Parietallappen

 Gyrus postcentralis: Somatosensorik

 Rest: Lage von Objekten, Lesen, Rechnen

Temporallappen:

 Gyri temporales transversales und Gyrus temporalis superior: auditiver Kortex

 Posteriorer Gyrus temporalis superior: Sprachverständnis

 Gyrus temporalis inferior: Erkennung von optisch wahrgenommenen Objekten

 Medialer Temporallappen: Gedächtnis

Occipitallappen: Verarbeitung visueller Reize

<p>Lagebeziehung!</p><p>Achtung: Die verschiedenen Lappen selbst stellen keine Frontallappen Parietallappen funktionellen Einheiten dar</p><p>Die abgrenzbaren funktionellen Einheiten werden durch cytoarchitektonisch definierte Areale innerhalb der jeweiligen Gyri gebildet</p><p>Frontallappen:</p><p> Gyrus precentralis: Primärer Motorkortex</p><p> Gyrus frontalis inferior: Sprachproduktion</p><p> Rest: Exekutivfunktionen, Persönlichkeit</p><p>Parietallappen</p><p> Gyrus postcentralis: Somatosensorik</p><p> Rest: Lage von Objekten, Lesen, Rechnen</p><p>Temporallappen:</p><p> Gyri temporales transversales und Gyrus temporalis superior: auditiver Kortex</p><p> Posteriorer Gyrus temporalis superior: Sprachverständnis</p><p> Gyrus temporalis inferior: Erkennung von optisch wahrgenommenen Objekten</p><p> Medialer Temporallappen: Gedächtnis</p><p>Occipitallappen: Verarbeitung visueller Reize</p>
34
New cards

Die Hirnhäute

Mit Kipp´schen Methode Kinderschokolade

  1. Dura mater

  2. Arachnoidea

  3. Pia mater

<p>Mit Kipp´schen Methode Kinderschokolade</p><ol><li><p>Dura mater </p></li><li><p>Arachnoidea </p></li><li><p>Pia mater </p></li></ol><p></p>