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Diese Vokabelkarten decken die Grundlagen der Waschmittelkunde ab, einschließlich der chemischen Prozesse, Verschmutzungsarten, Textilpflege und Inhaltsstoffe von Waschmitteln basierend auf dem Warenkunde Bericht Nr. 29.
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Sinnerscher Kreis
Das Zusammenwirken von vier Faktoren beim Waschprozess: chemische, mechanische, thermische und zeitliche Einflüsse.
Wasserhärte
Beschreibt den Gehalt an Calcium- und Magnesiumionen im Wasser.
Weiches Wasser
Wasser mit einem Gehalt von 0−8∘dH, das einen geringen Kalkgehalt aufweist und weniger Waschmittel benötigt.
Mittleres Wasser
Wasser mit einer Härte von 9−14∘dH.
Hartes Wasser
Wasser ab 15∘dH, das einen hohen Kalkgehalt aufweist und mehr Waschmittel erfordert.
Wasserlösliche Verschmutzungen
Verschmutzungen wie Zucker, Salz oder Schweiß, die sich direkt in Wasser lösen.
Wasserunlösliche Verschmutzungen
Verschmutzungen wie Fett, Öl, Ruß oder Pigmente, die mit Tensiden oder Lösungsmitteln entfernt werden müssen.
Vollwaschmittel
Waschmittel für weiße Wäsche und starke Verschmutzungen, das Bleichmittel und Enzyme enthält.
Buntwaschmittel (Colorwaschmittel)
Waschmittel für bunte und dunkle Wäsche, das die Farbintensität der Kleidung erhält.
Feinwaschmittel
Geeignet für feine Textilien, Blusen oder Spitzen; enthält oft Enzyme zur Fleckentfernung.
Woll-, Seiden-, Daunenwaschmittel
Spezialwaschmittel für empfindliche Naturfasern; enthält keine Bleichmittel oder Enzyme (Proteasen).
Waschnüsse
Enthalten Saponine, die wie ein mildes Waschmittel wirken; können jedoch zur Vergrauung der Wäsche führen.
Tenside
Waschaktive Substanzen und Hauptwirkstoffe in Waschmitteln, die Fett und Schmutz lösen.
Proteasen
Enzyme, die Eiweißflecken wie Blut oder Milch abbauen.
Lipasen
Enzyme, die speziell für die Entfernung von Fettflecken zuständig sind.
Amylasen
Enzyme, die stärkehaltige Flecken, wie zum Beispiel Soßen, lösen.
Mannanasen
Enzyme zur Entfernung von pflanzlichen Rückständen wie Gemüse.
Cellulasen
Enzyme, die Baumwollfasern glätten.
Bleichmittel
In Pulverform enthalten; entfernt farbige, meist organische Flecken wie Kaffee oder Rotwein mithilfe von Aktivatoren und Stabilisatoren.
Optische Aufheller
Stoffe, die sich auf die Fasern legen und durch Lichtreflexion eine aufhellende Wirkung erzielen.
Farbübertragungsinhibitoren
Verhindern, dass beim Waschen Farben von einem Textilstück auf ein anderes übertragen werden.
Laugen
Sorgen für den richtigen pH-Wert, damit Tenside und Enzyme optimal arbeiten können, und helfen beim Lösen von Fett und Schmutz.
Gerüststoffe (Zeolithe)
Dienen als Schmutzträger, um gelösten Schmutz in der Schwebe zu halten, und fungieren als Wasserenthärter.
Konservierungsmittel
Zusatzstoffe, die nur in Flüssigwaschmitteln enthalten sind, um vor Bakterien und Schimmel zu schützen.
Füllsalze (Stellmittel)
Streckmittel in Pulverwaschmitteln, die dazu dienen, das Waschmittel rieselfähig zu machen.
Gallseife
Ein Fleckenmittel, das Seife und Rindergalle enthält und besonders stark gegen Fett wirkt.
Appreturen und Imprägnierungen
Verfahren zur Textilveredelung: Appreturen machen Stoffe glatter oder steifer (Stärken), Imprägnierungen machen sie wasserabweisend (Hydrophobieren).
Nachhaltiges Waschen
Praktiken wie niedrige Temperaturen (30−40∘C), volle Beladung der Maschine und Verzicht auf Vorwäsche zur Schonung der Umwelt.