Marketing II - Lektion 3: Kaufentscheidungsmodelle

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Flashcards zu den Kernbegriffen aus Lektion 3 (Kaufentscheidungsmodelle) für Marketing II.

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30 Terms

1
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Wahrnehmung des Bedarfs

Erste Phase des Kaufentscheidungsprozesses, in der der Konsument einen Unterschied zwischen seinem aktuellen Zustand und seiner Wunschvorstellung feststellt.

2
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Interne Stimuli

Körpereigene oder innere Auslöser der Bedarfswahrnehmung, wie beispielsweise Hunger, Durst oder Müdigkeit.

3
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Externe Stimuli

Äußere Auslöser der Bedarfswahrnehmung, wie die Empfehlung eines Freundes, ein defektes Gerät oder der Anblick eines gewollten Produkts.

4
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Informationssuche

Zweite Phase des Kaufentscheidungsprozesses, bei der der Konsument interne Erfahrungen aus dem Gedächtnis oder externe Quellen nutzt, um Möglichkeiten zur Bedürfnisbefriedigung zu finden.

5
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Evoked Set

Die engere Auswahl von 3 bis 5 Marken, die ein Konsument während der Informationssuche für einen Kauf in Betracht zieht.

6
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Bewertung von Alternativen

Dritte Phase des Kaufentscheidungsprozesses, in der die Alternativen im Evoked Set durch Ausschlussverfahren, Ober-/Untergrenzen oder Gewichtung abgewogen werden.

7
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Kaufentscheidung (Phase)

Vierte Phase des Kaufentscheidungsprozesses, in der die eigentliche Kaufentscheidung nach der Bewertung der Alternativen gefällt wird.

8
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Verhalten in der Nachkaufphase

Fünfte Phase des Kaufentscheidungsprozesses, in der der Konsument beurteilt, wie gut das Produkt seine Erwartungen erfüllt, was zu Zufriedenheit oder Unzufriedenheit führt.

9
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Involvement

Die vom Konsumenten wahrgenommene Bedeutung eines Objekts, die auf individuellen Bedürfnissen, Werten sowie Interessen beruht und die Informationsverarbeitung bestimmt.

10
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Kognitives Involvement

Die gedankliche Komponente des Involvements, bei der der Konsument Fakten und Informationen sammelt und verarbeitet.

11
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Emotionales Involvement

Die gefühlsbetonte Komponente des Involvements, die von Begeisterung und Emotionen bei der Entscheidung geprägt ist.

12
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Impulsive Kaufentscheidung

Kaufentscheidung mit hohem emotionalem und geringem kognitivem Involvement; eine schnelle, spontane Reaktion auf Reize ohne große gedankliche Kontrolle.

13
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Extensive Kaufentscheidung

Kaufentscheidung mit hohem kognitivem und hohem emotionalem Involvement; weist die längste Entscheidungsdauer und bewusste Bewertungskriterien auf.

14
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Habitualisierte Kaufentscheidung

Kaufentscheidung mit geringem kognitivem und geringem emotionalem Involvement; eine Routineentscheidung ohne weitere Reflexion.

15
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Limitierte Kaufentscheidung

Kaufentscheidung mit hohem kognitivem und geringem emotionalem Involvement; verläuft primär rational und beschränkt sich auf Alternativen aus dem Evoked Set.

16
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Satisficing

Entscheidungsprinzip bei limitierten Käufen, bei dem der Such- und Bewertungsprozess endet, sobald die erste befriedigende Alternative gefunden wurde.

17
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Nutzenorientierte Modelle

Rationaler Ansatz zur Alternativenwahl, demzufolge Konsumenten die Alternative mit dem höchsten individuellen Nutzen wählen.

18
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Multiattributmodell

Eine Variante nutzenorientierter Modelle, bei der jede einzelne Produkteigenschaft separat bewertet und gewichtet wird.

19
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Psychologische / sozialpsychologische Theorien

Ansätze zur Alternativenwahl, die interpersonelle Faktoren, emotionale Bindungen und Markentreue im Austauschprozess in den Vordergrund stellen.

20
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Einstellungen anderer Personen (Störfaktor)

Ein Störfaktor zwischen Kaufabsicht und Kaufentscheidung, dessen Einfluss von der Intensität der Einstellung der anderen Person und der eigenen Anpassungsbereitschaft abhängt.

21
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Unerwartete situative Faktoren

Unvorhergesehene Ereignisse (z. B. Jobverlust oder dringendere Anschaffungen), die eine bereits feststehende Kaufabsicht kurz vor dem Kauf verändern können.

22
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Subjektiv wahrgenommenes Risiko

Die vom Konsumenten individuell empfundenen potenziellen nachteiligen Folgen seines Kaufverhaltens, welche die Kaufabsicht stark beeinflussen.

23
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Leistungs- / Funktionsrisiko

Die Risikodimension, dass das gekaufte Produkt oder die Dienstleistung nicht dem Anforderungsprofil entspricht.

24
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Finanzielles Risiko

Die Risikodimension, dass das Produkt teurer als erwartet ist, verborgene Mängel aufweist oder Sicherheitsrisiken bei der Bezahlung bestehen.

25
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Zeitliches Risiko

Die Risikodimension, die einen möglichen Zeitverlust durch Anstehen, Lieferverzögerungen oder unpünktliche Dienstleistungen betrifft.

26
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Physisches Risiko

Die Risikodimension möglicher Gesundheitsschäden durch Sicherheitsmängel oder gesundheitsschädliche Substanzen im Produkt.

27
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Psychologisches Risiko

Die Risikodimension, die den Verlust von Selbstachtung, psychische Belastungen oder Reuegefühle nach dem Kauf betrifft.

28
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Soziales Risiko

Die Risikodimension, welche die Gefahr des Verlusts von Sozialprestige oder Ansehen bei relevanten Bezugsgruppen beschreibt.

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Sucheigenschaften

Produkteigenschaften oder Dienstleistungsmerkmale, die vom Konsumenten bereits vor dem Kauf beurteilt werden können.

30
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Erfahrungseigenschaften

Eigenschaften von Produkten oder Dienstleistungen, die erst nach dem Kauf bzw. während der Nutzung beurteilt werden können.