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Fichte
Nadelbaum, Kieferngewächs, immergrün
fachwurzelnd → anfällig bei Trockenheit und Stürmen
wächst schnell → lukrativ für Forstwirtschaft (Bauholz und Papier)
bis 600 Jahre alt
bis 50 m hoch
bis 1,5 m Durchmesser
Nadeln bis 2 cm lang
Zapfen hängen wie lange Weihnachtskugeln
mag feuchtes, kühles Klima
5 cm lang
wurde früher als Allheilmittel für devastierte Wälder eingesetzt
kulturgeschichtliche Bedeutung (Weihnachtsbäume, Türschmuck etc.)
interessant für Naturheilkunde und Kosmetik
junge Fichtentriebe sind essbar
“Fichte sticht, Tanne nicht”


Tanne
Kieferngewächs, immergrün
Bindeglied zwischen Laub- und Nadelwäldern, da schattenverträglich
regelmäßige Etagen mit horizontalen Ästen
ca. 30-50 m hoch
stehende Zapfen wie Tannenkerzen
Pfahlwurzel (tief und senkrecht) → gut auch in verdichteten, sauerstoffarmen Böden
Zapfen fallen nie ganz, sondern schuppig ab; nackte Spindel bleibt noch lange am Baum
europ. Weißtanne: größter Baum des Kontinents


Douglasie
Kieferngewächs, immergrün
flache, nicht spitze Nadeln
25-50 m hoch
weiche Nadeln, duften zerrieben nach Orange
Zapfen mit dreizilpfigen Deckschuppen
heimisch in Nordamerika
seit etwa 100 Jahren in Mitteleuropa
enorme Wuchsleistung


Waldkiefer (Föhre)
Kieferngewächs, immergrün
abgeflachte Krone
30-40 m hoch
Nadeln paarweise, lang und dünn
wächst natürlich auf Dünen, Felsschutthängen und in Mooren
anspruchslos
Harz schützt vor Schädlingen und Verletzungen
Holz gut für Zunder
beliebt für Möbel


Rotbuche
Früchte: Bucheckern (wichtiges Futter für Wildtiere)
dichte Kronen reduzieren Unterholz
Symbol für naturnahe Mischwälder
10-45 m hoch
Blätter: oval und glatter Rand
gilt als “Mutter des Waldes”
nährstoffreiches Laub → guter Humus
rotes Holz, wenn oxidiert
Trockenbruch (schmeißt Äste ab mit Laub)
Holzverarbeitung (z.B. Eisstiele): splittert nicht, nimmt keinen Geschmack an
Frühling: viele Frühblüher am Boden


Stieleiche
Eicheln an langen Stielen
Eicheln als relevantes Futter für Wild und Vögel
enthalten bis zu 38 % Stärke
langlebig (bis zu 1.000 Jahre)
resistent gegen Trockenheit
Mythologisch als Symbol für Stärke
20-50 m hoch
lichtbedürftig
beherbergt besonders im Alter Flechten, Moose und Pilze
Venedig auf Eiche gebaut, da fäulnisresistent
Eichenprozessionsspinner
Geschichte mit dem Teufel


Hasel
Frühblüher
buschiger Strauch mit vielen Einzelstämmen
Pollenquelle für Bienen
Nüsse als Futter für Eichhörnchen, Vögel und Menschen
windbestäubt (männliche Katzen bilden sich im Herbst)
Volksglaube: Schutz gegen Blitz und Hexen
gut zum Schnitzen


Holunder (schwarzer)
kugeliger Strauch
2-7 m hoch
Zweige mit weißem Mark gefüllt
Lebensraum: feuchte Wälder, Waldränder, Hecken, Gebüsche
Holunderbeeren Futter für Vögel
Beeren vollreif und gekocht für Menschen genießbar
Blüten für Sirup
Mythen mit Frau Holle - Hollerbusch


Maiglöckchen
feste Blätter
giftig
ausdauernde, krautige Pflanze
vermehrt sich über Rhizome
Giftpflanze des Jahres 2014
Bestäubung über Insekten
galt früher als Symbol der Heilkunde


Bärlauch
essbares Wildgemüse (Pesto, Suppe)
enthält viel Eisen
Verwechslungsgefahr mit giftigen Maiglöckchen (Bärlauch hat weicheres Blatt)
riecht nach Knoblauch


Brennessel
einjährige oder ausdauernde krautige Pflanze
10 bis 300 cm Wuchshöhe
Rhizome als Ausbreitungs- und Überdauerungsorgane
windbestäubt
Futterpflanze für Raupen von Schmetterlingen
Brenn- und Borstenhaare
Schutz gegen Fressfeinde
verursachen schmerzhafte Quaddeln
vierkantige Stängel
Anzeichen für stickstoffreichen Boden
galt lange als Pharmazie und Nahrungsmittel (entwässernd)


Taubnessel
einjährige oder ausdauernde krautige Pflanze
Honigpflanze
Futter für Bienen
Pflanzenteile dienen zur Herstellung von Tee (bes. Entwässerung)
Volksmedizin: gegen Atemwegserkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden
blüht weiß, gelb oder purpurrot (gelb nur im Wald)


Brombeere
Wildfrucht, Sammelsteinfrucht
Insektenblüte
besiedelt Lichtungen und Waldränder
rankt stark
Vermehrung durch Ausläufer und Samen
Zweige bestachelt, rutenförmig, bis 3 m lang
bietet sichere Brutplätze
Futter
Volksmedizin: Halsbeschwerden, Gicht (Blüten, Blätter und Früchte)


Himbeere
gehört zu Rosengewächsen
niedriger Strauch, 1-2 m hoch
zahlreiche, 1 mm lange Stachel
wächst auf Waldlichtungen, an Waldrändern und Wegen
Blüten sind Bienen- und Schmetterlingsweide
Laub wird zu mildem Humus
wächst gerne, nachdem Fichtenwald gestorben ist, weil Boden da sauer


Staudenknöterich
invasiver Neophyt
schnellwüchsig, wuchernd
ausdauernde (halb)krautige Pflanze
invasive Ausbreitung über Rhizome
3-4 m Wuchshöhe
10-30 cm Wuchs pro Tag
hohle, bambusartige Stängel
verursacht kompletten Schatten → selbst Graswuchs stirbt ab
kann man Tröten draus machen, weil Stängel hohl sind
hochpotent (starke Verbreitung)


Drüsiges Springkraut
invasiver Neophyt
ursprünglich: indischer Subkontinent
einjährige krautige Pflanze
wenig verzweigt
bis 2,5 m hoch
dicke, gerippte Stängel
flachwurzelnd (bis 20 cm)
auch genannt: Bauernorchidee, Balsamine
Samen explodieren bei Berührung
wertvoll für Honigbienen


Riesenbärenklau
invasiver Neophyt
aus Kaukasus
krautige Pflanze
zwei- bis mehrjährig
einmalblühend
Saft verursacht Quaddeln, Blasen - wie Verbrennungen


Adlerfarn
einzelner Stängel, von dem Blätter abgehen
mehrjährige Farnpflanze
größte einheimische Art
50-200 cm Höhe
wuchert und wächst hoch → nehmen anderen Pflanzen das Licht, insb. jungen Bäumen
giftig für Weidetiere
Ausbreitung auf armen Böden
eine der ältesten Pflanzen


Frauenfarn
wächst in Rosette
mehrjährige, sommergrüne Farnpflanze
10-100 cm Höhe
wächst in schattigen, feuchten, krautreichen Laub- und Mischwäldern
auf saurem, humosen Bodem
Larven der Blumenfliege lassen Wedel am Ende einrollen
stirbt im Winter oberirdisch ab
Samen sind unter den Blättern (wie Pfefferstreuer)
