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Diese Flashcards decken die Geschichte, Grundgriffe, Infrastruktur sowie Anatomie und Pathologien der klassischen Massage basierend auf den Vorlesungsnotizen ab.
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Hippokrates (460-375 v. Chr.)
Brachte die Kunst des Streichens von den alten Kulturen nach Europa.
Galenus (129-199 n. Chr.)
Entwickelte eine erste Form der Sportmassage.
Ambroise Paré
Etablierte die Massage als Rehabilitationstherapie zur Wundheilung.
Pehr Henrik Ling (1776-1836)
Läutete die sogenannte ’Schwedische Epoche‘ der Massage ein.
Johann G. Metzger (1900)
Holländer, der die Massage maßgeblich weiterentwickelte und in Wissenschaft und Medizin etablierte.
Albert Hoffa
Weiterentwickler der Massage in Deutschland am Ende des 19. Jahrhunderts und Autor des Buches ‘Technik der Massage’.
Raumtemperatur (Infrastruktur)
Sollte für die Massagebehandlung zwischen 20−24∘C liegen.
Effleurage
Streichung; dient der Kontaktaufnahme, Schmerzdämpfung, der Senkung des Sympathikotonus und der Durchblutungsanregung.
Petrissage
Knetung oder Walkung; wirkt reflektorisch entspannend auf den Muskel und beseitigt pathologische Crosslinks.
Friktion
Reibung; gezielte Behandlung von Myogelosen, Hartspann und Läsionen im Muskel-Sehnen-Übergang.
Tapotement
Klopfung; wirkt neuroreflektorisch, tonussteigernd und stimulierend sowie durchblutungsverbessernd.
Vibration
Erschütterung; wirkt schmerzhemmend und unterstützt den Abtransport kleinster Ablagerungen.
Kontrakturen
Aktive und passive Funktions- und Bewegungseinschränkung von Gelenken, bevorzugt an den großen Gelenken.
Bursitis
Schleimbeutelentzündung, verursacht durch Verletzungen, Infektionen oder Dauerreizungen.
Osteogenesis imperfecta
Eine erbliche Skeletterkrankung, die unter anderem zu Antekurvation führen kann.
Kinesiotaping
Neuropropriozeptive Technik zur Schmerzlinderung und Bewegungsunterstützung.
M. vastus lateralis
Äußerer Schenkelmuskel; entspringt an der lateralen Fläche des Trochanter major und bewirkt die Extension im Kniegelenk.
M. rectus femoris
Gerader Schenkelmuskel; entspringt an der Spina iliaca anterior inferior und bewirkt Flexion im Hüftgelenk sowie Extension im Kniegelenk.
N. femoralis
Nerv, der den M. quadriceps femoris innerviert; Segmente L1−L3 oder L2−L4.