Bewegungslehre - Physiotherapie Übungskarten

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Diese Karteikarten decken die wesentlichen Definitionen und Konzepte der Bewegungslehre für die Physiotherapie-Prüfung ab, basierend auf den bereitgestellten Prüfungsfragen.

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22 Terms

1
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Alltagsmotorik

Alle Aktivitäten des täglichen Lebens, die der Versorgung und Hygiene dienen.

2
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Arbeitsmotorik

Alle Tätigkeiten, die der Existenzsicherung dienen.

3
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Sportmotorik

Motorik, die vor allem der Erhöhung der Leistungsfähigkeit dient.

4
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Ausdrucksmotorik

Alle Kommunikativbewegungen des Körpers, wie Pantomimik und Gestik.

5
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Azyklische Bewegungen

In sich geschlossene, einmalig ablaufende Bewegungen mit einer deutlichen Dreigliedrigkeit: Vorbereitungsphase, Hauptphase und Endphase.

6
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Zyklische Bewegungen

Bewegungen, bei denen sich Bewegungselemente in gleicher Form wiederholen (Zweigliedrigkeit).

7
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Vorbereitungsphase

Phase einer azyklischen Bewegung, in der die Ausholbewegung erfolgt.

8
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Hauptphase

Kernphase einer Bewegung, durch die das eigentliche Ziel (z. B. der Wurf beim Ballwurf) erreicht wird.

9
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Endphase

Abschluss einer azyklischen Bewegung, der beendet ist, wenn sich der Körper wieder im stabilen Gleichgewicht befindet.

10
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Zwischenphase

Kennzeichen zyklischer Bewegungen, bei denen die Endphase des ersten Zyklus mit der Vorbereitungsphase des zweiten Zyklus zusammenfällt.

11
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Gehschritt-Phasen

Die Unterteilung des Gehens in Stützphase und Schwungphase.

12
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Sensomotorik

Das Zusammenspiel von Sensorik (Aufnahme von Sinnesreizen) und Motorik (Bewegungssteuerung).

13
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Kinästhetischer Analysator

Gehört zum inneren Regelkreis; ermöglicht bei geschlossenen Augen Informationen über Gelenkstellung sowie Spannungs- und Längenänderungen der Muskulatur.

14
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Innerer Regelkreis (Nahsinne)

Dazu gehören der kinästhetische, der statico-dynamische (vestibuläre) und der taktile Analysator.

15
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Antizipation

Der psychische Vorgang im ZNS, bei dem ein gedankliches Handlungsprogramm konzipiert wird.

16
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Koordinative Fähigkeiten

Fähigkeiten, die hauptsächlich durch das Niveau der Steuerungsfähigkeit, der Anpassungs- und Umstellfähigkeit sowie der motorischen Lernfähigkeit bestimmt werden.

17
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Bewegungskonstanz

Bewegungsmerkmal, das den Grad der Übereinstimmung der Bewegungsausführung bei der Wiederholung gleicher Bewegungsabläufe untersucht.

18
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  1. Lernphase des motorischen Lernprozesses

Phase, in der die Bewegung unter günstigen Bedingungen grobkoordiniert gelingt, aber oft unökonomische Nebenbewegungen auftreten.

19
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Fremdantizipation

Fähigkeit, Bewegungsabläufe anderer Menschen im Voraus zu erahnen oder zu antizipieren.

20
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Entwicklungsstufen der Fortbewegung

Stufenweise Abfolge: Rotation/Rollen, Robben, Kriechen, Vorwärtsgehen mit Festhalten, freies Gehen.

21
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Pubertät (motorisch)

Phase der Umstrukturierung von motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten, gekennzeichnet durch den 2. Gestaltwandel.

22
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Spätes Jugendalter

Entwicklungsphase, die durch eine ausgeprägte geschlechtsspezifische Differenzierung und fortschreitende Individualisierung gekennzeichnet ist.