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Diese Karteikarten decken die wesentlichen Definitionen und Konzepte der Bewegungslehre für die Physiotherapie-Prüfung ab, basierend auf den bereitgestellten Prüfungsfragen.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai | Chat |
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Alltagsmotorik
Alle Aktivitäten des täglichen Lebens, die der Versorgung und Hygiene dienen.
Arbeitsmotorik
Alle Tätigkeiten, die der Existenzsicherung dienen.
Sportmotorik
Motorik, die vor allem der Erhöhung der Leistungsfähigkeit dient.
Ausdrucksmotorik
Alle Kommunikativbewegungen des Körpers, wie Pantomimik und Gestik.
Azyklische Bewegungen
In sich geschlossene, einmalig ablaufende Bewegungen mit einer deutlichen Dreigliedrigkeit: Vorbereitungsphase, Hauptphase und Endphase.
Zyklische Bewegungen
Bewegungen, bei denen sich Bewegungselemente in gleicher Form wiederholen (Zweigliedrigkeit).
Vorbereitungsphase
Phase einer azyklischen Bewegung, in der die Ausholbewegung erfolgt.
Hauptphase
Kernphase einer Bewegung, durch die das eigentliche Ziel (z. B. der Wurf beim Ballwurf) erreicht wird.
Endphase
Abschluss einer azyklischen Bewegung, der beendet ist, wenn sich der Körper wieder im stabilen Gleichgewicht befindet.
Zwischenphase
Kennzeichen zyklischer Bewegungen, bei denen die Endphase des ersten Zyklus mit der Vorbereitungsphase des zweiten Zyklus zusammenfällt.
Gehschritt-Phasen
Die Unterteilung des Gehens in Stützphase und Schwungphase.
Sensomotorik
Das Zusammenspiel von Sensorik (Aufnahme von Sinnesreizen) und Motorik (Bewegungssteuerung).
Kinästhetischer Analysator
Gehört zum inneren Regelkreis; ermöglicht bei geschlossenen Augen Informationen über Gelenkstellung sowie Spannungs- und Längenänderungen der Muskulatur.
Innerer Regelkreis (Nahsinne)
Dazu gehören der kinästhetische, der statico-dynamische (vestibuläre) und der taktile Analysator.
Antizipation
Der psychische Vorgang im ZNS, bei dem ein gedankliches Handlungsprogramm konzipiert wird.
Koordinative Fähigkeiten
Fähigkeiten, die hauptsächlich durch das Niveau der Steuerungsfähigkeit, der Anpassungs- und Umstellfähigkeit sowie der motorischen Lernfähigkeit bestimmt werden.
Bewegungskonstanz
Bewegungsmerkmal, das den Grad der Übereinstimmung der Bewegungsausführung bei der Wiederholung gleicher Bewegungsabläufe untersucht.
Phase, in der die Bewegung unter günstigen Bedingungen grobkoordiniert gelingt, aber oft unökonomische Nebenbewegungen auftreten.
Fremdantizipation
Fähigkeit, Bewegungsabläufe anderer Menschen im Voraus zu erahnen oder zu antizipieren.
Entwicklungsstufen der Fortbewegung
Stufenweise Abfolge: Rotation/Rollen, Robben, Kriechen, Vorwärtsgehen mit Festhalten, freies Gehen.
Pubertät (motorisch)
Phase der Umstrukturierung von motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten, gekennzeichnet durch den 2. Gestaltwandel.
Spätes Jugendalter
Entwicklungsphase, die durch eine ausgeprägte geschlechtsspezifische Differenzierung und fortschreitende Individualisierung gekennzeichnet ist.