6: Management of Technologies

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39 Terms

1
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Was ist Technologiemanagement?

Management von technologischen Möglichkeiten und Risiken

2
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Erkläre Technologie als entscheidender Erfolgsfaktor.

  • Technologien haben Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens

  • Neue Technologien im Unternehmen als strategische Ressource

  • Neue Technologien außerhalb des Unternehmens als Bedrohung der Erfolgsposition

3
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Erkläre Technologiemanagement als Lösung.

  • Technologiemanagement als inhaltlicher Teilbereich der Unternehmensführung

  • beinhaltet Planungsaktivitäten zur Entstehung, langfristigen Sicherung und Stärkung der Marktposition

  • Fokus von Technologiemanagement:

    • Entwicklung einer neuen Technologie

    • Änderung einer Technologie

    • Änderung eines Produkts

    • Änderung einer Produkttechnologie

4
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Nenne die Phasen des mehrstufigen Technologiemanagement-Prozess.

Ausgangspunkt: Technologiestrategie → Entwicklung einer stabilen Unternehmensstrategie zur technologischen Ausrichtung

  1. Erkennen

  2. Planen

  3. Entwickeln

  4. Verwerten

  5. Schützen

  6. Bewerten

5
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Erkläre den mehrstufigen Technologiemanagement-Prozess in etablierten Unternehmen.

Technologiestrategie:

  • Entwicklung einer stabilen Unternehmensstrategie zur technologischen Ausrichtung

  1. Erkennen:

  • Erkenntnis von Veränderungsprozessen und Ungleichgewichten

  • Informationsbewertung und -beschaffung

  1. Planen:

  • Ableitung von Handlungsoptionen

  • Entwicklung einer Produkt Roadmap mit detaillierter Projektplanung

  1. Entwickeln:

  • Beschaffung der Technologie durch interne F&E oder durch externe Quellen (Zukauf oder open Innovation etc.)

  1. Verwerten:

  • Einsatz und Kommerzialisierung der Technologie

  1. Schützen:

  • Strategie zur Vermeidung von Know-how Diebstahl und Produktpiraterie

Erkennen, Planen, Entwickeln, Verwerten = Bestandteil des Bewerten

  • 6. Bewerten: Abgleich mit bestehender Produkt-Roadmap und Bestimmung eines Handlungsbedarfes

    • In jeder Phase bewerten, ob es rentabel/sinnvoll ist

<p><strong>Technologiestrategie:</strong></p><ul><li><p>Entwicklung einer stabilen Unternehmensstrategie zur technologischen Ausrichtung</p></li></ul><ol><li><p><strong>Erkennen:</strong></p></li></ol><ul><li><p>Erkenntnis von Veränderungsprozessen und Ungleichgewichten</p></li><li><p>Informationsbewertung und -beschaffung</p></li></ul><ol start="2"><li><p><strong>Planen:</strong></p></li></ol><ul><li><p>Ableitung von Handlungsoptionen</p></li><li><p>Entwicklung einer Produkt Roadmap mit detaillierter Projektplanung</p></li></ul><ol start="3"><li><p><strong>Entwickeln:</strong></p></li></ol><ul><li><p>Beschaffung der Technologie durch interne F&amp;E oder durch externe Quellen (Zukauf oder open Innovation etc.)</p></li></ul><ol start="4"><li><p><strong>Verwerten:</strong></p></li></ol><ul><li><p>Einsatz und Kommerzialisierung der Technologie</p></li></ul><ol start="5"><li><p><strong>Schützen:</strong></p></li></ol><ul><li><p>Strategie zur Vermeidung von Know-how Diebstahl und Produktpiraterie</p></li></ul><p></p><p><strong>Erkennen, Planen, Entwickeln, Verwerten = Bestandteil des Bewerten</strong></p><ul><li><p><strong>6. Bewerten: </strong>Abgleich mit bestehender Produkt-Roadmap und Bestimmung eines Handlungsbedarfes</p><ul><li><p>In jeder Phase bewerten, ob es rentabel/sinnvoll ist</p></li></ul></li></ul><p></p>
6
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Was ist das S-Kurven-Konzept von McKinsey und wofür wird es verwendet?

Zweck: Beschreibung der Leistungsfähigkeit in Abhängigkeit vom F&E-Aufwand

  • Mit zunehmendem kumulierten F&E-Aufwand steigt auch die Leistungsfähigkeit einer Technologie

  • Embryonische Technologie → Schrittmachern Technologie - Schlüsseltechnologie → Basistechnologie

    • Basistechnologien sind Standard und am Ende ihres Lebenszykluses

  • Unternehmen müssen richtigen Zeitpunkt für den Wechsel von einer Technologie zur anderen erkennen (Wechsel von einer S-Kurve zur nächsten)

<p>Zweck: Beschreibung der Leistungsfähigkeit in Abhängigkeit vom F&amp;E-Aufwand</p><ul><li><p>Mit zunehmendem kumulierten F&amp;E-Aufwand steigt auch die Leistungsfähigkeit einer Technologie</p></li><li><p>Embryonische Technologie → Schrittmachern Technologie - Schlüsseltechnologie → Basistechnologie</p><ul><li><p>Basistechnologien sind Standard und am Ende ihres Lebenszykluses</p></li></ul></li><li><p>Unternehmen müssen richtigen Zeitpunkt für den Wechsel von einer Technologie zur anderen erkennen (Wechsel von einer S-Kurve zur nächsten)</p></li></ul><p></p>
7
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Nenne die fünf Dimensionen einer Technologiestrategie.

A: Technologieauswahl: Welche Technologien werden betrachtet?

B: Technologische Leistungsfähigkeit: Wie nahe am Stand der Technik soll agiert werden?

C: Technologietiming: Wann erfolgt mit den Technologien der Markteintritt? (Pionier vs. Folger)

D: Technologiequelle: Woher sollen die Technologien bezogen werden? (Selbstentwickeln vs. externe Entwicklung)

E: Technologieverwertung: Wie sollen die Technologien später genutzt werden? (Verkauf vs. Eigeneinsatz)

8
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Nenne die fünft Prozessschritte die zur Entwicklung der Technologiestrategie durchlaufen werden.

  1. Interne Analyse

  2. Umfeldanalyse

  3. Differenzierung der Technologiefelder

  4. Strategieformulierung

  5. Konsistenzprüfung

9
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Erkläre womit sich bei den einzelnen Prozessschritten zur Entwicklung der Technologiestrategie befasst wird.

  1. Interne Analyse:

  • Analyse der eingesetzten Technologien

    • Produktionstechnologien

    • Prozesstechnologien

  1. Umfeldanalyse:

  • Analyse der externen verfügbaren Technologien

    • Alternative/neue Technologien

    • Wettbewerbstechnologien

    • Trends/Herausforderungen

  1. Differenzierung der Technologiefelder:

  • Differenzierung der Technologiefelder nach:

    • Wertigkeit

    • Seltenheit

    • Imitierbarkeit

    • Substituierbarkeit

→ Durch welches Technologiefeld erhält man Kernkompetenzen (wenn Technologie hohen Wert stiftet und nicht leicht imitierbar ist, hilft sie eine Kernkompetenz zu erhalten)

  1. Strategieformulierung:

  • Formulierung der Strategie im Hinblick auf die Dimensionen:

    • Auswahl

    • Leistungsfähigkeit

    • Timing

    • Quelle

    • Verwertung

→ Dimensionen der Technologiestrategien so formulieren, das sie alle untereinander passen

  1. Konsistenzprüfung:

  • Überprüfung des “Fits” zwischen

    • Funktionalstrategien

    • Strategiedimensionen

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Nenne die Basisaktivitäten der strategischen Früherkennung von Technologien.

  • Scanning

  • Monitoring

  • Scouting

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Beschreibe die Basisaktivitäten der strategischen Früherkennung von Technologien.

  • Scanning:

    • Abtasten nach Signalen ohne festen Themenbezug

      • Informal: Konferenzen, Messen, Seminare, Kundeninterviews, -umfragen, persönliche Kontakte

    • Abtasten nach Signalen mit speziellen Themenbezug

      • Formal: Fachzeitschriften, Geschäftsberichte

  • Monitoring:

    • Beobachtung und vertiefende Suche nach Informationen mit speziellem Themenbezug eines bereits identifizierten Signals

      • Formal: Datenbanken, Patente und Lizensierungen, Standards

  • Scouting:

    • Auftragsmäßige Beschaffung von Detailinformationen zu speziellen Technologen

      • Formal: Kooperation mit speziellen Dienstleistern

=> Ziel der Früherkennung: rechtzeitig relevante Informationen über Veränderungen im technologischen Umfeld des Unternehmens bereitstellen, um potenzielle Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen

12
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Nenne die Schritte des Entscheidungsprozesses für Informationen über technologische Veränderungen.

  1. Bestimmung des Informationsbedarfs

  2. Beschaffung der Informationen

  3. Bewertung der Informationen

  4. Kommunikation der Informationen

13
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Erkläre, wie Technologiefrüherkennung die Entscheidungsprozesse für Informationen über technologische Veränderungen unterstützt.

  1. Bestimmung des Informationsbedarfs:

  • Ableiten der Informationsbedürfnisse der Technologiefrüherkennung

  • Grundsätzliches Ausrichten der Technologiefrüherkennung

  • Ableiten der technologischen Suchfelder

  • Aufbereiten des Informationsbedarfes

  1. Beschaffung der Informationen:

  • Festlegung der Zuständigkeit für die Informationsbeschaffung

  • Auswählen der Informationsquellen

  • Ermittlung des Informationszugangs

  • Festlegung des Detaillierungsgrads der Suche

  • Recherchearbeit

  1. Bewertung der Informationen:

  • Strukturierung und Aggregation der gesammelten Informationen

  • Berücksichtigung der Entscheidungssituation

  • Nutzung von Bewertungsansätzen und —methoden

  1. Kommunikation der Informationen:

  • Festlegung von Kommunikationswegen und -formen

  • Verteilung der Informationen

<ol><li><p><strong>Bestimmung des Informationsbedarfs:</strong></p></li></ol><ul><li><p>Ableiten der Informationsbedürfnisse der Technologiefrüherkennung</p></li><li><p>Grundsätzliches Ausrichten der Technologiefrüherkennung</p></li><li><p>Ableiten der technologischen Suchfelder</p></li><li><p>Aufbereiten des Informationsbedarfes </p></li></ul><ol start="2"><li><p><strong>Beschaffung der Informationen:</strong></p></li></ol><ul><li><p>Festlegung der Zuständigkeit für die Informationsbeschaffung</p></li><li><p>Auswählen der Informationsquellen</p></li><li><p>Ermittlung des Informationszugangs</p></li><li><p>Festlegung des Detaillierungsgrads der Suche</p></li><li><p>Recherchearbeit </p></li></ul><ol start="3"><li><p><strong>Bewertung der Informationen:</strong></p></li></ol><ul><li><p>Strukturierung und Aggregation der gesammelten Informationen</p></li><li><p>Berücksichtigung der Entscheidungssituation</p></li><li><p>Nutzung von Bewertungsansätzen und —methoden</p></li></ul><ol start="4"><li><p><strong>Kommunikation der Informationen:</strong></p></li></ol><ul><li><p>Festlegung von Kommunikationswegen und -formen</p></li><li><p>Verteilung der Informationen</p></li></ul><p></p>
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Mit was kann die Kommunikation der Technologien erfolgen?

  • Kommunikation kann über standardisierte Technologiesteckbriefe erfolgen

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Wofür werden standardisierte Technologiesteckbriefe verwendet? Erkläre ihren Aufbau kurz.

  • Nutzung für die Kommunikation der Technologie

  • Technologiename und -bereich: Bezeichnung der Technologie und Einordnung in die zugehörige Technologiegruppe

  • Kurzbeschreibung: Beschreibung des Technologie- oder Verfahrensprinzips, grundlegende Wirkmechanismen und Besonderheiten

  • Vor-und Nachteile: Auflistung allgemeiner oder anwendungsfallspezifischer Vor- und Nachteile der Technologie

  • Anwendung: Beschreibung des Anwendungsgebiets (Produkte, Branche, Materialien etc.) sowie des technologischen Reifegrades

  • Quellen: Auflistung von Technologiequellen und weiterführenden Informationsquellen/Kontakte

  • Bild: Bilder von Beispielbauteilen, Maschinen, Prozessaufnahmen sowie Darstellung des Verfahrensprinzips zur Veranschaulichung

16
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Aus welchen Quellen/Bereichen können Informationen für die technologische Früherkennung kommen?

Ausgangspunkt: Informationsbedarf in der Technologiefrüherkennung

  • Artefakte stellen Wissensbasis bereit (explizites Wissen)

    • z.B. Wiki, Bücher, Journal

  • Individuen besitzen individuelles Wissen (implizites Wissen)

  • Institutionen besitzen kollektives Wissen (implizites Wissen)

Sammlung des Wissens führt zu belastbare Entscheidungsgrundlage für die Technologieplanung

17
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In was lassen sich die Methoden der Technologiefrüherkennung unterscheiden?

  • Unterscheidung zwischen quantitativ, qualitativ und Zeithorizont der Relevanz der Technologie

  • z.B. Expertenbefragungen, Portfolio → Qualitativ und in den ersten Jahren

  • z.B. Simulation, Patent- und Literaturanalysen → Quantitativ und in den ersten Jahren

  • z.B. Szenarien, Delphistudien → Qualitativ und nach einigen Jahren

<ul><li><p>Unterscheidung zwischen quantitativ, qualitativ und Zeithorizont der Relevanz der Technologie</p></li><li><p>z.B. Expertenbefragungen, Portfolio → Qualitativ und in den ersten Jahren</p></li><li><p>z.B. Simulation, Patent- und Literaturanalysen → Quantitativ und in den ersten Jahren</p></li><li><p>z.B. Szenarien, Delphistudien → Qualitativ und nach einigen Jahren</p></li></ul><p></p>
18
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Erkläre das Ziel, den Anwendungsbezug, das Ergebnis, die Vorgehensweise und Anwendbarkeit der Lead-User-Analyse als Methode zur Technologiefrüherkennung.

  • Ziel: Identifikation kommender technologischer Neuerungen

  • Anwendungsbezug zu dem Prozess der Technologiefrüherkennung: Bestimmung des Informationsbedarfs, Beschaffung der Informationen, Analyse der Informationen

  • Ergebnis: Geforderte technologische Neuerungen, technologische Kundenbedürfnisse

  • Vorgehensweise:

  1. Bestimmung der Lead-User

  2. Bestimmung des Informationsbedarfs

  3. Bewertung, Priorisierung und ggf. Vergleich mit den Innovationszielen

  • Anwendbarkeit: Aufwand: gering bis mittel; Zeithorizont; bis 5Jahre; Erforderliche Methodenkompetenz: mittel; Qualitativ/Quantitativ: Qualitativ

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Was versteht man unter Lead-User bei der Lead-User-Analyse (Methode der Technologiefrüherkennung)

= wertvolle Kundengruppe und potenzielle Kunden, die zur Identifizierung zukünftiger Möglichkeiten und zur Bewertung neu entstehender Konzepte beitragen können

  • Eigenschaften von Lead-Usern: zeigen Wünsche und Bedürfnisse bereits Monate/Jahre bevor der Markt diese zeigt

20
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Welche Arten der Bewertungsmethoden für Technologien und Projekte gibt es?

  • qualitative Bewertungsmethoden

  • quantitative Bewertungsmethoden

21
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Nenne die Aufgaben der Bewertungsmethoden für Technologien und Projekte im Technologiemanagement, den Anwendungsbereich und nenne Beispiele für die jeweiligen Methoden.

Qualitative Bewertungsmethode:

  • Aufgaben im Technologiemanagement: Technologiefrüherkennung, Technologieplanung, Technologieentwicklung, Technologieverwertung

  • Anwendung: Unterstützung des Entscheidungsprozesses durch “weiche” qualitative Methoden in frühen Phasen

    • Fokus in Phase der Technologiefrüherkennung- und Planung

Quantitative Bewertungsmethoden:

  • Aufgaben im Technologiemanagement: Technologieverwertung, Technologieentwicklung, Technologieplanung, Technologiefrüherkennung

  • Anwendung: Unterstützung des Entscheidungsprozesses durch quantitative (monetäre) Methoden in späten Phasen

    • Voraussetzung für monetäre Verfahren: Gewissheit des Unternehmens über den zukünftige Anwendungszusammenhang der betrachteten Technologie (intern oder extern, Produkte oder Prozesse, technischer Nutzen)

Zweck Bewertungsmethoden für das Technologiemanagement: Entscheidung über Fortsetzung, Abbruch, Verzögerung eines Projektes in der Entwicklungsphase

Beispiele: Break-Even-Analyse, Kapitalwertmethoden (quantitativ), Entscheidungsbaumanalyse, Amortisationsrechnung, Checklisten (qualitativ), Nutzwertanalyse, Kosten-Nutzen-Vergleich, Portfolio-Ansätze

<p><strong>Qualitative Bewertungsmethode:</strong></p><ul><li><p><u>Aufgaben im Technologiemanagement: </u>Technologiefrüherkennung, Technologieplanung, Technologieentwicklung, Technologieverwertung</p></li><li><p>Anwendung: Unterstützung des Entscheidungsprozesses durch “weiche” qualitative Methoden in frühen Phasen</p><ul><li><p>Fokus in Phase der Technologiefrüherkennung- und Planung</p></li></ul></li></ul><p><strong>Quantitative Bewertungsmethoden:</strong></p><ul><li><p><u>Aufgaben im Technologiemanagement:</u> Technologieverwertung, Technologieentwicklung, Technologieplanung, Technologiefrüherkennung </p></li><li><p>Anwendung: Unterstützung des Entscheidungsprozesses durch quantitative (monetäre) Methoden in späten Phasen</p><ul><li><p>Voraussetzung für monetäre Verfahren: Gewissheit des Unternehmens über den zukünftige Anwendungszusammenhang der betrachteten Technologie (intern oder extern, Produkte oder Prozesse, technischer Nutzen)</p></li></ul></li></ul><p></p><p><strong>Zweck Bewertungsmethoden für das Technologiemanagement:</strong> Entscheidung über Fortsetzung, Abbruch, Verzögerung eines Projektes in der Entwicklungsphase</p><p><strong>Beispiele:</strong> Break-Even-Analyse, Kapitalwertmethoden (quantitativ), Entscheidungsbaumanalyse, Amortisationsrechnung, Checklisten (qualitativ), Nutzwertanalyse, Kosten-Nutzen-Vergleich, Portfolio-Ansätze</p>
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Welche Rentabilitätskennzahlen gibt es? Wie lassen sie sich berechnen und interpretieren?

Rentabilitätskennzahlen = setzten eine Ergebnisgröße in Verhältnis zu der eingesetzten Kapitalbasis oder zum Umsatz

(KPIs müssen im üblichen Industrie %-Bereich liegen, damit Projekt rentabel ist)

  • Return on Investment (ROI):

    • Gewinn/Gesamtkapital

    • Bedeutung: Verzinsung des gesamten eingesetzten Kapitals (aus Sicht der EK-Geber)

    • 10-12% (je nach Industrie)

  • Return on Assets (ROA):

    • (Gewinn + FK-Zinsen)/Eigenkapital

    • Bedeutung: Verzinsung des gesamten eingesetzten Kapitals (aus Sicht aller Kapitalgeber)

  • Return on Equity (ROE):

    • Gewinn/Eigenkapital

    • Bedeutung: Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals

    • 20-25%

  • Umsatzrentabilität:

    • Gewinn/Umsatz

    • Bedeutung: Verzinsung des Umsatzes

    • 5-6%

<p>Rentabilitätskennzahlen = setzten eine Ergebnisgröße in Verhältnis zu der eingesetzten Kapitalbasis oder zum Umsatz</p><p>(KPIs müssen im üblichen Industrie %-Bereich liegen, damit Projekt rentabel ist)</p><p></p><ul><li><p><strong>Return on Investment (ROI):</strong></p><ul><li><p>Gewinn/Gesamtkapital</p></li><li><p>Bedeutung: Verzinsung des gesamten eingesetzten Kapitals (aus Sicht der EK-Geber)</p></li><li><p>10-12% (je nach Industrie)</p></li></ul></li><li><p><strong>Return on Assets (ROA):</strong></p><ul><li><p>(Gewinn + FK-Zinsen)/Eigenkapital</p></li><li><p>Bedeutung: Verzinsung des gesamten eingesetzten Kapitals (aus Sicht aller Kapitalgeber)</p></li></ul></li><li><p><strong>Return on Equity (ROE):</strong></p><ul><li><p>Gewinn/Eigenkapital</p></li><li><p>Bedeutung: Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals</p></li><li><p>20-25%</p></li></ul></li><li><p><strong>Umsatzrentabilität:</strong></p><ul><li><p>Gewinn/Umsatz</p></li><li><p>Bedeutung: Verzinsung des Umsatzes</p></li><li><p>5-6%</p></li></ul></li></ul><p></p>
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Nenne die Aufgaben/Dimensionen der Technologieplanung.

  • Technologieauswahl, Technologische Leistungsfähigkeit, Technologiequelle, Technologietiming (Eselsbrücke: umfasst genau dieselbe wie die Dimensionen der Technologiestrategie, außer Technologieverwertung)

  • + Synchronisation → Für welche Produkte sind die Technologien wichtig?

  • Wirtschaftliche Bewertung → Welche Technologie ist aus Kostensicht die effizienteste?

  • Projektierung → Verantwortlichkeit, Zeitplan, Ressourceneinsatz etc.

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Wozu wird das Kano-Modell genutzt und wie funktioniert es?

  • Betrachtung der Kundenzufriedenheit im Verhältnis der Erfüllung der Kundenforderungen

  • Begeisterungsmerkmale werden über die Zeit mehr und mehr zu Leistungsmerkmale und schließlich zu Basisforderungen

→ es müssen nach einiger Zeit aktiv neue Begeisterungsmerkmale umgesetzt werden um Einzigartigkeit zu erreichen

<ul><li><p>Betrachtung der Kundenzufriedenheit im Verhältnis der Erfüllung der Kundenforderungen</p></li><li><p>Begeisterungsmerkmale werden über die Zeit mehr und mehr zu Leistungsmerkmale und schließlich zu Basisforderungen</p></li></ul><p>→ es müssen nach einiger Zeit aktiv neue Begeisterungsmerkmale umgesetzt werden um Einzigartigkeit zu erreichen</p><p></p>
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Zeige, dass Technologieentwicklung und Produktentwicklung einen unterschiedlichen Fokus/ eine unterschiedliche Ausrichtung haben.

Technologieentwicklung: Kundennutzen, Kreativität, Innovationshöhe

→ radikale Innovation

Produktentwicklung: Kosten, Zeit, Qualität

→ existierendes Produkt inkrementell Verbessern

→ Bei Verschmelzung der beiden Bereiche fokussieren sich Unternehmen oft auf Produktentwicklung, weil sie kurzfristig risikoärmer sind, langfristig wird Technologieentwicklung daher oft vernachlässigt

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Nenne die Phasen/Stufen und Meilensteine des Technologieentwicklungsprozesses.

Entdeckung:

  1. Ideengenerierung

  • Meilenstein: Ideenbewertung

Machbarkeit:

  1. Technologiebasisstudien (Gedanken auf Papier):

  • Meilenstein: Prinziptauglichkeit

  1. Erweiterte Technologiestudien (Labor, Gedanken über konkrete Anwender etc.) :

  • Meilenstein: Konzepttauglichkeit

  1. Prototypenentwicklung:

  • Meilenstein: Anwendungstauglichkeit

→ Prozess soll sicherstellen, dass alle Ideen bewertet, strukturiert werden und das Ressourcen erst in Ideen gesteckt werden, wenn es ein gewisses Level an Sicherheit für die Ideen gibt

<p>Entdeckung:</p><ol><li><p><strong>Ideengenerierung</strong></p></li></ol><ul><li><p><u>Meilenstein:</u> Ideenbewertung</p></li></ul><p>Machbarkeit:</p><ol start="2"><li><p><strong>Technologiebasisstudien (Gedanken auf Papier):</strong></p></li></ol><ul><li><p><u>Meilenstein:</u> Prinziptauglichkeit</p></li></ul><ol start="3"><li><p><strong>Erweiterte Technologiestudien (Labor, Gedanken über konkrete Anwender etc.) :</strong></p></li></ol><ul><li><p><u>Meilenstein:</u> Konzepttauglichkeit</p></li></ul><ol start="4"><li><p><strong>Prototypenentwicklung:</strong></p></li></ol><ul><li><p><u>Meilenstein: </u>Anwendungstauglichkeit</p></li></ul><p></p><p>→ Prozess soll sicherstellen, dass alle Ideen bewertet, strukturiert werden und das Ressourcen erst in Ideen gesteckt werden, wenn es ein gewisses Level an Sicherheit für die Ideen gibt</p><p></p>
27
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Wann erfolgt mit den Technologien der Markteintritt (Technologietiming)?

  • Unternehmen müssen Moore´s chasm überwinden:

    • Unternehmen steht in verschiedenen Zeitpunkten unterschiedlichen Kundengruppen gegenüber

      • Innovatoren & Early Adopter: erforderlich, um das Geschäft zu Starten (kaufen neue Produkte; sehen Vorteile der Produkte)

      • Frühe und Späte Mehrheit-Kunden: Generieren die Cash-Flows des Unternehmens (kaufen, nachdem sie vom Vorteil der Produkte überzeugt wurden)

  • Abstimmung der Kundenbedürfnisse mit den Lösungen der Firma als zentrale Schlüsselkompetenz

  • Verwendung einer Produkt-Kunden-Matrix: Verfolgen, wie Kundenwünsche und Produktlösungen über den Lebenszyklus des Unternehmens übereinstimmen

<ul><li><p><strong>Unternehmen müssen Moore´s chasm überwinden:</strong></p><ul><li><p>Unternehmen steht in verschiedenen Zeitpunkten unterschiedlichen Kundengruppen gegenüber</p><ul><li><p>Innovatoren &amp; Early Adopter: erforderlich, um das Geschäft zu Starten (kaufen neue Produkte; sehen Vorteile der Produkte)</p></li><li><p>Frühe und Späte Mehrheit-Kunden: Generieren die Cash-Flows des Unternehmens (kaufen, nachdem sie vom Vorteil der Produkte überzeugt wurden)</p></li></ul></li></ul></li><li><p>Abstimmung der Kundenbedürfnisse mit den Lösungen der Firma als zentrale Schlüsselkompetenz </p></li><li><p>Verwendung einer Produkt-Kunden-Matrix: Verfolgen, wie Kundenwünsche und Produktlösungen über den Lebenszyklus des Unternehmens übereinstimmen </p></li></ul><p></p>
28
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Erkläre das “Window of Opportunity” als kritischen Faktor beim Markteintritt (Technologietiming).

  • Für den Erfolg und die Profitabilität einer Markteintrittsstrategie ist der Zeitpunkt des Eintritts bedeutend

  • First-Mover/Pionier langfristig erfolgreicher als Folger

<ul><li><p>Für den Erfolg und die Profitabilität einer Markteintrittsstrategie ist der Zeitpunkt des Eintritts bedeutend </p></li><li><p>First-Mover/Pionier langfristig erfolgreicher als Folger </p></li></ul><p></p>
29
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Wie verwertet man eine Technologie?

  • Technologieverwertung beinhaltet den Einsatz und die Kommerzialisierung von unternehmensinternen Technologien

  • Primärstrategisch:

    • primärstrategisch = Wettbewerbsvorteile über eigene technologische Erfolgsposition ausbauen/festigen

      • interne Technologieverwertung: Anwendung von Technologien in Produkten, Produktion und/oder Dienstleistungen des eigenen Unternehmens

        • führt zu Erfolgsposition

  • Sekundärstrategisch:

    • sekundärstrategisch = Verbesserung des unternehmerischen Handlungsspielraums durch Mittelzuflüsse aus externer Verwertung

      • externe Technologieverwertung: Vermarktung von Technologien ohne deren Integration in Produkte, Produktion oder Dienstleistungen; lediglich transferieren von technologischem Wissen

        • führt zu sekundärstrategischem Mittelzufluss und dadurch zur Erfolgsposition

        • z.B. geeignet wenn Technologie schon am ende seines Lebenszykluses steht

<ul><li><p>Technologieverwertung beinhaltet den Einsatz und die Kommerzialisierung von unternehmensinternen Technologien</p></li><li><p><strong>Primärstrategisch:</strong></p><ul><li><p>primärstrategisch = Wettbewerbsvorteile über eigene technologische Erfolgsposition ausbauen/festigen</p><ul><li><p><u>interne Technologieverwertung:</u> Anwendung von Technologien in Produkten, Produktion und/oder Dienstleistungen des eigenen Unternehmens</p><ul><li><p>führt zu Erfolgsposition</p></li></ul></li></ul><p></p></li></ul></li><li><p><strong>Sekundärstrategisch:</strong></p><ul><li><p>sekundärstrategisch = Verbesserung des unternehmerischen Handlungsspielraums durch Mittelzuflüsse aus externer Verwertung</p><ul><li><p><u>externe Technologieverwertung:</u> Vermarktung von Technologien ohne deren Integration in Produkte, Produktion oder Dienstleistungen; lediglich transferieren von technologischem Wissen</p><ul><li><p>führt zu sekundärstrategischem Mittelzufluss und dadurch zur Erfolgsposition</p></li><li><p>z.B. geeignet wenn Technologie schon am ende seines Lebenszykluses steht</p></li></ul></li></ul></li></ul></li></ul><p></p>
30
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Nenne zwei Beispiele von Primärstrategien.

  • Coca-Cola: Formel wurde nie veröffentlicht

  • Apple iPod touch: kaum Kompartibilitätsmöglichkeiten für andere Endgeräte als Apple

31
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Nenne Vorteile von Sekundärstrategien, wie sie erreicht werden und Beispiele.

Industriestandards etablieren:

  • Bedeutung:

    • Aufbau einer Technologielandschaft fördern, damit genügend Schnittstellen/Feedback existiert

    • Externe Technologieverwendung fördert erfolgreiche Kommerzialisierung

  • Erreichen durch: Anregung von Komplementärtechnologien die Kommerzialisierung eigener Produkte ermöglichen

  • Beispiele: VHS Technologie verdrängte andere Video-Formate durch intensive Lizensierung und kostenloser Vertrieb der eigenen Technologie

  • Beispiel: Elon Musk: Öffnet Patente, damit Tankstellen sich nach seiner Technologie richten und es kompartible wird

Kommerzialisierung unterstützen:

  • Bedeutung:

    • Joint-Ventures, Allianzen, Lizensierungen und “Partnern” als Möglichkeit Technologien zu kommerzialisieren

    • v.a. bei Produktions-/ Liquiditätsengpässen

  • Erreichen durch: Verbreitung des Produktes durch Zusammenarbeit mit starken Partnern

  • Beispiel: Flachbildschirme wurden gemeinsam als Joint-Venture eines kleinen Marktteilnehmers mit der Idee und großen Elektrokonzernen verbreitet

Intellectual Property managen:

  • Bedeutung:

    • Technologieschutz durch Patente nicht immer wirkungsvoll (bspw. limitierte Patentierbarkeit oder Kontrollmöglichkeit

    • Monopolrechtliche Stellung durch Patente kann in kartell-rechtlichen Strafen enden

  • Erreichen durch: Geringe Umsatzbeteiligung beim “Kopieren” durch Lizensierung

  • Beispiele: Lizensierung eines Impfstoffes in den USA - da die US Regierung den Preis zu hoch findet droht sie mit Monopolklage, die sich durch Lizensierung vermeiden lässt

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Nenne Möglichkeiten für Unternehmen zur externen Technologieverwertung.

  • Gemeinschaftliche Nutzung: Joint-Venture, strategische Allianz, F&E-Kooperation

    • Monetäre Kompensationsleistungen für Lizenzgeschäfte: Pauschalgebühren, laufende Lizenzgebühren (“Royalities”), Einnahmen aus Verkauf, Gebühren für Unterstützung und Service

  • Lizensierung: In anderen Regionen oder Branchen, An Wettbewerber oder Lieferanten

    • Nicht monetäre Kompensationsleistungen für Lizenzgeschäfte: Rücklieferung der erzeugten Güter zu Sonderkonditionen, gegenseitiger Lizenztausch (“cross-licensing”), Gebühren in Form von Kapitalbeteiligungen

  • Technologieverkauf: Verkauf des Patents oder der Technologie, Ausgründung

    • Ausgründungstypen: Realteilung, Betriebsaufspaltung, De-Merger, Equity Carve-Out, Split-Up, Split-Off, Management Buy-Out, Leveraged Buy-Out

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Nenne drei Beispiele für Produkt- und Markenpiraterie, die die Relevanz von Technologieschutz hervorheben.

  1. Flow International (Maschinen- und Anlagebau):

  • Umsatzverlust durch Produkt- und Markenpiraterie

  1. Partnair Flug 394, Oslo-Hamburg (Luftfahrt-Komponenten):

  • Absturz nach Abbruch des Leitwerks durch gefälschte Schrauben und Hülsen → Tote und Insolvenz

  1. Novartis (Pharmaindustrie):

  • Pillenfälschungen aus Borsäure, Bohnerwachs und gelber Farbe für Fahrbahnmarkierungen → gefälschte Malaria-Pillen → Tote in Afrika

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Welche Szenarien des Kundenverhaltens in Abhängigkeit von Kundenpräferenz und Identifikationsfähigkeit bzgl. der Imitationen gibt es? (kundenseitige Möglichkeiten für Unternehmen Folgen von Produktpiraterie zu reduzieren)

Fall 1: Identifizierbarkeit der Imitation durch den Kunden + keine Ausschließliche Präferenz des Kunden für das Original

  • Positionsbedingter Cash-Flow Verlust

  • Kein Imageverlust

  • Keine Produkthaftungsklagen

→ Unternehmen muss Präferenz beim Kunden für das Original generieren

Fall 2: Identifizierbarkeit der Imitation durch den Kunden + Ausschließliche/Keine Ausschließliche Präferenz des Kunden für das Original

  • Kein Cash-Flow Verlust

  • Kein Imageverlust

  • Keine Produkthaftungsklagen

Fall 3: Keine Identifizierbarkeit der Imitation durch den Kunden (unbewusste Substitution)

  • Cash-Flow Verlust abhängig von Vertriebsstruktur

  • Ggf. Imageverlust bei Käufern der Imitation

  • Ggf. Kosten durch Produkthaftungsklagen bei Käufern der Imitation

→ Unternehmen muss sicherstellen, dass sein Produkt für den Kunden identifizierbar ist

<p><strong>Fall 1:</strong> Identifizierbarkeit der Imitation durch den Kunden + <strong>keine</strong> Ausschließliche Präferenz des Kunden für das Original</p><ul><li><p>Positionsbedingter Cash-Flow Verlust</p></li><li><p>Kein Imageverlust</p></li><li><p>Keine Produkthaftungsklagen</p></li></ul><p>→ Unternehmen muss Präferenz beim Kunden für das Original generieren</p><p><strong>Fall 2: </strong>Identifizierbarkeit der Imitation durch den Kunden + Ausschließliche/Keine Ausschließliche Präferenz des Kunden für das Original</p><ul><li><p>Kein Cash-Flow Verlust</p></li><li><p>Kein Imageverlust</p></li><li><p>Keine Produkthaftungsklagen</p></li></ul><p><strong>Fall 3: Keine</strong> Identifizierbarkeit der Imitation durch den Kunden  (unbewusste Substitution)</p><ul><li><p>Cash-Flow Verlust abhängig von Vertriebsstruktur</p></li><li><p>Ggf. Imageverlust bei Käufern der Imitation</p></li><li><p>Ggf. Kosten durch Produkthaftungsklagen bei Käufern der Imitation</p></li></ul><p>→ Unternehmen muss sicherstellen, dass sein Produkt für den Kunden identifizierbar ist</p><p></p>
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Welche informellen Schutzmechanismen/Gegenaktionen des Innovators) können bei Imitation eingesetzt werden? (Produktpiraterie-seitige Möglichkeiten für Unternehmen Folgen von Produktpiraterie zu reduzieren)

Imitationsobjekt auswählen ← Imitation unattraktiv machen (z.B. Integration individualisierte Komponenten in Produkt)

Know-How aufbauen ← Know-How-Aufbau erschweren (z.B. Einbau von Blackboxen in das Produkt, die sich beim Versuch des Auseinandernehmens zerstören)

Imitation produzieren ← Produktion erschweren (z.B. Einsatz langjähriger Schmiermittel, um besser als Piratenprodukt zu sein)

Imitation vermarkten ← Vermarktung erschweren (z.B. Produkte mit Services kombinieren, neue Produktversionen herausbringen)

Über Kooperation entscheiden ← Angebot zur Kooperation

<p>Imitationsobjekt auswählen ← Imitation unattraktiv machen (z.B. Integration individualisierte Komponenten in Produkt)</p><p>Know-How aufbauen ← Know-How-Aufbau erschweren (z.B. Einbau von Blackboxen in das Produkt, die sich beim Versuch des Auseinandernehmens zerstören)</p><p>Imitation produzieren ← Produktion erschweren (z.B. Einsatz langjähriger Schmiermittel, um besser als Piratenprodukt zu sein)</p><p>Imitation vermarkten ← Vermarktung erschweren (z.B. Produkte mit Services kombinieren, neue Produktversionen herausbringen)</p><p>Über Kooperation entscheiden ← Angebot zur Kooperation</p>
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Lernkontrollfrage: Technologiemanagement fokussiert sich auf ...

a. Entwicklung einer neuen Technologie

b. Änderung einer Produktionstechnologie

c. Änderung einer Vermarktungsstrategie

d. Verbesserung von Produktfehlern

e. Änderung einer Technologie

a. Entwicklung einer neuen Technologie

b. Änderung einer Produktionstechnologie

e. Änderung einer Technologie

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Lernkontrollfrage: Welche/r Wissensbereich/e steht/en für die Technologiefrüherkennung zur Verfügung?

a. Explizites Wissen

b. Kollektives Wissen

c. Radikales Wissen

d. Implizites Wissen

e. Individuelles Wissen

a. Explizites Wissen

b. Kollektives Wissen

d. Implizites Wissen

e. Individuelles Wissen

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Lernkontrollfrage: Welche Dimensionen hat das Kano-Modell?

a. Erfüllung der Kundenforderungen

b. Kundennutzen

c. Kundenzufriedenheit

d. Neuartigkeit der Technologie

e. Technologiebegeisterung der Kunden

a. Erfüllung der Kundenforderungen

c. Kundenzufriedenheit

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Lernkontrollfrage: Was sind Teile eines standardisierten Technologiesteckbriefs?

a. Business Case

b. Quellen

c. Verantwortlicher

d. Kurzbeschreibung

e. Vor- und Nachteile

b. Quellen

d. Kurzbeschreibung

e. Vor- und Nachteile