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Autoprotolyse Wasser
Protonen v. H2O springen auf anderes H2O-Molekül um: 2 H2O
Ionenprodukt Kw
Nenner entfällt wg. konstanter Menge; Kw = [H3O+] * [OH-].
Ionenkonzentration Wasser
Kw = 10^-14 mol2/L2 -> jeweils 10^-7 mol/L H3O+ u. OH-.
pH- u. pOH-Wert Def.
pH u. pOH = -log10[Ionenkonzentration]; pH 7 je bei Neutralität.
Säurewirkung zellulär
Säure bringt Protonen -> mehr H3O+ u. weniger OH-; pH 2 = 10^-2 H3O+ / pH 4 = 10^-4 H3O+.
pH-Skala Einteilung
7 = neutral / darunter = sauer / darüber = basisch bzw. alkalisch.
pKw-Summe
pKw = pH + pOH = 14.
Säuren-Basen-Def. Brønsted
Säuren = Protonendonatoren / Basen = Protonenakzeptoren.
Säuren-Basen-Def. Lewis
Säuren = Elektronenpaar-Akzeptoren / Basen = Elektronenpaar-Donatoren.
Dissoziation Protolyse
Zerfall d. Säure (z.B. H2O + HF
Ionen-Nomenklatur S-B
OH- = Hydroxid-Ion / H3O+ = Hydronium- bzw. Oxonium-Ion.
Korrespondierendes Paar
Konjugiertes S-B-Paar; Säure wird durch Dissoziation zur Base; stehen nie auf derselben Seite d. Reaktionspfeils.
Nicht-Oxosäuren
Proton direkt an elektronegatives Atom gebunden; Säurestärke steigt je kleiner dessen Atomradius ist.
Oxosäuren Def.
= Sauerstoffsäuren; bestehen aus Sauerstoff (O), Wasserstoff (H) u. Zentralatom (X).
Oxosäuren Notation
Oxosäuren Stärke
Abhängig v. d. Anzahl d. O-Atome u. d. Elektronegativität v. X; zieht e- an damit H+ d. Halt verliert.
Typische Basen
Akzeptieren H+ in Wasser u. bilden OH-; manche Verbindungen bringen freie OH- direkt m. Metall-Ionen mit.
Protonierung Def.
= Chemische Aufnahme eines Protons.
Ampholyte Def.
Amphotere Verbindungen; reagieren je nach Partner als Base o. Säure (z.B. Wasser m. Ammoniak = Säure / m. HF = Base).
Starke Säuren u. Basen pH
Dissoziieren fast vollständig in Wasser; Konzentration d. Säure entspricht d. Konzentration d. H3O+-Ionen.
Starke S-B Formel
pH = -log[Säure] / pOH = -log[Base].
Starke Säure Verdünnung
Säure in Wasser erreicht nie basischen pH; nähert sich bei extremer Verdünnung lediglich d. Neutralwert pH 7 an.
Schwache Säure pH
pH = 0,5 * (pKs - log[Säure]).
Schwache Base pOH
pOH = 0,5 * (pKb - log[Base]).
Säurekonstante Ks
HA + H2O
pKs-Wert Logik
Je kleiner d. pKs-Wert desto stärker d. Säure (auch negativ); ab Werten über 4 gilt d. Säure als schwach.
pKs-pKb-Koppelung
pKs + pKb d. konjugierten Base = 14; konjugierte Base zu einer starken Säure ist folglich extrem schwach.
Beispiel pKb HCl
HCl-pKs ~ -6,2 -> pKb = 14 - (-6,2) = 20,2; d.h. d. konjugierte Base Cl- ist extrem schwach.
Neutralisation Def.
Säure + Base -> Salz + Wasser; Ionen gleichen sich zu pH 7 aus.
Mineralsäuren Def.
Begriff f. d. drei starken anorganischen Protonendonatoren Salzsäure, Schwefelsäure u. Salpetersäure.
Salzsäure Synthese
NaCl + H2SO4 -> NaHSO4 + HCl (Gas); löst sich hervorragend im Wasser zu Salzsäure.
Salzsäure Daten
Bei 100 mmol/L liegt d. pH-Wert bei 1,1; pKs-Wert ca. -6.
Salzsäure Magen
Im Magensaft f. Proteindenaturierung u. Mikroorganismen-Abtötung; zwingende Voraussetzung f. d. Enzym Pepsin.
Salzsäure Bildungsort
Entsteht in d. Beleg- bzw. Parietalzellen des Magens.
Phenol Def.
Aromatische organische Verbindungen; gehören ebenfalls zur Stoffklasse d. Alkohole.
Ester Def.
Chemische Verbindung aus Säure + Alkohol/Phenol unter Abspaltung v. Wasser; organisch (z.B. Essigsäure) o. anorganisch.
Schwefelsäure Daten
H2SO4; bei 100 mmol/L liegt d. pH-Wert bei 1; pKs-Wert ca. -3.
Sulfate u. Sulfide
Sulfat-Anion = SO42- (Salz/Ester d. Schwefelsäure) / Sulfid = S2- (anorganisches Schwefel-Anion wie Na2S).
Schwefelsäure Umwelt
In saurem Regen; senkt pH-Wert in Wasser u. Boden; löst toxische Metall-Ionen f. Pflanzen u. Fische.
Salpetersäure Synthese
Aus konzentrierter Schwefelsäure + Nitraten: NaNO3 + H2SO4 -> NaHSO4 + HNO3.
Salpetersäure Daten
Eigentlich farblos; färbt sich bei geringstem Einfluss durch d. NO2-Gehalt gelb; 100 mmol/L pH 1,1 / pKs ca. -1,3.
Salpetersäure Nutzung
In saurem Regen vorhanden; im Einsatz in d. Industrie u. f. Düngemittel.
Salze Def.
Chemische Verbindung aus Anion + Kation via ionische Bindung.
Hydratisierung Salze
Salz in Wasser dissoziiert; polare Wassermoleküle lagern sich an Ionen an u. bilden Hydrathüllen.
Hydrathüllen-Logik
Kleine Ionen bezogen auf d. Atomradius bilden eine größere Hydrathülle aus.
Salzlöslichkeit
Abhängig v. der Art d. Salzes, dem Lösungsmittel u. der aktuellen Temperatur.
Löslichkeitsprodukt L
Max. Ionenkonzentration vor d. Salzausfällung; Formel f. gesättigte Lösung: L = [Kation] * [Anion].