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Vokabel-Flashcards zur Geschichte der Zellbiologie, den Prinzipien der Zelltheorie und den physikalischen Grundlagen der Mikroskopie (Licht- und Elektronenmikroskopie) basierend auf dem Vorlesungsskript.
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Robert Hooke
Veröffentlichte 1665 das Lehrbuch „Micrographia“ und bezeichnete die wabenartig angeordneten Kammern im Korkgewebe als Zellen.
Zelltheorie
Theorie von Matthias Schleiden (1838) und Theodor Schwann (1839), die besagt, dass alle Pflanzen und Tiere aus Zellen bestehen.
Rudolf Virchow
Mediziner, der 1850 die Zelltheorie um die Aussage erweiterte, dass jede Zelle aus einer anderen Zelle durch Zellteilung hervorgeht.
Zellteilung
Der Prozess, durch den nach Rudolf Virchow alle Zellen aus bereits existierenden Zellen entstehen.
Max Johann Sigismund Schultze
Erkannte Plasma und Zellkern als notwendige Bestandteile einer lebenden Zelle und definierte die Zelle als „Klümpchen Plasma, in dessen Inneren ein Kern liegt“.
Cytologie
Ein eigenständiger Teilbereich der Biologie, der sich mit der Untersuchung von Zellen befasst.
Johann Friedrich Miescher
Isolierte 1871 erstmals Nucleinsäuren aus den Zellkernen von Leukozyten.
Mikrometer (μm)
Längeneinheit, wobei 1μm=0,001mm entspricht.
Nanometer (nm)
Längeneinheit, wobei 1nm=0,001μm entspricht.
Auflösungsvermögen (Auge)
Die Fähigkeit, zwei nebeneinanderliegende Punkte getrennt wahrzunehmen; beim menschlichen Auge beträgt dieser Abstand mindestens 100μm.
Sehwinkel
Der Winkel, unter dem das Auge ein Objekt vollständig wahrnimmt; eine Lupe vergrößert diesen Winkel, wodurch das Objekt größer erscheint.
Lichtmikroskop (LM)
Nutzt eine Kombination aus Objektiv und Okular zur Vergrößerung; die Auflösung ist abhängig von der Wellenlänge des Lichts und beträgt bei blauem Licht circa 200nm.
Elektronenmikroskop (EM)
Bestrahlt Objekte mit Elektronen im Hochvakuum; nutzt elektromagnetische Kondensoren und Objektive zur Abbildung kleiner Strukturen.
Transmissionselektronenmikroskop (TEM)
Ein Verfahren, bei dem der Elektronenstrahl das Präparat durchdringt; erreicht bis zu 300000-fache Vergrößerung mit einer Auflösungsgrenze von 0,05nm.
Rasterelektronenmikroskopie (REM)
Erzeugt ein räumliches Bild der Objektoberfläche durch zeilenweises Abtasten (Rastern) mit einem Elektronenstrahl; Auflösung bis zu 1nm.
Projektiv
Die Bezeichnung für das elektromagnetische Okular im Elektronenmikroskop, welches das Zwischenbild nachvergrößert.
Nucleinsäuren
Biochemische Substanzen, die 1871 von Johann Friedrich Miescher in den Zellkernen von weißen Blutkörperchen entdeckt wurden.